Sonntag, Oktober 18, 2026

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Der internationale Industriedienstleister Bilfinger hat als Teil eines Konsortiums von bp einen Auftrag über Vorfertigungs-, Montage- und Installationsleistungen für einen neuen Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff in Lingen, Deutschland, erhalten. Mit einer geplanten Leistung von 100 Megawatt soll die Anlage die bisher größte Produktionsanlage dieser Art von bp werden.

Bilfinger: Wasserstoffanlage in Lingen
Bild: Bilfinger

Die Elektrolyseanlage soll nach vollständiger Inbetriebnahme jährlich bis zu 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant. Die Anlage soll mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Der produzierte grüne Wasserstoff könnte dann sowohl Industriekunden über einen Anschluss an das Wasserstoffkernnetz zur Verfügung gestellt als auch in der benachbarten Raffinerie zur Produktion emissionsärmerer Kraftstoffe eingesetzt werden. Auf Basis der langjährigen, umfassenden Wasserstoff-Expertise wurde Bilfinger unter anderem für die Vorfertigung, Montage und Installation von Rohrleitungen und Anlagenkomponenten, die Wärme- und Kältedämmung und die Installation von HVAC-Systemen beauftragt. Dafür wird in Hochphasen ein Team von über 200 Bilfinger-Experten vor Ort tätig sein.

Thomas Schulz, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger, sagt: „Wir freuen uns über das Vertrauen von bp, sie bei der Umsetzung ihres Wasserstoffvorhabens unterstützen zu dürfen. Gemeinsam mit unserem Kunden können wir einen weiteren Beitrag zur Entwicklung der deutschen Wasserstoffinfrastruktur leisten. Das macht die Zusammenarbeit zu einem Meilenstein in unserer Strategie, für Kunden die Nummer eins zur Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit zu sein.“

Neben dem Auftrag von bp integriert Bilfinger am Standort Lingen derzeit auch eine 100 MW starke Elektrolyse-Anlage für RWE. So unterstützt das Unternehmen die Entwicklung der Stadt Lingen zu einem führenden Wasserstoffstandort in Deutschland.

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