Donnerstag, August 11, 2022

Prozesse in der Instandhaltung im Schienenverkehr, die Nutzung von Stellplätzen in Garagen, einfaches Tracking von Assets sowie ein Rundum-Service für Privacy-Regelungen auf Websites – beste Ideen und Technologielösungen aus Österreich.

Sicherheit für die Schiene

In Zukunft werden Entscheidungen im Bereich Instandhaltung in der Industrie und Verkehrsinfrastruktur noch stärker auf Daten und Fakten beruhen. Mit »Boom Rail Solutions« liefert Boom Software AG aus Leibnitz moderne Softwarelösungen für das Management von Werkstätten, von Assets aller Art bis hin zu Teilen des Flottenmanagements und Lösungen im Güterverkehr. Die Softwarepalette wurde speziell für die internationale Bahnindustrie entwickelt. Mit ihrem modular anwendbaren Portfolio wollen die steirischen Technologie-Expert*innen alle Aspekte rund um das Schienenfahrzeug ansprechen.

Boom Rail Solutions begleiten das Schienenfahrzeug über den gesamten Lebenszyklus – von der Entwicklung des Fahrzeuges bis zu dessen Verwertung – mit Hilfe von Sensor- und Telematik-Anwendungen in Verbindung mit cloudbasierten Diensten wie künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. »Wir bieten eine umfassende virtuelle Instanz von Fahrzeugen durch betriebliche, technische, logistische und kaufmännische Daten in einer 360°-Ansicht und halten deren ›Leben‹ in einer Asset-Biografie fest«, heißt es selbstbewusst.

(Bild: iStock)

Eines der vielen aktuellen Kundenprojekte ist die brandneue »Drive-in«-Lokomotivwerkstatt »Locmasta« (kurz für »Locomotive Maintenance Station«) in Gramatneusiedl. ÖBB Technische Services, Logistics and Transport Europe und European Locomotive Leasing betreiben ein Joint Venture für den Betrieb eines Servicestützpunktes. Mit der Rail Workshop-Software von Boom werden die Techni­ker*innen vor Ort bei der gesetzlich verpflichteten Qualitätssicherung der Instandhaltungsprozesse unterstützt. 

Stressfreies Parken

Ein »Proptech« kümmert sich seit 2015 um die Verwertung von tausenden ungenutzten Stellplätzen in Garagen. Der Bedarf an smartem Parkraum in Wien ist groß, dennoch sind Flächen in Wiens Garagen leer. Payuca nutzt dieses Potenzial unter der Straße und durch die Wiener Parkpickerlreform im März nutzen immer mehr Auto­fahrer*innen den Service. Seitdem sind die User-Zahlen der »Smart Parking«-App auf 38.000 geklettert.

Dominik und Wolfgang Wegmayer bieten wertvolles Smart Parking für die Smart City Wien. (Bild: Payuca/Phillip Schuster)

Wolfgang Wegmayer, Co-CEO von Payuca: »Das zeigt, dass User unsere sichere und günstige Alternative zum Parken auf den Straßen annehmen. Doch es gibt noch viel ungenutztes Potenzial, denn Schätzungen zufolge gibt es je nach Standort bis zu 40 Prozent Leerstand in den Garagen.« Wegmayer untermauert, wie wichtig effizientes Parkraummanagement in Städten ist, da sich auch hinter den Fassaden der Wiener Bauten nicht selten Leerstände befinden, die zugunsten eines verbesserten Lebensraumes effizient genutzt werden könnten. Handelt es sich dabei doch schlichtweg um bestehende, ungenutzte Ressourcen, die durch ein digitales Update sowohl für die Autofahrer*innen als auch für die Immobilieneigentümer*innen einen beachtlichen Mehrwert darstellen. Parkplätze können bis zu drei Stunden im Voraus reserviert und direkt angefahren werden – ohne stressige Suche und unnötigen Spritverbrauch. Bezahlt wird bequem in der App.

Tracking für Maschinen und Lieferungen

Wer im globalen Wettbewerb der Bau- und Logistikbranche bestehen will, steht vor der Herausforderung, Prozesse durchgehend zu digitalisieren und zu vereinfachen. Dazu gehört insbesondere die Verwaltung von Maschinen, Objekten und Anlagen. A1 liefert mit dem Service »Asset Insight« Unternehmen nun eine cloudbasierte IoT-Lösung (»Internet of Things«) für die einfache Vernetzung. Dafür werden robuste IoT-Module mit integriertem Tracker und eingebauter SIM-Karte an die gewünschten Objekte angebracht, etwa mittels Magnetschienen. »Damit können Einsatzzeiten von Assets jeder Art optimiert, missbräuchliche Nutzung vermieden und Abläufe deutlich vereinfacht werden«, erklärt A1-Geschäftskundenleiter Martin Resel.

Aufgrund der mehrjährigen Akkulaufzeiten und der hohen Widerstandsfähigkeit ist die Tracking-Hardware von A1 praktisch wartungsfrei. (Bild: A1)

Und die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Bauunternehmen können eingesetzte Fahrzeuge und Maschinen durchgehend tracken und so deren Ausnutzung optimieren. Verleih-Unternehmen können integrierte Stoßerkennung nutzen, um Haftungsfragen vorzubeugen. Durch Eingrenzen der Maschinen mittels Geofencing können zudem Diebstahl und missbräuchliche Verwendung von Maschinen vorgebeugt werden. Produzent*innen, die ihre Waren versenden, haben die Möglichkeit, über GPS-Tracker automatisierte Benachrichtigungen zu den Lieferungen zu erhalten. Auch Empfänger*innen haben so die Möglichkeit, die Technologie zu nutzen, um jederzeit den Stand der Lieferung zu verfolgen.

Service für den Datenschutz 

Die Lösungen des Welser Unternehmens DataReporter sind bei mehr als tausend Unternehmen im Einsatz. Zu den Kunden der Oberösterreicher*innen zählen Industrieunternehmen, Banken, Kliniken, Organisationen aus dem Bereich Tourismus, Hotellerie, E-Commerce, Universitäten, Pharma, Energie und Umwelt und auch öffentliche Institutionen. Sie alle vertrauen auf die rechtskonforme Umsetzung ihrer Datenschutzanforderungen – mit der Komplettlösung »WebCare« werden vollautomatisch die datenschutzrechtlichen Einwilligungen von Website-Besucher*innen verwaltet.

Die »Consent Management«-Lösung liefert das geniale Fundament für den rechtssicheren Webauftritt. Mit WebCare werden Compliance-Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der ePrivacy-Richtlinie, der Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation sowie weitere Standards erfüllt. Einmal eingerichtet, kümmert sich die Software selbstständig um das Cookie-Management und passt auch die Datenschutzerklärung dynamisch an neue Servicemodule einer Seite an.

Co-Founder Robert Reitmann hat gemeinsam mit CEO Michael Traunau das Servicepaket WebCare für Webauf­tritte entwickelt. (Bild: DataReporter)

»Wir konnten uns auf die Entwicklung unseres Produkts und unserer Dienstleistungen konzentrieren. Selbst bei der nachträglichen Implementierung unseres Webshops mussten wir uns keine Gedanken über den Datenschutz machen, automatisch wurden die notwendigen Passagen im Datenschutz ergänzt«, lobt Unternehmenskunde Stefan Pichlmann, CEO des Technologieunternehmens b-tastic sports, die praktische Anwendung des smarten Services.

(Titelbild: Payuca/ Phillip Schuster)

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