Montag, Mai 23, 2022
Kategorie: Kurzmeldung

Bei einer Konferenz zum Thema „KDT and European Chips Act“ Ende April wurde im Rahmen der Generalversammlung von ESCSEL ein neuer Name für die österreichische Technologieplattform beschlossen: ECSEL-Austria wird zu ESBS-Austria (Electronics and Software Based Systems). Anlass dafür war die Umbenennung des europäischen Programms KDT JU (Key Digital Technologies Joint Undertaking), das die Fördermittel für die nationalen Forschungsprojekte vergibt. Zudem inkludiert der neue Name auch den Bereich Software, der integraler Bestandteil der Electronic Based Systems ist. Im Rahmen der Konferenz wurden auch die Auswirkungen des European Chips Act auf ESBS-Austria diskutiert sowie eine aktuelle Studie zur Wirksamkeit der ECSEL-Förderung präsentiert.

ESBS-Austria (Electronics and Software Based Systems) – vormals ECSEL-Austria – treibt als Technologieplattform Projekte österreichischer Industrieunternehmen zur Entwicklung von Mikroelektronik voran, schafft Synergien und dient als Multiplikator. ESBS-Austria ist damit Enabler des European Chips Act. Der kürzlich von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf zum European Chips Act soll die Halbleiter-Industrie in Europa stärken und deren weiteren Ausbau fördern.

„Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass die EU-Institutionen anerkennen, welche wichtige Schlüsselrolle KDT JU in der Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Europa hat. KDT JU ist maßgebliches Instrument zur Umsetzung des European Chips Act“, so Bert De Colvenaer, Executive Director of KDT JU. „Als Joint Undertaking haben wir uns bereits als äußerst effizienter Mechanismus erwiesen, um erstklassige Forschung und Innovation im Bereich elektronischer Komponenten und Systeme mit einem klaren Blick auf die Marktbedürfnisse voranzutreiben. Wir freuen uns nun darauf, unsere Aktivitäten an neue Herausforderungen und Prioritäten anzupassen und damit dazu beizutragen, die europäische Führungsrolle in Technologiedesign und Fertigung zu sichern.“

Kategorie: Kurzmeldung

Bechtle AG akquiriert mit der PQR B.V. in den Niederlanden ein seit 32 Jahren im Markt etabliertes IT-Systemhaus mit einem starken Kundenfokus im Public Sector und einem Kompetenzschwerpunkt im Bereich hybride Cloud-Umgebungen. Damit setzt Bechtle seine Akquisitionsstrategie konsequent um, die seit 2021 für das Segment IT-Systemhaus & Managed Services auch Standorte außerhalb der Region Deutschland, Österreich und Schweiz vorsieht, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

PQR wurde 1990 gegründet, beschäftigt 170 Mitarbeitende und hat seinen Sitz in Utrecht. Das Systemhausgeschäft umfasst den Verkauf von Hard- und Software, IT-Consulting sowie Managed Services und ist damit komplementär zu den bisherigen E-Commerce-Aktivitäten der Bechtle Gruppe in den Niederlanden, die ihren Fokus im Bereich Modern Workplace haben. PQR betreut insbesondere öffentliche Auftraggeber, aber auch Industriekunden. Der Umsatz betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 100 Millionen Euro. Die bisherige CEO Marijke Kasius bleibt ebenso wie der bisherige Managing Director Marco Lesmeister weiterhin in gleicher Verantwortung im Unternehmen. Auch der im Markt bestens bekannte Firmenname bleibt unverändert bestehen.

Kategorie: Kurzmeldung

Fortinet hat im ersten Quartal 2022 ein über den Erwartungen liegendes Umsatzwachstum von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Dies lag vor allem an einem Rekordwachstum der Umsatzerlöse aus Produktverkäufen von 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagt Ken Xie, Gründer, Chairman und Chief Executive Officer, des Cybersecurity- und Netzwerk-Spezialisten.

"Die herausragenden Ergebnisse spiegeln die außergewöhnlich starke Nachfrage nach unserem breiten Portfolio an Cybersecurity- und Netzwerklösungen wider, insbesondere haben unsere Teams Engpässe der Lieferkette gekonnt gemeistert. Gleichzeitig konnten wir die Transparenz unseres zukünftigen Geschäfts verbessern, indem wir den Bestellrückstand im ersten Quartal um 116 Millionen US-Dollar erhöht haben", erklärt Ken Xie. "Fortinets branchenführendes Betriebssystem, FortiASIC SPU und Plattform-Innovationen sind darauf ausgerichtet, die gesamte Infrastruktur unserer Kunden sicherer zu machen. Wir haben uns darauf konzentriert, integrierte Sicherheitsprodukte auf einem einzigen Betriebssystem anzubieten und Netzwerkfunktionen mit Sicherheitsfunktionen zu vereinen."

Kategorie: Kurzmeldung

Alcatel-Lucent Enterprise setzt bei der Weiterentwicklung der eigenen Asset-Tracking-Lösung auf künstliche Intelligenz und Machine-Learning. Im Zuge dessen bietet "OmniAccess Stellar" neue anpassbare Push-Button-Warnungen sowie einen KI/ML-gestützten Echtzeit-Ortungsalgorithmus für Umgebungen, die eine genauere Ortung erfordern.

"Alcatel-Lucent Enterprise Asset Tracking" wurde entwickelt, um Personen und Assets – also Anlagen und Gegenstände – schnell zu orten und die Kontaktverfolgung zu vereinfachen. Analytische Funktionen sowie KI- und ML-Technologie verbessern Arbeitsabläufe und das Benutzererlebnis dank einer präziseren Ortung.

Die neue Alarmtaste bei Bluetooth Low Energy (BLE)-Tags erlaubt es nun, Informationen oder Nachrichten auf Knopfdruck und in Echtzeit zu teilen. Möglich sind auch automatische Benachrichtigungen aus einem geografisch abgegrenzten Innenbereich. Die Alarmtastenfunktion kann entsprechend konfiguriert werden.

Die Lösung birgt enormes Potenzial im Gesundheitswesen, etwa wenn es darum geht, medizinisches Personal zu Hilfe zu rufen, wichtige Geräte und Hilfsmittel zu orten und deren Verfügbarkeit zu prüfen. Denkbar sind auch Anwendungen außerhalb des Gesundheitssektors. In Schulen kann der Alarmknopf dazu dienen, die Sicherheit von Schülern und Lehrern zu verbessern. Das Sicherheitspersonal wird in die Lage versetzt, in einer Vielzahl von Innenräumen Hilfe zu rufen.

Kategorie: Kurzmeldung

Der Cloud- und Storagespezialist NetApp zertifiziert "NetApp EF600 All-Flash-NVMe-Storage" in Kombination mit dem parallelen Dateisystem "BeeGFS" für "NVIDIA DGX SuperPOD". Die neue Zertifizierung soll Künstliche-Intelligenz-Infrastruktur und High-Performance-Computing vereinen. Damit ermöglicht sie eine schnellere Implementierung dieser Anwendungsfälle. Seit 2018 haben NetApp und NVIDIA "Hunderte von Kunden mit einer Reihe von Lösungen versorgt", heißt es - vom Aufbau von "AI Centers of Excellence" bis hin zur Bewältigung von Herausforderungen im Training von KI.

Die Qualifizierung von NetApp EF600 und dem BeeGFS Dateisystem für DGX SuperPOD ist die jüngste Ergänzung der KI-Lösungen, die die beiden Unternehmen entwickelt haben. „Die Allianz von NetApp und NVIDIA liefert seit Jahren branchenführende Innovationen und die neue Qualifikation für NVIDIA DGX SuperPOD baut auf diesem Momentum auf“, sagt Daniel Tiefenbacher, Manager Solutions Engineering Austria bei NetApp. „Die Anforderungen an Performance und Daten explodieren. Der NVIDIA DGX SuperPOD stellt in Verbindung mit der ONTAP AI-Plattform und dem DGX Foundry KI-Service sicher, dass unsere Kunden erstklassige Modell-Trainingsinfrastruktur und umfassenden Support von KI-Branchenführern erhalten.“

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