Dienstag, Juni 18, 2024
Die konstruktiv speziell auf ihre Einsatzgebiete ausgelegten Transformatoren bewähren sich auf der ganzen Welt und auch unter besonders rauen Betriebsbedingungen.Die Geschichte von Siemens Transformers Austria ist eine Erfolgsgeschichte, erklärt Gunter Kappacher, Energie-Vorstand des Konzerns in Österreich und gleichzeitig Verantwortlicher für das Energie-Geschäft in Mittel- und Südosteuropa.

Immerhin 191.514 Blitze entluden sich bis Anfang Oktober über Österreich. Das konnte mit ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System), einem Gemeinschaftsprojekt der Siemens AG Österreich, des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik und der Verbund-Austrian Power Grid AG, gemessen werden. Der Dienst liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige. Außerdem ist ALDIS eine weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle, deren Ergebnisse in Fachzeitschriften und auch bei internationalen Konferenzen präsentiert werden.

Das österreichische Blitzortungssystem besteht aus insgesamt acht Messstellen. Die Messstellen, die 2006 komplett erneuert wurden, sind über ganz Österreich verteilt. Durch eine hohe Dichte an Sensoren kann eine hohe Ortungsgenauigkeit von durchschnittlich 400 Metern erreicht werden. Über eine Internetverbindung werden die Daten von den einzelnen Messstellen zu einem zentralen »Lightning Prozessor« gesendet, der die Daten auswertet.

Info: www.siemens.at/aldis

 

Die österreichische Bilfinger Berger Baugesellschaft hat in Tschechien einen Auftrag zur Errichtung einer Photovoltaikanlage bei Pilsen an Land gezogen. Die in Wien niedergelassene Gesellschaft wird auf einem zehn Hektar großen Areal für die MBF Group ein Solarkraftwerk mit vier Megawatt Leistung errichten. Schon vom Energiegewinn her stellt das Projekt für tschechische Verhältnisse einen Großauftrag dar, für österreichische sowieso. Da die Anlage mit ihren 22.000 Photovoltaikmodulen aus förderrechtlichen Gründen in diesem Jahr ans Netz gehen muss, ist auch die Bauzeit rekordverdächtig. Die flächenintensive Photovoltaikanlage ist auch ökologisch gut situiert. Sie wird nicht auf Ackerland, sondern entlang der Autobahn A6, damit quasi in Ödland, errichtet. Die Kosten sind mit über zwölf Millionen Euro budgetiert, vier Millionen Euro davon entfallen auf Bilfinger Berger. »Das Solarkraftwerk bei Pilsen ist eine wichtige Referenz, da wir in Zukunft verstärkt Photovoltaikanlagen errichten wollen«, so Geschäftsführer Richard Metzenbauer.

Info: www.bilfingerberger.at.

Der Tiroler Heiztechnikspezialist Olymp will mit dem »SuperMax« und einer innovativen Regelungstechnik einen Öko-Sparmeister der Sonderklasse liefern. Vorteil von SuperMax ist die zweistufige Wärmegewinnung durch die Kombination aus bewährter Vertikalverbrennung und dem nachgeschalteten korrosionsbeständigen Keramikwärmetauscher. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass Verbrennung und Kondensation räumlich getrennt voneinander ablaufen. Olymp hat mit der RegelStar 3000 »ein neues Zeitalter eingeleitet«, heißt es. Die RZ 3000 vereint alle nur denkbaren Anforderungen in einer einzigen Regelung. Denn nicht die Erzeugung von Energie wird in Zukunft im Vordergrund stehen, sondern die intelligente und effiziente Verwaltung der verschiedensten Energieträger. Per Fernbedienung können Funktionen wie aktuelle Außen-, Kessel-, Solar- und Puffertemperaturen bequem abgerufen werden. Weiters kann der Solarertrag optimiert werden, indem der Nutzer den Brenner einach auf Knopfdruck sperrt.

Info: www.olymp.at

Brennwerttechnik zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Heizen zusätzlich einen großen Teil die Abgaswärme nutzt, die bei Standardheizungen über den Schornstein entweicht. Der Öl-Brennwertkessel Straton von Elco holt ein Maximum an Wärmeenergie aus dem Brennstoff Öl heraus und wandelt ihn in Nutzwärme für die Bewohner um. Dies verdeutlicht der Normnutzungsgrad von 104 Prozent. Mit dem Straton lassen sich gegenüber sanierungsbedürftigen Heizungen bis zu 30 Prozent Heizöl einsparen. Die sogenannte Blaubrennertechnik von Straton garantiert zudem eine rußfreie Verbrennung und reduziert die Emissionswerte erheblich. Für einen automatischen wirtschaftlichen Ganzjahresbetrieb ist Straton mit einem witterungsgeführten Regler ausgestattet. Durch die Kombination von Straton mit einem Solarsystem, etwa dem Elco-Vakuumröhrenkollektor Auron, lassen sich im Vergleich zu einem alten Standardheizkessel die Energiekosten nahezu halbieren. Die Solaranlage entlastet dabei die Heizung und erwärmt bis zu 65 Prozent des Brauchwassers in einem Ein- oder Zweifamilienhaus und deckt bis zu 15 Prozent des Heizenergiebedarfs ab. Vakuumröhren erzeugen auch in kühleren Monaten und bei diffusem Licht ausreichend Energie.

Info: www.elco.at

Biomasse-Pellets mit hoher Energiedichte, ein ökologisches Decken-Wand-Dach-System und eine robuste Tunnelauskleidung, die Sanierungsintervalle wesentlich verlängert. Das sind die Preisträger des ACR-Kooperationspreises heuer.

Beckhoff stattet seine Kompakt-Industrie-PCs nun mit PCI- und PCIe-Kartenerweiterung aus. Die Schaltschrank-PCs C6920 und C6930 sind optional um zwei Steckkartenslots erweiterbar und können dadurch marktübliche PC-Steckkarten bis 190 mm Länge aufnehmen. Das um 70 mm breitere PC-Gehäuse enthält eine Backplane, die wahlweise zwei PCI-Slots, zwei PCI-Express-Slots oder einen PCI- und einen PCI-Express-Slot zur Verfügung stellt. Die Anschlüsse der Steckkarten befinden sich auf der Oberseite des PCs. Ein Aluminiumdeckel auf der Front der Slot-Erweiterung ermöglicht den einfachen Einbau der Steckkarten, ohne das Gehäuse des Rechnerkerns zu öffnen. Somit können beispielsweise alle PCI-Feldbuskarten in der C69xx-Serie eingesetzt werden. Die Steckkarten-Erweiterung kann als Option bestellt werden – ebenso wie bei allen Beckhoff Panel-PCs der Serie CP62xx und bei dem integrierten Einbau-Industrie-PC C6525.

Info: www.beckhoff.at

Die flächendeckende Energieanbindung für technische Infrastrukturen ohne Netzanschluss und die Versorgung temporärer Einrichtungen waren bisher nur mit hohen Investitionskosten und Genehmigungshürden möglich. Alpine-Energie hat dafür eine ökologisch nachhaltige Energieversorgungslösung namens »Hybrox2+« entwickelt. Sie ist laut den Österreichern die weltweit erste modulare und mobile Energieversorgung aus erneuerbarer Energie.

Thermaflex hat die Produktentwicklung: »FlexaLink« für die Installation von vorisolierten Rohrsystemen für Fernwärme- und Kühlungsanwendungen vorgestellt. Die Lösung soll die Nachfrage von Energieversorgern nach langlebigeren und sicheren Netzwerken, die schneller zu installieren sind, erfüllen. Ein Renovierungsprojekt in den Niederlanden hätte klar diese Vorteile aufgezeigt. Hier wurden vollständig vorgefertigte Teile der Hauptleitung (mit geschweißten Abzweigen und Hausanschlüssen) auf die Baustelle geliefert. Die Anzahl der Verbindungen war geringer und bedurfte nur einer Schweißung pro Hausanschluss. Die weiteren Vorteile des flexiblen Kunststoffrohrsystems sind die Minimierung von Korrosionsproblemen und die Verhinderung zusätzlicher Wärmeverluste aufgrund des feuchten Isoliermaterials. Weiters: die Reduzierung der Rohrlänge um bis zu zehn Prozent aufgrund direkter Leitungslegung – es sind keine Ausdehnungsbögen nötig. Und: geringer Reibungsverlust und daher hohe Durchflussgeschwindigkeit.

Info: www.thermaflex.com

Die Energie AG Oberösterreich gibt Gas am tschechischen Biogas-Markt. Die 65-prozentige Energie-AG-Tochter OÖ Ferngas AG hat in Tschechien bereits fünf Biogasanlagen errichtet. Einige weitere befinden sich in Bau und Planung.

Der Einbau kann sich laut seinem Hersteller Wolf Klima- und Heiztechnik schon nach wenigen Jahren rechnen: Der Öl-Brennwertkessel COB, kombinierbar mit Standspeicher oder mit Schichtenspeicher, erzielt dank vollständiger Kondensation der Abgase einen sehr hohen Normnutzungsgrad. In der Praxis werden bis zu 99 Prozent der Energie in nutzbare Wärme umgesetzt. Der COB-20 erfüllt bereits heute die zweite Verschärfung der EnEv in 2012 und er heizt so effizient, dass sich sein Einbau nach gut vier Jahren amortisieren kann. Mit 566 mm Breite, 605 mm Tiefe und 1290 mm Höhe ist der Heizkessel kompakt und Platz sparend. Fertig montiert und verkleidet, inklusive verdrahteter individuell auswählbarer Regelung, wiegt der Heizkessel nur 92 kg. Der zweistufige Blaubrenner leistet 14 bzw. 20 kW und ist für den raumluftabhängigen wie auch raumluftunabhängigen Betrieb geeignet. Mit weniger als 140 Watt ist die Leistungsaufnahme des Brenners besonders niedrig.

Info: www.wolf-heiztechnik.at

Der Heizungshersteller Rotex hat mit dem »Rotex A1« ein ausgereiftes Produkt im Portfolio, das auch regenerative Komponenten aufweist. So kann der Öl-Brennwertkessel bis zu 20 Prozent biogene Anteile zur Wärmeerzeugung nutzen. Als Systemhersteller bietet Rotex mit der Solarthermieanlage »Solaris« auch die ergänzende Lösung für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Der A1 arbeitet mit einem Wirkungsgrad von 109 Prozent äußerst effizient, da auf nachgeschaltete Wärmetauscher, wie sonst üblich, verzichtet werden kann. Möglich macht dies ein patentiertes Verfahren namens Twintec.

Info: www.rotex.de

Der Niedrigenergie-Ölkessel MIRA von Windhager soll Anpassungsfähigkeit mit maximaler Energieeffizienz und minimalen Emissionen verbinden. Mit einem Wirkungsgrad zwischen 95 und 96 Prozent liegt die Energieausnutzung  dieses Ölkessels über der europäischen Mindestanforderung für Gas-Brennwertkessel. Durch seine stufenlos regelbare Nennwärmeleistung von 4,7 bis 14 kW ist der MIRA eine Öl-Heizlösung für sanierte und gut isolierte Ein- und Zweifamilienhäuser oder auch Wohnungen und Reihenhäuser. Eine der Besonderheiten des MIRA ist der »Perpetum-Brenner«. Diesem wird die Verbrennungsluft drucklos und dadurch auch lautlos zugeführt. Gemeinsam mit dem in der Vormischkammer erzeugten, ultrafeinen Ölnebel entsteht ein optimal aufbereitetes Verbrennungsgemisch. Gemäß »Perpetuum-Prinzip« wird die für die Aufbereitung des Verbrennungsgemisches benötigte Energie  im laufenden Verbrennungsprozess wieder rückgeführt. Der Ölkessel passt mit seinem Regelsystem auch die Leistung automatisch je nach Bedarf zwischen 30 und 100 Prozent der Kesselnennleistung an. Dadurch entfallen die energieintensiven Ein- und Ausschaltphasen des Brenners.

Info: www.windhager.com

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