Dienstag, Juni 18, 2024
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Von einer Vorrichtung zur Hangabsicherung über Fundamente für Windräder und neue Verschlusselemente für Fenster bis zu neuen Ortbetonschutzwänden: Jedes Jahr werden am österreichischen Patentamt rund 300 Patente aus dem Bauwesen angemeldet. Der Bau & Immobilien Report hat sich angesehen, in welchen Unternehmen die klügsten Köpfe sitzen.

Foto: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Bauprojekts ist eine gut geplante und nachhaltig organisierte Baustellenlogistik (im Bild die Baustelle U2 Matzleinsdorferplatz).

Baulogistiker vergleichen ihre Materie gerne mit Flüssen: Material, Personal, Strom, Maschinen – alles muss zur Baustelle gelangen, wird dort verarbeitet oder eingesetzt und muss anschließend wieder abtransportiert werden. Wie sieht das in der Zukunft aus?

Foto: Gerald Goger, Wolf-Dietrich Denk, Sabine Hruschka, Stefan Graf und Georg Köck blickten zurück auf das erfolgreiche BIM-Pilotprojekt Autobahnmeisterei Bruck an der Leitha und ein Jahr voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse.

Ein Jahr lang hat der Bau & Immobilien Report das BIM-Pilotprojekt Autobahnmeisterei Bruck an der Leitha redaktionell begleitet. Das Besondere an dem Projekt: BIM sollte endlich den Planungsschuhen entwachsen und auf der Baustelle Fuß fassen. Zum Abschluss des Projekts haben wir alle wesentlichen Stakeholder des Projekts zu einem runden Tisch geladen, um offen über die Ergebnisse und Erkenntnisse zu diskutieren. Komplettiert wurde die Runde von TU-Professor Gerald Goger, der einen unabhängigen objektiven Blick auf das Projekt beisteuerte.

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45,79 % der heimischen Architekturbüros arbeiten schon heute zumindest fallweise mit BIM. Aber 38,42 % sind nach wie vor der Meinung, dass BIM auch in Zukunft »keine Rolle« spielen wird. Was vor allem anderen fehlt, ist das Know-how der Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Architektenbefragung des Bau & Immobilien Report.

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Die alljährliche Umfrage des Bau & Immobilien Report zeigt, welche CAD- und AVA Programme in den heimischen Architekturbüros tatsächlich zum Einsatz kommen. Bei der Planungssoftware setzt sich auch heuer wieder ArchiCAD vor dem klassischen AutoCAD durch, bei der Ausschreibungs-, Vergabe- und Abrechnungssoftware hat Auer Success die Nase vorn.

Speaker bei der feierlichen Eröffnung des PORR Campus in Wien Simmering. Von links: Michael Heissenberger (PORR Leiter der Lehrlingsstelle), KR Paul Stadler (Bezirksvorsteher Simmering), Karl-Heinz Strauss (PORR CEO), Dr. Michael Ludwig (Bürgermeister der Stadt Wien), Thomas Stiegler (PORR COO), Andreas Sauer (PORR CFO), Reinhard Schöller (PORR Campusleiter). (Copyright: PORR AG/APA-Fotoservice/Rastegar)

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien wurde auf dem PORR Betriebsgelände in Wien Simmering die Eröffnung des PORR Campus gefeiert. Mit der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildungsstätte erweitert die PORR das triale System der Baulehre um eine zusätzliche, vierte Säule und hebt dadurch das bestehende Angebot für Gewerbliche und Lehrlinge auf ein neues Level. Im ersten Lehrjahr werden rund 80 Lehrlinge aus ganz Österreich am PORR Campus ausgebildet.

Im Juni 2017 hat das Social-Media-Marktforschungsinstitut BuzzValue exklusiv für den Bau & Immobilien Report die Social-Media-Aktivitäten von 30 Unternehmen quer durch die Bauwirtschaft unter die Lupe genommen. Die bestplatzierten Unternehmen von damals tauchen auch heuer wieder ganz vorne im Ranking auf. Die Fan- und Interaktionszahlen sind aber deutlich gestiegen.

Fachverband-Geschäftsführer Andreas Pfeiler (M.) mit seinem alten und neuen Obmann: Robert Schmid (r.) folgt auf Manfred Asamer (l.).

Zehn Jahre lang war Manfred Asamer Obmann des Fachverbandes Steine-Keramik. Jetzt übergibt er das Staffelholz an seinen bisherigen Stellvertreter Robert Schmid. Grund genug, um einen Blick in den Rückspiegel zu werfen und ein bewegtes Jahrzehnt – geprägt von Wirtschaftskrise, der Ökologisierung der Industrie und einem Zusammenrücken der Sozialpartner – Revue passieren zu lassen.

Foto: Bei der Wahl des richtigen Baustoffes muss der gesamte Lebenszyklus inklusive der Recyclingfähigkeit betrachtet werden.
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Der Klimawandel stellt den Gebäudesektor und damit die Bauwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Als Mitverursacher und Leidtragender ist man gleich von mehreren Seiten mit dem Thema konfrontiert. Gebäude müssen heute so geplant und gebaut werden, dass sie die Auswirkungen des Klimawandels bewältigen können, dabei aber die eigenen CO2-Emissionen minimieren.

Robert Schmid ist neuer Geschäftsführer im Fachverband Steine-Keramik

Mit Anfang Oktober kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des Fachverbands Steine-Keramik. Nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit übergibt Manfred Asamer (Asamer Kies- und Betonwerke GmbH) die Führung an seinen bisherigen Stellvertreter Robert Schmid (Baumit Gruppe).

Foto: Umwelt+Bauen-Sprecher Josef Muchitsch (M.) präsentiert gemeinsam mit Johannes Wahlmüller, Global 2000, und Robert Schmid, Obmann Fachverband Steine-Keramik, das Positionspapier für rasch realisierbare Klimaschutzmaßnahmen.

Die Nachhaltigkeitsinitiative der Bau-Sozialpartner »Umwelt+Bauen« hat im unmittelbaren Vorfeld der Nationalratswahl konkrete Klimaschutzmaßnahmen präsentiert, die rasch umsetzbar sind, Wohnen günstiger machen und Arbeitsplätze schaffen sollen.

Foto: Dass Nachhaltigkeit bei WICONA im Fokus steht, beweist das Aluminium-Systemhaus einmal mehr durch den Einsatz von Hydros CIRCAL in seinen Aluminium-Systemlösungen.

Bei Hydro CIRCAL handelt es sich um eine Aluminiumlegierung mit dem derzeit höchsten Recyclinggehalt auf dem Markt. Nun gibt es die ersten Bauaufträge mit WICONA Systemen in dieser Legierung u. a. in Kuwait, Deutschland, Frankreich, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden und Norwegen.

Foto: Von links nach rechts: Jakub Chojnacki (PORR), Ireneusz Marchel (PKP PLK, CEO), Grzegorz Shreibner (Woiwodschaftsmarschall Lodzkie), Siegfried Weindok (PORR), Andrzej Bittel (Stellvertretender Minister für Infrastruktur), Waldemar Buda (Unterstaatssekretär im Ministerium für Investitionen und Entwicklung), Bożena Kozmowska (PKP PLK, Stellvertretende Direktorin für EU-Projekte), Tomasz Tokarski (Unterstaatssekretär im Ministerium für Infrastrukturen), Edyta Światek (PKP PLK, Stellvertretende Finanzdirektorin)
Foto: Porr

Die PORR wurde mit der komplexen Modernisierung eines Abschnitts der wichtigen Eisenbahnstrecke Nr. 131 beauftragt. Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurde am 17. September in Łódź der Bauvertrag mit PKP PLK S.A. unterzeichnet.

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