Dienstag, Oktober 27, 2026

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Am Ausweichquartier des Bahnhofs Bregenz hat Schindler Österreich erstmals für die ÖBB einen Aufzug in einem hybriden Holzschacht errichtet. Die Anlage am Vorplatz der Bahnüberführung soll den barrierefreien Zugang zum Bahnsteig herstellen und verbindet einen Schacht in Massivholzbauweise mit einem Fundament aus Beton und Stahl.

Aufzug im Holzschacht
Aufzug Holzschacht; ©Walter Luttenberger für Schindler


Nach Angaben von Schindler Österreich ist es der erste Aufzug dieser Art für die ÖBB. Das Unternehmen spricht zudem von mehr als 60 Aufzügen, die es in Österreich bereits in Holzbaukonstruktionen realisiert hat. In Bregenz wurde der Schacht in Massivholzbauweise ausgeführt; Vorder- und Rückseite sind verglast.

Technik und Schacht

Der Aufzug hat zwei Haltestellen, eine Förderhöhe von 6,45 Metern und eine Tragfähigkeit von 1.600 Kilogramm. Vorgesehen sind laut Schindler Österreich außerdem eine Glaskabine, eine Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde und eine automatische Notbefreiung bei Stromausfall. Die Anlage ist für den öffentlichen Betrieb ausgelegt.

Schnittstelle zwischen Holzbau und Technik

Im Zentrum des Projekts steht die Verbindung zwischen Aufzug und Schacht. Schindler Österreich verweist auf eine zertifizierte Methode, mit der Aufzüge in Holzkonstruktionen montiert werden können. Grundlage dafür sei „eine präzise bauseitige Vorbereitung“. Die Montage vor Ort erfolge „strukturiert und effizient“, zugleich werde die Staubentwicklung reduziert.

Nach Angaben von Schindler Österreich kommen normgerechte Befestigungssysteme aus dem Holzbau zum Einsatz. Das Unternehmen nennt außerdem die Abstimmung mit Planern und Brandschutzsachverständigen als Teil der Umsetzung. Janine Schwabe-Häder, Geschäftsführerin von Schindler Österreich, sagt: „Anforderungen an Statik und Brandschutz lassen sich bei einem hybriden Holzschacht zuverlässig erfüllen.“

Anlage für den Bahnhofsbereich

In Bregenz wurde der Schacht als hybride Konstruktion aus Beton, Stahl, Massivholz und Glas umgesetzt. Die Anlage verbindet barrierefreien Zugang mit einer Konstruktion, in der Schacht, Kabine und Montageablauf aufeinander abgestimmt werden.

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