Mittwoch, Mai 25, 2022

Dass die Baubranche nicht unbedingt zu den forschungsintensivsten Wirtschaftszweigen zählt, ist bekannt. Dennoch wird an Universitäten, bei Auftraggebern und Auftragnehmern immer wieder an neuen Prozessen und Produkten geforscht. Ihren Weg in die Praxis finden die erhofften Innovationen über Pilotprojekte. Der Bau & Immobilien Report hat sich umgehört und stellt elf aktuelle Pilotprojekte vor, die sich auf neues Terrain wagen.

Saint-Gobain Austria verstärkt seine Nachhaltigkeitsbemühungen und nimmt dabei auch die Politik in die Pflicht. »Vorreiterunternehmen müssen wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen vorfinden«, sagt CEO Peter Giffinger.  

Zum bereits vierten Mal lobte proHolz einen interdisziplinären, offenen und internationalen Studierendenwettbewerb zum Thema Bauen mit Holz aus. In der diesjährigen Auflage wurde anhand von drei ausgewählten Bauplätzen in München, Berlin und Wien das Verdichtungspotenzial mit Holz im urbanen Gefüge ausgelotet. Es gab 91 Einreichungen, davon 45 für Wien, 32 für München und 14 für Berlin. Der Bau & Immobilien Report zeigt die drei Siegerprojekte.

Für Allianzprojekte wird als Voraussetzung für die Durchführbarkeit eine gemeinsame »Projektkultur« gefordert. Hinter dieser populären Forderung stehen komplexe Herausforderungen in der Umsetzung. Was unter Projektkultur bei Bauprojekten zu verstehen ist und welche Punkte bei der Umsetzung eines Allianzprojektes zu berücksichtigen sind. Teil 2 der Serie: »Allianzprojekte«.

Im Rahmen der Future Brick Days von Wienerberger sprach Elisabeth Endres, Leiterin des Instituts für Bauklimatik und Energie der Architektur an der TU Braunschweig, über »Klimaneutrales Bauen: Leistbarer Luxus oder notwendige Verpflichtung?«. Im Interview mit dem Bau & Immobilien Report erklärt sie, welche Aspekte ein Gebäude wirklich nachhaltig machen, warum wir uns nicht zu sehr von der Technik abhängig machen sollten und warum die »Energie der Architektur« kein Feng Shui ist.

Die enormen Preissteigerungen bei vielen Materialien und Baustoffen sorgen in der Branche für jede Menge Kopfzerbrechen. Die wirtschaftlichen Folgen können dramatisch sein – sowohl für Auftraggeber als auch Auftragnehmer. Ganz beseitigen lassen sich die Risiken angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen nicht, befolgt man einige wichtige Regeln, können sie aber deutlich reduziert werden.

In der Rubrik »Fragen an die Politik« haben Vertreter*innen der Bau- und Immobilienwirtschaft die Möglichkeit, konkrete Fragen an Spitzenpoliti­ker*innen zu richten. In der aktuellen Ausgabe kommt die Frage von Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie VÖZ. Gerichtet wurde sie an Finanzminister Magnus Brunner.

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