Friday, January 23, 2026

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Die „Technology Talks Austria 2025“ finden am 11. und 12. September im MuseumsQuartier Wien statt. Sie stehen unter dem Motto „Boosting Competitiveness – The Power of Research & Innovation“ und bringen führende Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik zusammen, um zu diskutieren, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld stärken kann.

Das Programm umfasst zwei Keynotes und sechs hochrangig besetzte Panels. Im Zentrum stehen Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Technologieführerschaft, Ressourcen-Resilienz sowie Forschungs- und Innovationspolitik auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene.

Am 11. September eröffnet Young Sohn, Samsung-Manager und Deep-Tech-Investor, die Konferenz mit einer Keynote. Er wird Einblicke in globale Innovationsökosysteme geben und aufzeigen, wie Europa Innovation beschleunigen, Talente anziehen und Spitzenforschung in wettbewerbsfähige Industrien überführen kann – und wie sich Europa strategisch im Spannungsfeld zwischen den USA und China positionieren kann.

  • Das erste Panel widmet sich dem Thema Produktivität und Digitalisierung. Nach einleitenden Worten von Bundesminister Peter Hanke (BMIMI) diskutieren Alexandra Brintrup (University of Cambridge), Jay Lala (RTX), Dong-Seon Chang (Future Explorers Society) und Young Sohn, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Produktivitätsgewinne ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie steigern können und wie sich Forschung in konkrete industrielle Anwendungen übersetzen lässt.

  • Das zweite Panel behandelt die Technologieführerschaft Europas. Nach einleitenden Worten von Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer (BMWET) beleuchten Maria Rescigno (Humanitas University), Leopold Summerer (ESA), Eleni Diamanti (Paris Centre for Quantum Computing) und Margot Weijnen (TU Delft, Dutch Research Council) Europäische Stärken in den Bereichen Life Sciences, Raumfahrt und Quantentechnologien. Im Fokus steht die Frage, wie Europa diese Führungsrolle behaupten und ausbauen kann und ob bei Zukunftstechnologien Prioritäten gesetzt werden sollten.

  • Im dritten Panel beschäftigen sich Gaétan Lefebvre (OFREMI), Angels Orduna (A.SPIRE), Karlheinz Wex (Plansee) und Cathrine Barth (Natural State) mit dem Thema Ressourcen und Resilienz. Es geht um die Herausforderungen der Sicherung kritischer Rohstoffe, den Abbau von Abhängigkeiten, die Förderung spezifischer Technologien und von Ansätzen der Kreislaufwirtschaft, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern. 

Am 11. September, dem zweiten Konferenztag, wird Henna Virkkunen, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für Digital and Frontiers Technologies, in ihrer Keynote die Vision der EU für technologische Souveränität darlegen. Sie thematisiert die Bedeutung von Investitionen in Innovation, die Stärkung von Schlüsseltechnologien sowie die Rolle des 10. EU-Forschungsrahmenprogramms (FP10), das durch Kooperation und ein starkes Innovationsökosystem die Wettbewerbsfähigkeit Europas fördern soll.

  • Im Anschluss widmet sich das vierte Panel den Rahmenbedingungen für Wettbewerbsfähigkeit. Nach einleitenden Worten von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (BMFWF) diskutieren Guy Lalanne (OECD), Florian Süssenguth (German Chancellor’s Future Council), Eva-Maria Binder (DSM-Firmenich) und Georg Kopetz (TTTech, FORWIT) über politische, finanzielle und strukturelle Voraussetzungen, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Forschung, Technologie und Innovation (FTI) zu stärken, Investitionen zu erleichtern sowie Start-ups und erfolgreiche Unternehmen beim globalen Wachstum zu unterstützen.

  • Das fünfte Panel stellt die Forschungs- und Innovationspolitik der EU in den Mittelpunkt. Unter Beteiligung von Cristina Russo (EU Commission), Francois Jacq (CNES), Sabine Herlitschka (Infineon Technologies Austria) und Sylvia Schwaag Serger (FORWIT, Swedish Academy of Engineering Science) geht es um die Ausgestaltung von FP10, darum, wie Kooperation und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, Schlüsseltechnologien gefördert und Europas globale Position ausgebaut werden können.

  • Im sechsten Panel schließlich reflektieren führende österreichische Expertinnen und Experten – Tom Henzinger (FORWIT), Ulrike Diebold (TU Wien, ÖAW), Peter Moser (MUL, TU Austria), Georg Knill (IV), Henrietta Egerth (FFG), and Iris Filzwieser (ACR) – die vorangegangenen Diskussionen und entwickeln Empfehlungen für eine nationale FTI-Strategie, die europäische Prioritäten aufgreift, gleichzeitig nationale Bedürfnisse berücksichtigt und damit langfristige Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet. 

Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) sowie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV).

Details zum Programm sowie Tickets gibt es unter www.technology-talks-austria.at 

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