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Wie das World Food Programme mit partnerschaftlicher Innovation den globalen Hunger nachhaltig bekämpft


WFP Innovation Accelerator steigert mit Slack seine Effizienz und bringt Innovation dorthin, wo sie dringend gebraucht wird.

266 Millionen Menschen leiden weltweit an akutem Hunger, mehr als doppelt so viele wie noch 2019. Gleichzeitig nehmen globale Krisen weiter zu: Kriege und Konflikte, Klimawandel, Naturkatastrophen und wirtschaftliche Verwerfungen verschärfen die Situation. Als weltweit größte humanitäre Organisation setzt das World Food Programme (WFP) genau hier an und arbeitet mit über 1.000 Partnern aus Wirtschaft und Kultur daran, Nothilfe effizienter zu leisten und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für eine Welt ohne Hunger zu entwickeln.

Ein Beispiel dafür ist die App ShareTheMeal, über die bereits mehr als 325 Millionen Mahlzeiten finanziert wurden. Auch in Österreich lässt sich dieses soziale Engagement einfach in den Alltag integrieren: Über den Lieferdienst foodora können Kund:innen mit ShareTheMeal direkt bei ihrer Essensbestellung eine Mahlzeit für Menschen in Not spenden.

„Die App zeigt, wie selbst kleinste Beiträge globale Wirkung entfalten können", erklärt Bernhard Kowatsch (Bild), Director Global Accelerator and Ventures beim UN World Food Programme (WFP), der die Transformation maßgeblich vorantreibt. „Um diese Wirkung zu skalieren, sind starke Partnerschaften und die richtige Technologie entscheidend. Partnerschaften wie mit Salesforce, die das WFP seit vielen Jahren global unterstützen, sind wichtige Hebel im Kampf gegen Hunger."

Bernhard Kowatsch über …

… Slack als Herzstück globaler Innovation

„Slack ist für uns seit Tag eins die zentrale Kommunikationsplattform, ohne die globale Innovation in dieser Form nicht möglich wäre. Seit 2015 arbeiten wir im globalen Innovationsteam damit über Kontinente, Zeitzonen und Funktionen hinweg zusammen. Gerade in unserem Umfeld, in dem wir täglich an Lösungen für hochkomplexe Krisensituationen arbeiten, ist diese Form der Zusammenarbeit essenziell. Mit Slack und insbesondere mit dem Slackbot sowie integrierter KI wird einfache Kommunikation zu echter Produktivität: Ich kann mir zum Beispiel schnell zusammenfassen lassen, was ich in der letzten Woche verpasst habe, oder mir den aktuellen Stand von Projekten, wichtige Entscheidungen und laufende Diskussionen auf einen Blick aufbereiten lassen. Das hilft enorm, Informationsüberflutung zu reduzieren und gleichzeitig Geschwindigkeit und Transparenz im Team zu erhöhen. Für mich ist das ein zentraler Bestandteil moderner Arbeitsweisen, dass Menschen jederzeit Zugang zu relevanten Informationen haben, ohne dass sie aktiv danach suchen oder sich durch lange Threads arbeiten müssen."

… Salesforce als strategischer Anker für Partnerschaften

„Salesforce ist für uns ein strategischer Ankerpunkt im Partnerschaftsmanagement. Als global aufgestellte Organisation, die mit einer Vielzahl an Regierungen, Unternehmen, Stiftungen und individuellen Spender:innen zusammenarbeitet, ist es entscheidend, jederzeit einen vollständigen Überblick über alle Beziehungen zu haben. In Salesforce bündeln wir unsere gesamte Donor Intelligence, von der Historie einzelner Partnerschaften über laufende Gespräche bis hin zu konkreten Kooperationsmöglichkeiten. So können unsere Teams weltweit auf Basis der gleichen Informationen arbeiten und Partnerschaften gezielt weiterentwickeln. Gleichzeitig hilft uns die Plattform, Fundraising und Kooperationen strategisch zu steuern und besser auf die Bedürfnisse unserer Partner einzugehen. Aus unserem klassischen CRM wird ein zentrales Steuerungsinstrument, um Zusammenarbeit zu skalieren und daraus echte Wirkung zu erzielen."

… KI und neue Technologien

„Für uns ist Innovation kein Selbstzweck, sondern ein Hebel, um mehr Menschen schneller und effektiver zu helfen. Wir setzen Technologien gezielt entlang unserer Kernprozesse ein, nämlich genau dort, wo sie messbaren Impact schaffen. Unsere KI-gestützten Lösungen optimieren Einkauf, Lagerung und Transport von Lebensmitteln weltweit und haben in nur 18 Monaten über sechs Millionen US-Dollar eingespart, die direkt wieder in die Nothilfe fließen. Gleichzeitig sorgt Blockchain-Technologie für mehr Transparenz und Fairness, indem digitale Wallets doppelte Auszahlungen verhindern – so konnten bereits über 287 Millionen US-Dollar eingespart und deutlich mehr Menschen erreicht werden. Ergänzend ermöglichen mobile Selbstregistrierungstools Menschen in Krisengebieten, sich eigenständig für Hilfe anzumelden, was Prozesse beschleunigt und zusätzliche Millionen einspart. Zudem denken wir Innovation bewusst weiter, etwa durch den Einsatz von KI und Satellitendaten, um Kleinbauern in abgelegenen Regionen per SMS oder App mit Wetter- und Anbauinformationen zu versorgen. So ermöglichen wir Hilfe zur Selbsthilfe. Am Ende arbeiten wir wie ein Business, aber mit dem klaren Ziel, mehr Impact zu erzielen. Technologie hilft uns dabei, Leben zu retten und Perspektiven zu schaffen. Wir sehen, dass Innovation und Technologie uns ermöglichen, mehr Menschen zu helfen. Künftig wollen wir diesen Ansatz auch durch den verstärkten Einsatz von KI-Agents wie Agentforce weiter ausbauen, um Prozesse noch effizienter zu gestalten und unsere Wirkung zu skalieren." 

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