Mittwoch, Februar 28, 2024

1. Teamwork in der Wolke. Kaum ein Unternehmen funktioniert heute ohne digitale Strukturen. Auch Mitarbeiter versammeln sich – unabhängig von Tageszeit und Aufenthaltsort – zunehmend in virtuellen Arbeitswelten. Feste Abteilungen werden aufgelöst und Teams für Projekte jeweils neu zusammengewürfelt. Diese flexible Form des Netzwerkens stellt auch Führungskräfte vor besondere Anforderungen. Für Unternehmen bietet sich die Chance, schneller, effizienter und profitabler agieren zu können.

2. Social Media im Unternehmen. Arbeitgeber sehen soziale Netzwerke zunehmend nicht als Zeitfresser, die ihre Mitarbeiter von den eigentlichen Aufgaben abhalten. Stattdessen setzen sie Wikis, Blogs und Chats gezielt ein, um Projekte intern zu koordinieren, Wissen im Unternehmen zugänglich zu machen und offene Kommunikation zu fördern – über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Die größte Hürde ist dabei das Überwinden hierarchischer Strukturen.

3. Revolution der Generation Y. In den Unternehmen prallen Welten aufeinander: Junge Menschen, die Hierarchien verabscheuen und ihre Arbeit räumlich und zeitlich möglichst flexibel handhaben wollen, treffen auf ältere Kollegen, die der Karriere ihr übriges Leben unterordneten. Konflikte sind vorprogrammiert. Dennoch sind Bewerber der Generation Y begehrt: Sie sind gut ausgebildet, technologieaffin, global vernetzt, bringen frischen Wind und wollen ihre Potenziale mit sinnvollen Tätigkeiten weiterentwickeln. Allerdings nicht um jeden Preis.

4. Hohe Effizienz für mehr Freizeit. Auch in diesem Punkt macht sich das Selbstverständnis der Generation Y bemerkbar: Nach 1980 Geborene sind durchaus leistungsbereit und motiviert, Freizeit und Familie nehmen aber immer einen höheren Stellenwert ein. Deshalb sind sie stets darauf bedacht, ihre Aufgaben möglichst effizient und produktiv zu erledigen. Zeit einfach abzusitzen, kommt für sie nicht in Frage.

5. Big Data im Recruiting. Auf der Suche nach dem besten Mitarbeiter übernehmen Software-Tools die standardisierte Auswahl. Aus riesigen Datenmengen werden gezielt Informationen über Alter, Geschlecht, Ethnie, Berufserfahrung, Eigenschaften und Talente gefiltert.  Ob die zwischenmenschliche Chemie passt, kann jedoch kein Algorithmus erfassen. Und besser zum Team passende Mitarbeiter wurden vielleicht schon vorab, z.B. wegen ihres Alters oder ihrer Herkunft, ausgesiebt.

6. Employer Branding. Junge Talente und hochqualifizierte Spezialisten können sich ihren Arbeitgeber aussuchen. Damit sie auf das Unternehmen überhaupt aufmerksam werden, ist aber eine Affinität zur Firma oder zum Produkt notwendig. Unternehmen tun deshalb gut daran, in Personalmarketing ebenso ernsthaft zu investieren wie in ihr Produktmarketing. Alle Kanäle sollten dafür bespielt werden, sofern sich daraus ein  authentisches, glaubwürdiges, konsistentes und attraktives Bild ergibt. Angesichts dieser Bemühungen stellt sich die Frage: Wer bewirbt sich hier eigentlich bei wem?

Das Personalmanagement steckt mitten im Wandel von einer administrativen Serviceabteilung zu einer strategischen Stabsstelle der Unternehmen. Die Herausforderungen werden nicht weniger.

Das Personalmanagement ist eine Branche im Wandel. Manuela Lindlbauer, Geschäftsführerin von Lindlpower Personalmanagement, über verwöhnte Jungakademiker,  das fischen im kandidatenteich und Berufe, die »nicht sexy« sind.

Wer schöne Architektur und gutes Essen zu schätzen weiss, findet am geografisch nördlichsten Punkt des Mittelmeeres, der Preluk-Bucht an der Riviera von Opatija, neuerdings beides. Das 5-Sterne-Hotel Navis lockt mit spektakulärem Design und nicht minder beeindruckender Küche.

Vor 20 Jahren war Österreich junges EU-Mitglied, die Sozialpartner galten als »Manager der Wandels«. Im Report(+)PLUS-Interview kontert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl der aktuellen Kritik an der Sozialpartnerschaft und fordert die Regierung auf, »den Reformstillstand zu brechen«.

Helmut Leopold ist Head of Digital Safety & Security Department beim AIT Austrian Institute of Technology. Mit dem Report spricht er über Marketing in der Forschung und Ethikfragen – und warum es wichtig für eine Gesellschaft ist, im eigenen Land Technologie zu entwickeln.

Im Interview mit Report(+)PLUS spricht der Wiener Bürgermeister Michael Häupl über eine neue Art des Regierens, den Wiener Weg in der Flüchtlingsfrage und wie er als Bürgermeister in Erinnerung bleiben möchte.

Strabag-CEO Thomas Birtel über die Wachstumsmärkte der Zukunft, die Leiden der Demografie und die weibliche Seite des Bauens.

Report (+) PLUS, Ausgabe 6/2016

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