Samstag, Dezember 10, 2022

Alle drei Jahre verleiht das Forum mineralische Rohstoffe den Nachhaltigkeitspreis in den Kategorien Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Zusätzlich wurde heuer erstmals ein Preis in der Sonderkategorie Kommunikation vergeben. Die Preisträger und alle Nominierten im Überblick.  

Projekt: Imagefilm ALAS Klöch GmbH
Einreicher: ALAS Klöch GmbH

Projektbeschreibung: In Klöch wird seit 1934 Basalt abgebaut. Diese gelebte Bergbautradition, die die ALAS Klöch GmbH seit dem Jahr 2017 nahtlos weiterführt, ist bis heute untrennbar mit der Entwicklung des Ortes Klöch verbunden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Marktgemeinde, die mitten im Steirischen Vulkanland liegt, zu einem beliebten touristischen Ausflugsziel entwickelt. Die ALAS Klöch GmbH ist nicht nur ein verlässlicher Arbeitgeber, sondern auch ein starker Partner dieser aufstrebenden Region.

Ein schonender Abbau und der ständige Dialog mit den Menschen sorgen nicht nur in Klöch, sondern auch am Standort Radlpass für ein gutes Miteinander und eine hohe Lebensqualität. Neben der Produktqualität legt die ALAS Klöch besonderes Augenmerk auf die Minimierung der Beeinträchtigung von Umwelt und Anrainern. Die Reduktion der Emissionen durch technische und planerische Maßnahmen ist dabei besonders wichtig. Das erfolgreiche Ergebnis dieser Bemühungen zeigt die ALAS Klöch GmbH in ihrem aktuellen Imagefilm. 

Projekt: 5-Länder-Biosphärenpark »Amazonas Europa«
Einreicher: Asamer Kies- und Betonwerke GmbH

Projektbeschreibung: Das Projekt »Amazonas Europas« wurde seit den 1990er-Jahren vom WWF Österreich federführend vorangetrieben und schließlich im September 2021 von der UNESCO als weltweit erster 5-Länder-Biosphärenpark entlang der Flüsse Mur, Drau und Donau anerkannt.

Asamer Kies- und Betonwerke hat sich als Projektpartner über viele Jahre hindurch nicht nur finanziell maßgeblich am Projekt beteiligt, sondern auch aufgrund der firmeneigenen Standorte in der Steiermark, Slowenien, Kroatien und Serbien das Projekt politisch tatkräftig unterstützt. Die Vereinigung der einzelnen Länder-Biophärenparks unter der UNESCO-Patronanz stellte im September 2021 den krönenden Abschluss der langjährigen Arbeit zum Schutz der Flusslandschaften dar.

Projekt: Errichtung einer Aufbereitungsanlage
Einreicher: Diabaswerk Saalfelden Gesellschaft m.b.H.

Projektbeschreibung: Durch die Neuerrichtung einer Aufbereitungsanlage (Finalaufbereitung) am aktuellen Stand der Technik konnte das Diabaswerk Saalfelden die fahrzeuggebundenen Transporte im Werk sowie die Verladetätigkeiten mittels Radlader deutlich reduzieren. Die Finalaufbereitung wurde in das bestehende Förderbandsystem eingebunden.

Bei der Errichtung wurde zudem großes Augenmerk auf möglichst geringe Staub- und Lärmemissionen gelegt, was durch die gesetzten Maßnahmen erreicht bzw. sogar übertroffen werden konnte. Als weitere Ausgleichsmaßnahme werden 5.500 m² bepflanzte Böschungen und 2.200 m² Böschungen als Magerstandort errichtet. Mit einem Investitionsvolumen von rund zehn Millionen Euro stellt das Projekt einen wichtiger Meilenstein für das Diabaswerk Saalfelden dar. 

Projekt: Energieproduktion Rohmaterialförderung
Einreicher: Diabaswerk Saalfelden Gesellschaft m.b.H.

Projektbeschreibung: Zum Rohstofftransport von der Lagerstätte bis zum Werksgelände setzt das Diabaswerk Saalfelden auf ein System von Förderbändern. Der Förderweg führt zum Teil im freien Gelände und über einen ca. 3,2 km langen Tunnel bis ins Tal. Aufgrund des Höhenunterschiedes von rund 700 Hm gab es bereits zu Beginn Überlegungen, Energie durch die Materialförderung zu produzieren. Der Tunnel selbst wird einerseits für den Personentransport mittels Climber und andererseits für den Abtransport des Rohmaterials verwendet.

Durch das Gewicht des Rohmaterials auf dem Förderband kann bei einer Förderleistung im Bereich von 250 t/h bis 500 t/h aufgrund der notwendigen Bremsenergie elektrische Energie produziert werden. Bei einer Förderleistung von 500 t/h werden ca. 550 kW elektrische Energie erzeugt. Die Energie wird einerseits intern für den Betrieb diverser Aufbereitungsanlagen verwendet und bei einem Überschuss in das öffentliche Netz eingespeist. Durch die Energieproduktion in der Höhe von 500–600 MWh pro Jahr können ca. 20 % des elektrischen Energiebedarfs des gesamten Werks selbst abgedeckt werden.

Projekt: Autarke Deponie-Energieversorgung
Einreicher: Hans Zöchling Gesellschaft m.b.H.

Projektbeschreibung: Am Standort der Deponie Markgrafneusiedl errichtet das Unternehmen der Zöchling Metalltechnik GmbH eine Inselphotovoltaikanlage und drei Kleinwind-Kraftwerke. Die gesamte Anlage dient der Eigenversorgung der Deponie. Die PV-Inselanlage wird auf den Dächern der bestehenden Unterstellhalle und Container erbaut. Die Gesamtfläche der Kollektoren beträgt ca. 277 m², die Gesamtleistung ist auf 60,31 kWp ausgelegt. Zur Zwischenspeicherung der überschüssigen Energie wird ein Speichersystem mit einer Nettokapazität von 57,6 kWh verbaut. Das Speichersystem ist modular und bei Veränderungen der Ansprüche jederzeit erweiterbar. Durch die Sicherstellung der autarken Stromversorgung der gesamten Anlage werden nach Überprüfung und Förderung seitens KPC für den Betrieb jährlich 54,82 Tonnen CO2 eingespart.

Projekt: Naturschutzmaßnahmen der Ing. Helmut Kotzian GmbH
Einreicher: Ing. Helmut Kotzian GmbH

Projektbeschreibung: Mit verschiedenen Maßnahmen zur Rekultivierung und Renaturierung will die Ing. Helmut Kotzian GmbH den Eingriff in Natur und Landschaft durch die Kiesgewinnung ausgleichen. Das Maßnahmenpaket gliedert sich in zwei wesentliche Teile, wobei der erste vorwiegend dazu dient, die vorhandenen Strukturen so zu belassen wie sie sind bzw. dahingehend zu verändern, dass den Ziel- und Schirmarten eine Ansiedelung ermöglicht wird. Der zweite Teil der Maßnahmen zielt darauf ab, dass die während des Abbaus geschaffenen Habitatstrukturen möglichst lange erhalten bleiben. Vor der endgültigen Verfüllung wird rechtzeitig für Ersatzflächen gesorgt. Bislang wurden die Naturschutzmaßnahmen der Ing. Helmut Kotzian GmbH auf einer Fläche von insgesamt 13,5 Hektar umgesetzt.

Projekt: Naturpartnerschaft Himmelreich
Einreicher: Kirchdorfer Zementwerk Hofmann Gesellschaft m.b.H.

Projektbeschreibung: Aus einer jahrzehntelangen punktuellen Zusammenarbeit des Kirchdorfer Zementwerkes mit dem Verein Bergma(n)dl entstand ab 2020/2021 die »Naturpartnerschaft Himmelreich«. Diese umfasst die Sicherstellung der bisher bewirtschafteten Naturvorrangflächen, die Anlage und nachhaltige Pflege neuer, zusätzlicher Flächen, die Zurverfügungstellung des Himmelreichhauses als Vereinslokal und Besucherzentrum sowie begleitende Maßnahmen wie etwa die Öffentlichkeitsarbeit oder den sukzessiven Aufbau von Magerwiesen.

Die Gründung dieser Naturpartnerschaft ist ein weiterer Schritt, um die natürliche Vielfalt im Bereich rund um den Steinbruch Micheldorf auszubauen und zu sichern. Durch die Anlage und Pflege von Naturvorrangflächen, deren wissenschaftliche Betreuung sowie die begleitende Bewusstseinsbildung wird der Erhalt seltener Pflanzen und Tiere nachhaltig gesichert.

Projekt: Bee Smart
Einreicher: Lafarge Zementwerke GmbH

Projektbeschreibung: Im Frühjahr 2021 erfolgte im Werk Mannersdorf der Startschuss für die Artenschutz-Initiative »Bee Smart«.  In Kooperation mit dem Imker Markus Bleich wurde eine Fläche im Steinbruch mit drei Bienenbehausungen bestückt. In einem zweiten Schritt wurde die Artenschutz-Initiative auch im steirischen Werk Retznei ausgerollt. An der Retzneier Straße entlang des Steinbruchs Rosenberg wurde in Kooperation mit der Jägerschaft eine 5.000 m² große Blüh- und Streuobstwiese geschaffen, die als Insektenweide dient.

Zudem wurde eine ergänzend angelegte Wildhecke mit rund 500 heimischen Wildsträuchern als lebensraumverbessernde Maßnahme gesetzt. Die Bienenbehausungen wurden auf der Blühwiese errichtet und werden vom örtlichen Verwalter des Jagdreviers Retznei betreut. Öffentlichkeit, Kunden und Stakeholder wurden von Lafarge mittels Presseinformationen und via Social Media über die Artenschutz-Initiative informiert.

Projekt: Grüner Bauen
Einreicher: Lasselsberger GmbH

Projektbeschreibung: Unter dem Motto »Grüner Bauen« hat die Lasselsberger GmbH in den letzten Jahren zahlreichen Maßnahmen zur Schonung der Ressourcen und zum Schutz der Natur umgesetzt. Die Maßnahmen reichen von der Renaturierung der Abbaugebiete über technologische Innovationen bis zu ressourcenschonenden Produkten. Im Bereich des Naturschutz wurden etwa auf den Baggerseen vier schwimmenden Brutflöße errichtet, ein Aufforstungskonzept erstellt oder ein Futterplatz für Wintervögel umgesetzt.

Der Fuhrpark wird schrittweise auf Elektromobilität umgestellt und im Werk Wörth und auf freien Wasserflächen der bestehenden Baggerseen sind zusätzliche Photovoltaikanlagen geplant. Im Jahr 2019 wurde die LB Recycling GmbH zur Verwertung von Baurestmassen und zur Herstellung von hochwertigen Recyclingbaustoffen gegründet. Unter der Marke »Cemix« wurde ein neuer, durch die Zugabe von Recyclingbaustoffen CO2-reduzierter Trockenbeton entwickelt. 

Projekt: Errichtung einer Sand-Entfüllerungsanlage für den Steinbruch Gaaden
Einreicher: Mineral Abbau GmbH

Projektbeschreibung: Entfüllerter Sand ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil für den wirtschaftlichen Erfolg des Steinbruch Gaaden. Seit 2014 befand sich eine dieselbetriebene (Versuchs-)Sandwaschanlage im Betrieb. Resultierend aus wirtschaftlichen und ökologischen Überlegungen wurde beschlossen, diese Anlage stillzulegen und durch eine moderne, kosten- und energiesparende Anlage zu ersetzen. Der Bau der Anlage wurde 2021 fertiggestellt und ist seitdem im ständigen Einsatz. Damit ist es zu einer wesentlichen Reduktion des innerbetrieblichen Materialtransportes mit dieselbetriebenen Fahrzeugen sowie einer signifikanten Reduktion des CO2-Ausstoßes im Rahmen des Gesamtprozesses der Rohstoffgewinnung gekommen. Die neue semi-mobile Anlage wurde so konzipiert, dass sie auch in anderen Betrieben Verwendung finden könnte.

Projekt: Beweidungsprojekt mit Waldschafen zur Steigerung der ökologischen Vielfalt und der Biodiversität
Einreicher: Pannonia Kiesgewinnung GmbH  

Projektbeschreibung: Seit vielen Jahren werden von der Pannonia im Marchfeld die fluviatil abgelagerten Terrassenschotter aufgeschlossen und gewonnen. Im Bereich der Abbaufelder und Deponien befindet sich ein Teilbereich des Natura-2000-Gebiets »Sandboden und Praterterrasse«. Die Abbaugebiete sind unter anderem für die Populationen von Triel und Brachpieper von hohem Stellenwert. Um die Artenvielfalt und Biodiversität im Natura-2000-Gebiet zu steigern, entschied sich die Pannonia zu einem Beweidungsprojekt der ehemaligen Deponie mit 30 Waldschafen. Waldschafe zählen zu den seltenen Nutztierrassen und eignen sich hervorragend für die Grünlandpflege in extensiv bewirtschafteten Gebieten. Damit leistet die Pannonia einen wesentlichen Beitrag zur Biodiversität, insbesondere der Lebensraumschaffung und -erhaltung für Tiere.

Projekt: Photovoltaikanlage Werk Melk
Einreicher: Quarzwerke Österreich GmbH

Projektbeschreibung: Die Errichtung einer 3.500 m² großen Photovoltaikanlage ist für die Quarzwerke Österreich der nächste große Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Mit einer Leistung von ca. 710 kWp liefert die Anlage jährlich knapp 800.000 kW elektrische Energie. Rund drei Viertel der erzeugten Energie werden am Standort verbraucht, der Rest wird ins Stromnetz eingespeist. Zudem wurde eine Elektro-Tankstelle mit 2 × 22 kW implementiert, um künftig Elektrofahrzeuge laden zu können. Mit der Umsetzung dieses Großprojekts vermeiden die Quarzwerke Österreich jährlich 372 Tonnen CO2-Emissionen und leisten einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft. Nach einer Bauzeit von nur 16 Wochen konnte die Anlage am 20. Oktober 2021 in Betrieb genommen werden.

Projekt: VISION ZERO mit E-Learning
Einreicher: Rohrdorfer Sand und Kies GmbH

Projektbeschreibung: Zur Steigerung der Kundenzufriedenheit setzt Rohrdorfer nicht nur auf die Unterweisung der eigenen Mitarbeiter*innen, sondern auch der Facharbeiter*innen und der Fahrer*innen von Frächterpartnern. Durch die Einführung von E-Learning zur Unterstützung konnte der Unterweisungsgrad signifikant erhöht werden. Zuerst wurde E-Learning nur Büromitarbeiter*innen zur Verfügung gestellt.

Jetzt wird die notwendige Infrastruktur auch an den über 20 Kiesstandorten der Rohrdorfer Sand und Kies GmbH eingerichtet, damit nicht nur die eigenen Mitarbeiter*innen, sondern auch die Facharbeiter*innen und die Fahrer*innen von Frächterpartnern niederschwellig in den Genuss des E-Learning-Angebotes kommen können. Seit der Einführung von E-Learning konnte nicht nur die Sicherheitskultur an den Kiesstandorten erhöht, sondern auch die Anzahl der Arbeitsunfälle signifikant reduziert werden.

Projekt: Nachhaltigkeits-Notizbuch
Einreicher: Saint-Gobain Austria GmbH

Projektbeschreibung: Mit dem Nachhaltigkeits-Notizbuch bietet Saint-Gobain seinen Stakeholdern Einblick in sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens. Das Notizbuch ist die österreichische Version des bzw. auch Alternative zum offiziellen, klassischen Nachhaltigkeitsbericht, der direkt von Saint-Gobain in Frankreich kommt. Das Ziel der Österreich-Tochter ist, die Stakeholder auf »langlebigerem« Weg zu informieren. Aus diesem Grund wurde die Idee geboren, all diese Themen in einem Notizbuch zu integrieren. Die behandelten Nachhaltigkeitsbereiche reichen von Mitarbeiter*innen, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Komfort bis hin zu kontinuierliche Verbesserung und Services.

Projekt: Neubau der Kiesaufbereitung und der Betonmischanlage Thalgau
Einreicher: Salzburger Sand- und Kieswerke GmbH (SSK)

Projektbeschreibung: Durch den Neubau des Kieswerkes und des Transportwerkes Thalgau konnten die SSK neue Maßstäbe hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltrelevanz setzen. So ist es gelungen, die gesamten Transportwege vom Abbau bis zum transportbereiten Beton emissionslos durchzuführen. Der interne LKW-Verkehr wurde gänzlich durch einen emissionslosen Transport ersetzt. Die Beladung der LKW erfolgt vollautomatisch und ebenfalls emissionslos.

Auch die Lärmemissionen haben sich durch umfangreiche bauliche Maßnahmen auf ein Minimum reduziert und machen somit den Betrieb der Anlage für die angrenzende Bevölkerung nicht wahrnehmbar. Aufgrund der Zusammenlegung des Kieswerkes und des Betonwerkes werden pro Jahr ca. 300.000 kg CO2 eingespart. Durch modernste Aufbereitungstechnik wird das Lagerstättenausbringen erhöht und die Qualität der Produkte auf höchstmöglichem Level gehalten.

Projekt: Aufbau eines Oberleitungssystems für Schwer-LKWs
Einreicher: VA Erzberg GmbH

Projektbeschreibung: Die VA Erzberg GmbH betreibt in Eisenerz in der Steiermark mit dem Erzberg den größten Bergbau Österreichs sowie den größten Hartgesteinstagbau Mitteleuropas. Um den Abbau energieeffizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, wurde entlang der Hauptförderrampen der Aufbau eines Oberleitungssystems für elektrisch angetriebene S-LKW mit einer Gesamtlänge von ca. 3,8 km umgesetzt. Die Inbetriebnahme erfolgte im dritten Quartal 2021.

Durch diese neuartige Technologie erwartet die VA Erzberg GmbH in Zukunft Einsparungen von rund drei Millionen Liter Diesel pro Jahr. Die jährliche CO2-Verringerung beläuft sich auf rund 4.200 Tonnen. Weiters reduziert sich der Ausstoß von Stickoxiden um rund zwölf Tonnen pro Jahr und von Feinstaub um rund 300 kg pro Jahr. Ein weiterer nicht unwesentlicher Faktor sind die geringeren Lärmemissionen bei vollbeladener Bergauf-Fahrt, da der Dieselmotor im Trolley-Betrieb in den Leerlauf versetzt wird. Dadurch werden sowohl die Anrainer*innen als auch die Belegschaft geschont.

Projekt: Vom Umweltreport zum Nachhaltigkeitsbericht
Einreicher: Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.

Projektbeschreibung: Die Informationsbroschüre zur nachhaltigen Rekultivierung und Renaturierung von Abbaustätten in Ostösterreich soll einerseits eine Dokumentation der gesetzten Maßnahmen sein und andererseits auch zur Information für die interessierte Öffentlichkeit, Behörden und NGOs dienen. In diesem Folder wird aufgezeigt, dass Wopfinger Transportbeton nicht nur das Mindestmaß an Rekultivierung umgesetzt hat, sondern sich weit darüber hinaus in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzexpert*innen für einen standortgerechten Natur- und Umweltschutz eingesetzt hat und somit sehenswerte Ergebnisse vorweisen kann. Geplant ist, diesen Folder im ersten Schritt an alle Standortgemeinden, zuständigen Bezirkshauptmannschaften, Naturschutzabteilungen der Landesregierungen und Kooperationspartner aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz zu versenden.

Projekt: Zurück zur Natur – mehr als NUR Rekultivierung!
Einreicher: Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H.

Projektbeschreibung: Im Kiesabbau Untersiebenbrunn führte Wopfinger Transportbeton umfassende Umweltschutzmaßnahmen durch, die weit über eine standortgerechte Rekultivierung hinausgehen. Als erste Maßnahme war vorgesehen, den Mutterboden (Humus und Zwischenboden), der während des Abbaus abseits gelagert wurde, wieder aufzubringen und zu begrünen. Nach der Aufbringung des Humus wurde der Boden auf pflanzenverfügbare Elementarnährstoffe untersucht, um Informationen aus dem Boden für einen optimalen Bepflanzungserfolg zu erhalten.

Aufbauend auf diesem Wissen wurde die Verwendung von fruchttragenden Sträuchern und Bäumen beschlossen, um ein möglichst breites ökologisches Pflanzenspektrum abzudecken. Schlussendlich wurden 13 verschiedene früchtetragende Baumarten und verschiedenste Straucharten gepflanzt. Zum Schutz vor Wildverbiss während der Aufwuchs­phase wurde der gesamte Bereich umzäunt. Zur Unterdrückung der Bodenerosion durch Wind oder Regenereignisse wurde der Rohhumus mittels mehrjähriger Kleearten für trockene Standorte erstbesäumt.

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