Montag, Juli 04, 2022

Viele aus der Atomstrom-Nein-Danke-Generation wird die Nachricht nervös machen: Nuklearenergie erlebt einen neuen Frühling. Eine Investitionswelle in Kraftwerke der Generation IV beginnt. Schon Mitte des Jahrzehnts gehen AKWs der Generation IV ans Netz. 

Bei der Veranstaltungsreihe „windrichtungen“ wurde über die vielen Möglichkeiten gesprochen, die die Flexibilität eines erneuerbaren Energiesystems mit sich bringt. Bereits jetzt könnte die Windenergie viel mehr zur Versorgungssicherheit beitragen, als die Netzversorger abrufen.

Der hohe Emissionsanstieg im Straßenverkehr durch fossile Treibstoffe drängt mehr denn je nach alternativen Antriebsmitteln, um die Klimaziele der EU erreichen zu können. In einer aktuellen Analyse warnt das Wiener Beratungsunternehmen Advicum Consulting nun aber davor, die E-Mobilität automatisch als Lösung des Problems zu sehen.

Elektromobilität ist die klimafreundliche Alternative für den Individualverkehr. Davon sind immer mehr Menschen in Österreich überzeugt, was sich am enormen Zuwachs an Neuzulassungen für Elektroautos ablesen lässt. Dieser Trend ist auch bei der Nutzung der Stromtankstellen von Wien Energie sichtbar: 2021 hat sich die Zahl der Ladevorgänge im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Über 310.000 Ladungen wurden 2021 an den öffentlichen Ladestellen von Wien Energie durchgeführt, im Jahr davor waren es rund 130.000 Ladevorgänge.

Die Gaspreise im zunehmend globalisierten Großhandel ­drücken auch auf den Strompreis in Österreich. Abhilfe kann langfristig nur der weitere Ausbau der Erneuerbaren ­bringen, sind sich Vertreter*innen der Energiewirtschaft und der ­Industrie einig.

Auf dem Werksgelände der Kartoffelstärkefabrik in Gmünd im Waldviertel errichtete das Frucht-, Stärke- und Zuckerunternehmen Agrana in Kooperation mit der RWA Solar Solutions eine Photovoltaik-Großanlage - die ab sofort im Einsatz ist.

Die Netzbetreiber brauchen stabile Rahmenbedingungen für 10 Milliarden an nötigen Investitionen. 

2021 hat der Energiedienstleister hat mehr als 60 Solarkraftwerke mit knapp 26 Megawatt (MW) Leistung errichtet. Insgesamt betreibt das Unternehmen damit über 320 Solarkraftwerke mit 85 MW Leistung und spart jährlich rund 52.000 Tonnen CO2 ein.

Der Technologiekonzern Voith hat sein ambitioniertes Nachhaltigkeitsziel erreicht: Zum Jahresbeginn 2022 konnte das Unternehmen die CO2-Emissionen an sämtlichen Standorten auf netto Null senken und produziert damit ab Januar klimaneutral.

Wasserstoff könnte das Versprechen einer klimaneutralen, leicht verfügbaren und breit einsetzbaren „grünen Energie“ einlösen und damit der Schlüssel zur erfolgreichen Dekarbonisierung der Wirtschaft sein. Damit die energetische Jahrhundert-Transformation gelingt, muss jedoch zunächst eine zukunftsfähige Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Wasserstoff als Energiequelle der Zukunft – Grundlagen, Konzepte und mögliche Anwendungsbereiche“, die das FERI Cognitive Finance Institute gemeinsam mit dem Labor für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Hochschule RheinMain veröffentlicht hat. 

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