Montag, Juli 04, 2022
Preissteigerungen bei den Primärenergieträgern Öl und Gas sowie steigende Kosten für CO2-Zertifikate haben sich im letzten Jahr negativ auf den Geschäftsverlauf der Energie Allianz Austria (EAA) ausgewirkt. Während der Umsatz des aus Bewag, Begas, EVN und Wien Energie bestehenden Vertriebsverbands aufgrund der Hochkonjunktur im Jahr 2008 um knapp 20 % auf rund 1,77 Milliarden Euro gestiegen ist, sank das operative Ergebnis (EBIT) um 14 % auf rund 74 Millionen Euro. Die Bilanzsumme stieg im Vorjahr um 34 % auf rund 540 Millionen. Eine Weitergabe der Preissteigerungen bei den Energieträgern sei im kompetitiven Umfeld ohne Verlust von Kunden und öffentlichem Image nicht durchsetzbar, argumentiert der EAA-Vorstand den Ergebnisrückgang in seinem Jahresbericht. Für heuer könne aber eine Preisanpassung zwar verzögert, aber nicht ausgesetzt werden, so der Bericht. Mit der im letzten Jahr erfolgten Gründung der 100%-Tochter EAA Erdgas Mobil setzt auch die Energie Allianz auf alternative Treibstoffe. Es soll ein Erdgas-Tankstellennetz aufgebaut werden, mittelfristig sollen auch Energieformen wie Strom als Antrieb vertrieben werden.

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