Saturday, January 31, 2026

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Stromkund*innen können aus österreichweit verfügbaren Tarifen von 37 Anbietern wählen. Torsten Schwick ist Geschäftsführer von MyElectric, einer Tochter der Salzburg AG.

(Foto: Salzburg AG/Christian Leopold)


Welche Vertriebsstrategie hat MyElectric? Was ist ihr stärkstes Produkt?

Torsten Schwick: Die MyElectric ist als alternativer Strom- und Gasanbieter österreichweit seit über 20 Jahren aktiv. Unsere Zielgruppen sind insbesondere wechselwillige Haushalte und kleine Gewerbekunden. Jährlich wechseln mehrere Tausend Zählpunkte im Strom und Gas zur MyElectric. Unser am meisten nachgefragtes Produkt ist unser Strom-Fixpreisangebot mit Preisgarantie für Privatkunden, »Strom Privat Komfort Plus«.

Kritikern zufolge würde eine echte Wettbewerbssituation in Österreich fehlen. Welche Erfahrung haben Sie im Wettbewerb gemacht?

Schwick: Der Wettbewerb um die wechselwilligen Kunden ist – insbesondere im Osten Österreichs – sehr intensiv. Neben mehreren Tausend gewonnenen Zählpunkten verlässt uns auch eine Vielzahl an Zählpunkten, die wir in den Vorjahren gewonnen hatten, wieder. Die Kundengewinnung hat zuletzt nicht nur auf Vergleichsportalen stattgefunden, sondern auch auf digitalen Werbekanälen, unter anderem auf Google, oder über klassische Medien wie Radio, Plakatwerbung und TV. Darüber hinaus haben auch die etablierten Landesenergieversorger und der Verbund ihre Kundengewinnungsmaßnahmen verstärkt.

Was zeichnet Stromprodukte von MyElectric aus? Warum entscheiden sich Kunden dafür?

Schwick: Die MyElectric bietet ihren Kundinnen und Kunden einfache und marktorientierte Energieprodukte an. Die Angebote sind darauf ausgelegt, den Bedürfnissen unserer Kund*innen gerecht zu werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Angebots ist der digitale Auftritt. Bei uns können Kund*innen ihre Energieversorgung bequem und effizient über eine moderne Onlineplattform auswählen und bestellen. Als österreichisches Unternehmen legen wir besonderen Wert auf eine hohe Versorgungssicherheit.

 

Story zum Markt: Die Energiepreise sind im Sinken – von einem echten Wettbewerb in Österreich kann aber keine Rede sein. Zu wenig transparent sind die Produkte, zu verflochten die Eigentümerstrukturen der Anbieter, kommt eine Untersuchung zum Schluss: https://www.report.at/markt/schockierende-bilanz

 

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