Dienstag, Juli 16, 2024
ERP und CRM – Neues von Anbietern, Konferenzen und Projekten

Aktuelles aus Österreich und der DACH-Region.

Schritt nach Österreich

Der Cloud-ERP-Pionie myfactory wurde vor rund 20 Jahren gegründet. Nun kündigt das Unternehmen eine erste Niederlassung am Standort Österreich an, um seine Aktivitäten, insbesondere im Channel, weiter zu forcieren. Noch gesucht wird ein*e Standortleiter*in.

Auch offen ist der genaue Ort der Niederlassung, der Standort Wien wird allerdings präferiert.
Aktuell vertreibt myfactory seine Lösungen in Österreich über fünf Partner. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich indirekt. Ein Ziel der neuen Niederlassung ist die Gewinnung zusätzlicher Partner und der Aufbau von myfactory.Centern in allen österreichischen Ballungszentren. Bei den myfactory.Centern handelt es sich um ein Partnermodell.


Künstliche Intelligenz und ERP

ERP-Systeme sind Basis für die Digitalisierung von Unternehmen. Das zeigte sich bei der Fachtagung ERP Future 2021 am 21. September.

Mehr als 100 Anwender*innen, Entscheidungsträger*innen und Lösungsanbieter aus der Region DACH und Italien informierten sich bei der virtuellen Tagung über Entwicklungen und Innovationen auf dem Gebiet der Enterprise-Software-Landschaften, den Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und welche Rolle ERP-Systeme für Unternehmen in Zeiten der Pandemie spielen.

Seit mittlerweile zwölf Jahren wird die Fachtagung ERP Future vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit Christoph Weiss als unabhängige Plattform für Anwender und Entscheidungsträger organisiert.

Veranstaltungspartner der Online-Tagung heuer war die Fachhochschule Vorarlberg.  Aussteller waren All for One Austria, Asseco Solutions, CMC Unique Solutions, IFS Deutschland, ISTOS, Kreuzbauer IT, proALPHA, proTask Consulting, PSI Automotive & Industry Austria, schrempp edv, SIS Consulting sowie Xentral ERP Software.


Künstliche Intelligenz und CRM

Salesforce hat den Marktstart von neuen KI-gestützten Workflows und Contact-Center-Innovationen in seiner Service Cloud angekündigt. Diese sollen den Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen Service-Mitarbeiter*innen und Kund*innen vereinfachen.

In die Customer-360-Plattform integrierte Workflows lassen Kundenbedürfnisse »vorhersehen«, weiterzuleiten und lösen – manchmal sogar, bevor Kund*innen überhaupt wissen, dass ein Problem besteht, heißt es. Darüber hinaus bieten neue digitale Contact-Center-Innovationen für Video, Chat, Voice und »Workforce Engagement« Erleichterungen für Anwender*innen und Serviceteams gleichermaßen.

Da die Kundenanfragen zunehmen und viele Unternehmen personelle Engpässe zu bewältigen haben, mussten bereits 78 % der Verbraucher*innen ein Unternehmen mehrfach kontaktieren, um ein einziges Anliegen zu klären. Um dies zu verhindern sind Serviceteams auf Plattformen angewiesen, die wiederholende und weniger anspruchsvolle Aufgaben automatisieren.


Mehr Kundennähe

Mit dem Ziel, näher an die Prozesse seiner Industriekunden heranzurücken, treibt der deutsche Werkzeug- und Maschinenbauers WBE die Digitalisierung der Entwicklungs- und Fertigungsprozesse mit Hilfe des »mesonic WinLine ERP«-Systems voran.

Schon beim Import der Kundenbestellung in die WinLine werden automatisierte Prozesse ausgelöst: Zunächst liest die Software aus den übermittelten Stücklisten des Kunden die erforderlichen Produktionsmaterialien heraus und erstellt automatisch einen Bestellvorschlag für fehlende Teile bei den Lieferanten.

Parallel dazu werden bereits die Ressourcen und einzelnen Arbeitsschritte für die Produktion zugeordnet. Hierfür wird das tief in die WinLine integrierte Modul »M-Prozesse« des mesonic-Systemhauspartners S&S Software und Service GmbH genutzt. Die beiden Systeme synchronisieren automatisch alle Datenstände und geben jederzeit aktuell Auskunft über Lager- und Produktionsbestände.

Sämtliche Abläufe – vom Wareneingang über das Lager, zum Veredler und zurück sowie der Warenausgang zum Kunden – werden ebenfalls in der Unternehmenssoftware erfasst, dokumentiert und mit den notwendigen Begleitbelegen für den Kunden versehen. Damit verfügt WBE über den gesamten Produktionsprozess hinweg über eine durchgängige digitale Dokumentation aller Warenflüsse und Tätigkeiten.

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