Friday, June 05, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

T-Systems baut die "T Cloud Public" aus und verspricht bei Kernfunktionen eine Parität mit US-Hyperscalern bis Ende 2026.

Bild: iStock

Die Deutsche Telekom und ihre Großkundensparte T-Systems baut die T Cloud Public zur vollwertigen, souveränen High-Tech-Alternative für Europa aus. Bis Ende 2026 reduziert die Plattform die Feature-Lücke zu den US-Anbietern bei zentralen Core-Features deutlich und bietet eine skalierbare Infrastruktur sowie spezialisierte KI-Dienste auf wettbewerbsfähigem Niveau. Damit wird die T Cloud Public zum produktiven Rückgrat für die Industrie, um KI-Strategien wirtschaftlich, sicher und ohne globale Abhängigkeiten umzusetzen.

„Wir beenden die Ära der Entweder-oder-Entscheidungen“, sagt Ferri Abolhassan, CEO T-Systems und Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG. „Unternehmen mussten bisher wählen: maximale Funktionalitäten aus Übersee oder europäische Souveränität. Mit der T Cloud Public liefern wir jetzt das Beste aus beiden Welten. Wir bauen nicht nur eine souveräne Cloud, sondern das digitale Fundament für ein wettbewerbsfähiges, freies Europa.“

Mit diesem Ausbau positioniert sich die Deutsche Telekom als eine der wenigen europäischen Alternativen, die technologisch auf Augenhöhe mit globalen Cloud-Anbietern agiert. Laut der Information Services Group (ISG) übertrifft die Plattform nicht nur europäische Alternativen, sondern ist bereits wettbewerbsfähiger als manche Angebote der BigTech-Unternehmen. Die T Cloud Public lässt sich nahtlos mit der Industrial AI Cloud kombinieren und ermöglicht durch GPUs der neuesten Generation beschleunigte KI-Anwendungen. Die Industrial AI Cloud geht am 4. Februar offiziell live. Sie erhöht die verfügbare GPU-Kapazität in Deutschland um 50 Prozent und bildet Europas größte souveräne KI-Infrastruktur.

Toolkit für Compute, Data und KI
Die T Cloud Public bietet Unternehmen ein einsatzbereites Toolkit für moderne IT-Infrastrukturen: Per Mausklick stehen Rechenleistung, Speicher, verwaltete Datenbanken und vorkonfigurierte Entwickler-Tools bereit. Ein zentraler Vorteil ist der direkte Zugang zu knappen GPU-Ressourcen, über die nahtlos kombinierbare Industrial AI Cloud. Dadurch lassen sich rechenintensive KI-Anwendungen umsetzen, ohne eigene Server-Hardware betreiben zu müssen. Dank der modularen Architektur wählen Nutzer exakt die Services aus, die sie benötigen, von grundlegender Netzwerkinfrastruktur bis hin zu vollständigen KI-Pipelines. „Die Plattform automatisiert dabei viele Hintergrundprozesse, bietet bereits 80 Prozent der gewohnten Hyperscaler-Funktionen und reduziert so spürbar den Aufwand für die IT-Verwaltung. Bis Ende 2026 werden wir die vollständige Feature-Parität erreichen“, so Ferri Abolhassan.

„Europäische Unternehmen brauchen keine Kompromisse mehr bei Performance oder Skalierbarkeit. Mit der T Cloud Public stellen wir eine DSGVO konforme Public Cloud-Plattform bereit, die mit bekannten Hyperscaler mithalten kann und konsequent europäischen Prinzipien folgt. Moderne Cloud-Services und der direkte Zugang zu leistungsfähigen GPUs ermöglichen unseren Kunden, KI- und Datenstrategien schnell umzusetzen – souverän, sicher und zukunftsfähig“, so Eduard Kowarsch, Head of Cloud Services bei T-Systems Austria.

In der T Cloud Public trifft globale Leistungsfähigkeit auf das Fundament europäischer Sicherheits- und Datenschutzstandards: Die Plattform folgt konsequent dem Ansatz Security by Design. Sie ist nach höchsten Standards wie C5 zertifiziert und basiert auf einer modernen Zero-Trust-Architektur. Die Deutsche Telekom ermöglicht eine vollständig EU-konforme Datenverarbeitung in europäischen Rechenzentren, die strikt gegen Zugriffe aus Drittstaaten geschützt sind. Dieses Versprechen geht weit über reine Software-Sicherheit hinaus: Kunden erhalten umfassende rechtliche und operative Souveränität nach europäischem Recht und europäischen Standards. „Wir hinterfragen kontinuierlich unser eigenes Souveränitätsniveau, nutzen die strengen regulatorischen Vorgaben der Telekommunikationsbranche als zentralen Maßstab und prüfen fortlaufend weitere Wege, um noch unabhängiger zu werden“, sagt Dr. Christine Knackfuß, Chief Sovereignty Officer und Vorstandsmitglied von T-Systems.

 

Populär

IT-Projekte: Einreichen und gewinnen – eAward 2026!

Der Wirtschaftspreis eAward zeichnet Digitalisierungsprojekte aus dem Raum...

Cybersecurity im Fadenkreuz

Digitale Sicherheit ist längst Chefsache. KI-gestützte Angriffe, geopolitische...

Aus der Praxis: Verlust des Werklohns

In der Rubrik „Aus der Praxis“ gibt Roland Weinrauch, Weinrauch Rechtsanwälte, den Leser*innen...

Die Meinungsführer*innen: Führungskräfte auf LinkedIn

LinkedIn ist die mit Abstand wichtigste Businessplattform im Netz. Exklusiv...

Strom, Zahlen und die Frage der Wahrheit

Vorwurf mit Sprengkraft: Das Fraun­hofer Institut habe absichtlich falsch...

Aus für Sanierungsbonus: Das sagt das Ministerium

Am 2. Februar verkündete das Umweltministerium das überraschende Aus für die...

Neue NÖ Bauordnung ab 1. März in Kraft

Mit 1. März 2026 tritt die umfassende Novelle der Niederösterreichischen...

Langer Weg mit viel Potenzial

Trotz technologischer Fortschritte verläuft der Ausbau der...

Eventtipp: Enquete KI 2026

In einer Zeit, in der Unternehmen mit dauerhaft hohen Energiepreisen,...

Was CFOs 2026 erwartet

Die Finanzchef*innen der Unternehmen werden zu strategischen Architekt*innen...

Forschungsprämie als wichtiger Joker

Ende 2025 wurde die Forschungsprämien-Verordnung in Österreich novelliert....

Mit Stromspeichern Geld verdienen

Die Energiewende bringt nicht nur herausfordernde Umstellungen für Unternehmen mit sich,...

Leben & StilView all

Produkte & ProjekteView all