Können Daten europäischer Unternehmen bedenkenlos bei US-Cloud-Anbietern gespeichert werden? Katharina Bisset empfiehlt, die Richtlinien des »European Data Privacy Board« zu beachten. Ein Expertinnenkommentar von Rechtsanwältin Katharina Bisset. Am Weg in die Cloud kommt man heutzutage schwer an US-Providern vorbei. Spätestens seit der Schrems-II E...
Zu Unrecht wird dem IT-Wartungsvertrag bei IT-Projekten oft nicht die gebotene Aufmerksamkeit gewidmet. Im Sinne einer langfristigen und harmonischen Zusammenarbeit sollten daher einige Aspekte geregelt werden. In der Praxis kommt er nicht allein, sondern im Doppelpack – der Wartungsvertrag bei IT-Projekten. Er knüpft an die Implementierungsphase o...
Das Jahr 2020 hat gezeigt, was alles möglich ist – und möglich sein muss, wenn es für die Unternehmen weitergehen soll. Sie haben schnell und flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren müssen. Damit das auch 2021 möglich ist, planen die österreichischen Unternehmen auch wieder in die IT zu investieren, zeigen aktuelle Zahlen aus einer Umfra...
Systeme mit künstlicher Intelligenz werfen in der Praxis auch Haftungsfragen auf. Welche Parallelen hier zur Tierhalter- und Gefährdungshaftung gezogen werden können, beantwortet in einem Kommentar Katharina Bisset. Stellen wir uns vor, eine AI ist ein junger Hund, nennen wir ihn Finn. Die Hundehalterin hat sich die Rasse ausgesucht, nach den Eigen...
Themen wie Backup, Storage und Disaster Recovery sind Teil des Stands der Technik oder »State of the Art«. In vielen Fällen sind Unternehmen aber auch verpflichtet, diese Maßnahmen zu setzen. Die Grundlagen sind oft im Gesetz verankert, können aber auch in Verträgen geregelt werden. Die Rechtsgrundlagen sind sehr breit gefächert. Von Rechtsanwältin...
Künstliche Intelligenz hat das Potential, komplexe Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Von Klimawandel über soziale Ungerechtigkeit bis hin zu Gesundheitsversorgung und Prävention von Pandemien. In Österreich gibt es im Europavergleich einen größeren Anteil von Organisationen auch in der öffentlichen Verwaltung, die bereits mehrere KI-Lösungen...
Wann gelten Daten als anonymisiert im Sinne der DSGVO? Die Antwort auf diese Frage hat Gewicht. Sie entscheidet darüber, ob Geschäftsideen umgesetzt, Unternehmen entstehen und Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die österreichische Gaswirtschaft hat für den bevorstehenden Wintereinbruch vorgesorgt. Gewisse Mengen sind zwar stets für den internationalen Handel geparkt, doch sind die Gasspeicher derzeit mehr als 90 % voll. Der Markt funktioniert mit der energieintensiven Industrie, den Gaskraftwerken und 2,2 Millionen KonsumentInnen, die Gas im Haushalt nutz...
Dieser Artikel behandelt rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Scrum.
Die rechtlichen Auswirkungen von “Corona” für IT-Dienstleister.
Schön langsam wird es zur Routine, an dieser Stelle von Publikumsgesprächen des Report zu erzählen und gleich auf einen nächsten Termin hinzuweisen. Und das ist gut so: Es gibt nur eines, was uns noch größeren Spaß bereitet, als technisch und wirtschaftlich komplexe Informationen für eine breitere LeserInnenschaft aufzubereiten: ebendiese Vermittlerrolle in der direkten, konstruktiven Konfrontation auf Bühnen einzunehmen.
Wie lange dauert es, bis aus einer Idee ein Innovationsprojekt und dann ein serientaugliches Lösungsmodell wird? Der „Connected Worker“ von Nagarro hat binnen weniger Monate in Unternehmen Fuß gefasst. Eine Reise, die im Partner-Ecosystem eines Big Players begann und über mehr als sieben Brücken führte.
Von Thomas Riedl, Managing Director Nagarro Österreich

Wir leben in einer globalisierten Welt, die einen permanenten Austausch mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern erfordert. 2018 gab es laut dem Verband Deutsches Reisemanagement in Deutschland 189,6 Millionen Geschäftsreisen (1). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine leichte Steigerung um 1,1%. Demnach ist der persönliche Kontakt in vielen Branchen ein wesentlicher Bestandteil der kontinuierlichen Kommunikation und Zusammenarbeit. Äußere Einflüsse können diesen permanenten Austausch jedoch empfindlich stören.
Die wirtschaftliche Bedeutung von Machine Learning und künstlicher Intelligenz ist immens. Doch wie ist dieser Trend mit der Datenschutz-Grundverordnung zu vereinbaren? Und geraten die Europäer möglicherweise ins Hintertreffen?
Wir haben bei einem Publikumsgespräch in der »aspern Seestadt« im November in Wien die Frage »Kooperation oder Wettbewerb« in der vernetzten Wirtschaft erörtet. Denn wie Technologie Kooperationen von Unternehmen antreibt, sieht man nicht erst seit der Fabrik der Zukunft mit Labels wie »Industrie 4.0« oder »Internet of Things«.
Unternehmen und Dienstleistungsorganisationen aller Art müssen sich heute den vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung stellen und – mit Blick auf vorhandene und potenzielle Geschäftsfelder sowie der Wettbewerbsposition – prüfen sowie rasch entscheiden,
● welche innovativen Geschäftsfelder sich in der Branche abzeichnen,
● wie an der Schnittstelle zum Kunden eine optimierte Kundenbeziehung mittels Digitalisierung realisierbar ist sowie
● inwiefern eine Automatisierung der Arbeits- und Geschäftsprozesse in Angriff zu nehmen ist und eine Neuausrichtung zum digital workplace angezeigt ist.
Wirtschaftlich erfolgreich - heimische Klein- und Mittelbetriebe stehen vor großen Herausforderungen

Das langsame Internet“ ist oft ein Problem – vor allem für MitarbeiterInnen in Unternehmen mit vielen Filialen oder Zweigstellen: Das Öffnen einer Produktpräsentation dauert ewig, der Emailverkehr stockt. Was viele nicht wissen: Der Datenverkehr eines Unternehmens wird von der Niederlassung zunächst in die Unternehmenszentrale geleitet und erst von dort aus weiter in die Cloud – ein Umweg, der sämtliche Arbeitsvorgänge massiv verzögert.
Österreich hat sich verpflichtet, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 36 % zu reduzieren. Der Strombedarf soll im Jahresdurchschnitt zu 100 % aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden, die Emissionen im Bereich Mobilität sollen um ein Drittel sinken. In einer Podiumsrunde am 9. September im k47 in Wien (hier geht es zum Nachbericht) haben wir die Herausforderungen integrierter Energiesysteme diskutiert – und wie die Erzeugung erneuerbarer Energien mit Speicher und smarten Verbrauchern gekoppelt werden kann. Akkumulatoren werden da als Stromspeicher einiges leisten können, aber auch Wasserstoff und andere synthetische Biogase respektive -Treibstoffe, wenn diese aus Stromüberschüssen erzeugt werden.
Wenn Sie sich erinnern: Pioniere bei den Erneuerbaren und sogenannte »Spinner« hat es immer schon gegeben. Doch in der Breite unserer Gesellschaft wurden vor wenigen Jahren die Sinnhaftigkeit und Machbarkeit des Umbaus unseres Energiesystems grundsätzlich noch angezweifelt. Im Kleinen möge dies für den Einzelnen schon irgendwie funktionieren, habe auch ich zu hören bekommen, aber die gesamte Wirtschaft? Nie und nimmer!
Die Roboter kommen und wir werden uns noch wundern, was alles möglich sein wird. Der Kassandraruf, künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge und allerlei automatisierte Blechkisten werden uns die Arbeitsplätze wegrationalisieren, ist absolut berechtigt. Der technische Fortschritt sei kaum aufzuhalten, behaupten Optimisten und Pessimisten gleichermaßen – aber die Auswirkungen müssen wir diskutieren und menschlich intelligent abfedern. Damit muss auch der Leistungsbegriff in unserer Gesellschaft neu definiert werden. Die Vollbeschäftigung ist erstens schon ökonomisch nicht erreichbar und zweitens in Zukunft noch mehr Utopie. Was also gilt ein Mensch, der nicht arbeitet? Ich meine, genauso viel, wie jemand mit Job. Letztere werden in einer hochtechnisierten Gesellschaft ohnehin nicht überall nötig sein.
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