Samstag, November 07, 2026

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Eine Studie im Auftrag von Amazon Web Services (AWS) zeigt, dass generative KI im Jahr 2024 stark an Bedeutung gewonnen hat. Unternehmen passen ihre Strukturen entsprechend an und priorisieren generative KI bei ihren Investitionen.  Das sind die zentralen Ergebnisse des „Generative AI Adoption Index“.

Generative KI verändert Unternehmensstrukturen
Bild: iStock

Für die Studie wurden 3.739 leitende IT-Entscheidungsträger in neun Ländern aus Branchen wie Finanzdienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie, Fertigung und Einzelhandel befragt. Zu den befragten Regionen gehören die USA, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Südkorea und das Vereinigte Königreich (UK). Wesentliche Erkenntnisse daraus sind:

- Generative KI ändert Unternehmensstrukturen und bringt eine neue Generation von Führungskräften. Sechs von zehn der befragten Unternehmen haben bereits einen Chief AI Officer (CAIO) ernannt, während weitere 24 Prozent dies bis 2026 planen. Dieser wird die Einführung generativer KI in Unternehmen leiten.

- Generative KI als Investitionspriorität: 45 Prozent der IT-Entscheidungsträger priorisieren generative KI in ihren Budgets für 2025 – vor anderen IT-Ausgabenkategorien wie etwa Sicherheitslösungen (30 Prozent).

- KI-Talentstrategie überdenken: Der Mangel an qualifizierten Fachkräften bleibt ein zentrales Hindernis für die vollständige Implementierung von generativen KI-Anwendungen. Um den wachsenden Bedarf an KI-Talenten zu decken, verfolgen Unternehmen weltweit eine Doppelstrategie aus interner Personalentwicklung und externer Talentakquise. Der Studie zufolge planen die Unternehmen umfangreiche Einstellungsinitiativen. 92 Prozent der Unternehmen bereiten sich darauf vor, Stellen zu besetzen, die KI-Fähigkeiten erfordern.

- Strategische Partnerschaften als Erfolgsmodell: Der erfolgreiche Einsatz generativer KI erfordert eine Mischung aus externem Fachwissen und internen Kompetenzen. Die Studie zeigt, dass zwar 40 Prozent der Unternehmen planen, KI-Modelle direkt von der Stange einzusetzen, die Mehrheit jedoch einen hybriden Ansatz verfolgt: 58 Prozent planen, maßgeschneiderte Anwendungen mit bereits vorhandenen Modellen zu entwickeln, und 55 Prozent wollen Anwendungen auf fein abgestimmten Modellen mit proprietären Daten aufbauen.

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