Dienstag, Oktober 27, 2026

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Die MABA Fertigteilindustrie GmbH erreicht mit ihren Werken Wöllersdorf, Gerasdorf und Grafendorf CSC Silver. Damit setzt MABA als erstes Betonfertigteilunternehmen Österreichs setzt den CSC-Standard an drei Standorten um.

Werkshalle der MABA

Bild: Die erste CSC Zertifizierung ÖSterreichs für Fertigteilunternehmen holt sich die MABA Fertigteilindustrie GmbH an ihren Standorten Wöllersdorf, Gerasdorf und Sollenau. Bild: Kirchdorfer Gruppe

Die MABA Fertigteilindustrie GmbH, Tochter der Kirchdorfer Gruppe, hat ihre Werke Wöllersdorf, Gerasdorf und Grafendorf erfolgreich nach dem Standard des Concrete Sustainability Council (CSC) zertifizieren lassen. Alle drei Standorte erreichten CSC Silver. Zusätzlich wurden Wöllersdorf und Gerasdorf mit Level 3 im CSC CO₂-Modul, Grafendorf mit Level 2 ausgezeichnet. Die Zertifizierungen bestätigen damit erstmals drei österreichischen Fertigteilwerken die Erfüllung der entsprechenden CSC-Anforderungen.

CSC nimmt Nachhaltigkeit am jeweiligen Standort umfassend in den Blick. Bewertet werden unter anderem Management und verantwortungsvolle Beschaffung, Umwelt- und Klimaschutz, soziale und wirtschaftliche Aspekte sowie die Produktkette. Bei Betonfertigteilwerken mit eigener Frischbetonproduktion gehören dazu auch Zement, Gesteinskörnung und Stahlbewehrung.

„Die CSC-Zertifizierungen sind für uns ein weiterer Schritt auf unserem Weg, Nachhaltigkeit messbar zu machen. Für unsere Kunden ist entscheidend, dass Aussagen zur CO₂-Performance nicht nur ein Versprechen bleiben, sondern mit Daten und unabhängigen Nachweisen hinterlegt werden können. Damit geben wir Planern und Auftraggebern eine belastbare Grundlage für ihre Bauvorhaben“, so Franz Buschmüller, Geschäftsführer der MABA Fertigteilindustrie GmbH.

Eine zusätzliche Aussage über die CO₂-Performance ermöglicht das freiwillige CSC CO₂-Modul. Es bewertet ausgewählte CO₂-optimierte Betone anhand ihres Treibhauspotenzials je Kubikmeter im Vergleich zum österreichischen Branchenreferenzwert der jeweiligen Druckfestigkeitsklasse. Level 3 steht für mindestens 50 Prozent weniger Treibhausgasemissionen gegenüber diesem Referenzwert, Level 2 für mindestens 40 Prozent. Das Modul bezieht sich dabei auf die jeweils klassifizierten Betone, nicht pauschal auf alle Betone eines Werks oder das gesamte Betonfertigteil.

Von der Bewertung zum konkreten Nachweis
Seit 2026 nutzt MABA EMIDAT für Life-Cycle-Assessments und die Erstellung eigener EPDs. Damit werden Umwelt- und CO₂-Daten für Produkte dokumentiert.

„Für unsere Kunden wird die belastbare Dokumentation von Umweltdaten zunehmend wichtiger. EMIDAT gibt uns die Grundlage, diese Daten strukturiert abzubilden und mit eigenen EPDs transparent nachzuweisen“, betont Buschmüller.

CSC fügt sich damit in den Nachhaltigkeitsweg von MABA ein. Bereits Anfang 2026 wurde das Unternehmen zum zweiten Mal mit EcoVadis-Silber ausgezeichnet. Während EcoVadis Nachhaltigkeitsmanagement und Lieferkette in den Blick nimmt, richtet CSC den Fokus nun auf die Produktionsstandorte; das zusätzliche CO₂-Modul bewertet die CO₂-Performance ausgewählter Betone anhand definierter Branchenreferenzwerte.

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