Tuesday, March 17, 2026

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„USA und Österreich sind nicht nur einfache Handelspartner. Wir haben tief und eng miteinander verwurzelte Beziehungen, die viele unterschiedliche Bereiche umfassen und langfristig ausgerichtet sind“, sagt Michael Zettel, Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Österreich (AmCham) und Country Managing Director von Accenture Österreich, bei der Generalversammlung der AmCham im Wiener Hotel Imperial vor rund 100 Gästen.

Minister Wolfgang Hattmannsdorfer, Kami Witmer (Botschaft USA), Michael Zettel (AmCham, Accenture)

„Die USA bauten ihre Position als zweitgrößter Handelspartner Österreichs im vergangenen Jahr weiter aus. Während Österreichs Exporte in fast allen Ländern zurückgegangen sind, ist das Exportvolumen in die USA von 14,7 auf 16,2 Milliarden Euro gestiegen“, unterstreicht Zettel. Zudem prägen Schlüsseltechnologien den transatlantischen Handel und bei den Investitionen aus den USA in Österreich kam es jüngst zu einer Dynamisierung. Zettel betonte zudem die generelle Forderung nach einem Freihandelsabkommen.

Die Bedeutung der Partnerschaft zwischen USA und Österreich unterstrich Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer in seiner Keynote: „Wir sind Partner und Freunde. Gerade in dieser herausfordernden wirtschaftlichen Situation müssen wir für diese Beziehung kämpfen, denn wir tauschen nicht nur Waren aus, wir teilen Innovationen und Werte.“ Hattmannsdorfer betonte, dass Handel „fair und ausbalanciert“ sein müsse und sprach sich für eine weitere Vertiefung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA aus: „Österreich lebt vom internationalen Handel, er schafft Arbeitsplätze und sichert unseren Sozialstaat. Darum müssen wir gerade bestehende Handelsbeziehungen intensiv pflegen und weiter vertiefen.“

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Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer (Bild) gab einen ökonomischen Ausblick und teilte sowohl die optimistischen als auch die pessimistischen Erwartungen mit dem Publikum. „Es hängt vom Horizont ab, ob ein positiver Ausblick möglich ist“, meint Krämer. „Das deutsche Finanzpaket ist Grund für Optimismus, aber es gibt keinen Neustart in der Wirtschaftspolitik“, sagt der Ökonom, der in den kommenden zehn Jahren nur mit einem Wachstum von jährlich knapp einem halben Prozent für Deutschland kalkuliert.

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