Saturday, February 07, 2026

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T-Systems baut die "T Cloud Public" aus und verspricht bei Kernfunktionen eine Parität mit US-Hyperscalern bis Ende 2026.

Bild: iStock

Die Deutsche Telekom und ihre Großkundensparte T-Systems baut die T Cloud Public zur vollwertigen, souveränen High-Tech-Alternative für Europa aus. Bis Ende 2026 reduziert die Plattform die Feature-Lücke zu den US-Anbietern bei zentralen Core-Features deutlich und bietet eine skalierbare Infrastruktur sowie spezialisierte KI-Dienste auf wettbewerbsfähigem Niveau. Damit wird die T Cloud Public zum produktiven Rückgrat für die Industrie, um KI-Strategien wirtschaftlich, sicher und ohne globale Abhängigkeiten umzusetzen.

„Wir beenden die Ära der Entweder-oder-Entscheidungen“, sagt Ferri Abolhassan, CEO T-Systems und Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG. „Unternehmen mussten bisher wählen: maximale Funktionalitäten aus Übersee oder europäische Souveränität. Mit der T Cloud Public liefern wir jetzt das Beste aus beiden Welten. Wir bauen nicht nur eine souveräne Cloud, sondern das digitale Fundament für ein wettbewerbsfähiges, freies Europa.“

Mit diesem Ausbau positioniert sich die Deutsche Telekom als eine der wenigen europäischen Alternativen, die technologisch auf Augenhöhe mit globalen Cloud-Anbietern agiert. Laut der Information Services Group (ISG) übertrifft die Plattform nicht nur europäische Alternativen, sondern ist bereits wettbewerbsfähiger als manche Angebote der BigTech-Unternehmen. Die T Cloud Public lässt sich nahtlos mit der Industrial AI Cloud kombinieren und ermöglicht durch GPUs der neuesten Generation beschleunigte KI-Anwendungen. Die Industrial AI Cloud geht am 4. Februar offiziell live. Sie erhöht die verfügbare GPU-Kapazität in Deutschland um 50 Prozent und bildet Europas größte souveräne KI-Infrastruktur.

Toolkit für Compute, Data und KI
Die T Cloud Public bietet Unternehmen ein einsatzbereites Toolkit für moderne IT-Infrastrukturen: Per Mausklick stehen Rechenleistung, Speicher, verwaltete Datenbanken und vorkonfigurierte Entwickler-Tools bereit. Ein zentraler Vorteil ist der direkte Zugang zu knappen GPU-Ressourcen, über die nahtlos kombinierbare Industrial AI Cloud. Dadurch lassen sich rechenintensive KI-Anwendungen umsetzen, ohne eigene Server-Hardware betreiben zu müssen. Dank der modularen Architektur wählen Nutzer exakt die Services aus, die sie benötigen, von grundlegender Netzwerkinfrastruktur bis hin zu vollständigen KI-Pipelines. „Die Plattform automatisiert dabei viele Hintergrundprozesse, bietet bereits 80 Prozent der gewohnten Hyperscaler-Funktionen und reduziert so spürbar den Aufwand für die IT-Verwaltung. Bis Ende 2026 werden wir die vollständige Feature-Parität erreichen“, so Ferri Abolhassan.

„Europäische Unternehmen brauchen keine Kompromisse mehr bei Performance oder Skalierbarkeit. Mit der T Cloud Public stellen wir eine DSGVO konforme Public Cloud-Plattform bereit, die mit bekannten Hyperscaler mithalten kann und konsequent europäischen Prinzipien folgt. Moderne Cloud-Services und der direkte Zugang zu leistungsfähigen GPUs ermöglichen unseren Kunden, KI- und Datenstrategien schnell umzusetzen – souverän, sicher und zukunftsfähig“, so Eduard Kowarsch, Head of Cloud Services bei T-Systems Austria.

In der T Cloud Public trifft globale Leistungsfähigkeit auf das Fundament europäischer Sicherheits- und Datenschutzstandards: Die Plattform folgt konsequent dem Ansatz Security by Design. Sie ist nach höchsten Standards wie C5 zertifiziert und basiert auf einer modernen Zero-Trust-Architektur. Die Deutsche Telekom ermöglicht eine vollständig EU-konforme Datenverarbeitung in europäischen Rechenzentren, die strikt gegen Zugriffe aus Drittstaaten geschützt sind. Dieses Versprechen geht weit über reine Software-Sicherheit hinaus: Kunden erhalten umfassende rechtliche und operative Souveränität nach europäischem Recht und europäischen Standards. „Wir hinterfragen kontinuierlich unser eigenes Souveränitätsniveau, nutzen die strengen regulatorischen Vorgaben der Telekommunikationsbranche als zentralen Maßstab und prüfen fortlaufend weitere Wege, um noch unabhängiger zu werden“, sagt Dr. Christine Knackfuß, Chief Sovereignty Officer und Vorstandsmitglied von T-Systems.

 

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