Saturday, April 18, 2026

Mehrwert für Manager

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Enova Value hat die Projektrechte für mehrere Windenergie-Standorte im Hochsauerlandkreis an die Verbund Green Power Deutschland GmbH übertragen. Das Unternehmen übernimmt damit schrittweise die Weiterentwicklung sowie Realisierung der Vorhaben und stellt den langfristigen Betrieb der Projekte sicher.

Bild: René Meyer (Head of Investment & Portfolio Management bei ENOVA), Dörte Zink (Geschäftsführerin von VERBUND Green Power Deutschland GmbH), Hauke Brümmer (CEO von ENOVA) und Lucas Friedrich (Leiter Projektentwicklung bei VERBUND Green Power Deutschland GmbH)

Mit dem Verkauf geht das bis zu 140 MW starke Portfolio im Hochsauerlandkreis auf die Verbund Green Power Deutschland GmbH, eine Tochter der börsennotierten Verbund AG, über. Verbund wird die bestehenden Projektstrukturen fortführen und alle vertraglichen Verpflichtungen und Zusagen, die in der bisherigen Entwicklungsphase getroffen wurden, übernehmen. Für die Region bedeutet das: Planungssicherheit, Verlässlichkeit – und einen stabilen, langfristigen Partner für eine nachhaltige, regionale Energieversorgung.

Dieser Schritt der Enova Value folgt einer weiteren Fokussierung des Unternehmens auf sein Kerngeschäft – dem Repowering bestehender Windparks mit Projektpartnern und dem Erschließen neuer Projektgebiete im Weser-Ems-Gebiet, dem sogenannten „ENOVA-Land“.

„Die Projekte im Regierungsbezirk Arnsberg sind uns wichtig – deshalb übergeben wir es mit großer Überzeugung an einen Partner, der nicht nur technisch und wirtschaftlich überzeugt, sondern auch kulturell in die Region passt“, betont Hauke Brümmer, CEO von Enova. „Verbund verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung Erneuerbarer-Energie-Projekte in Deutschland, betreibt diese langfristig im Eigenbestand und bietet der Region einen starken, beständigen Partner. Die Entscheidung wurde mit dem Anspruch getroffen, die bestmögliche Planung und Realisierung der Vorhaben im Sinne aller Beteiligten zu gewährleisten.“

„Die Windkraft-Projekte im Hochsauerlandkreis sind für uns ein wichtiger Meilenstein in Deutschland und zahlen auf unser strategisches Ziel – 25 % der Stromerzeugung aus Wind und Sonne - ein. Wir freuen uns, diese zukunftsweisenden Projekte nun gemeinsam mit den Menschen vor Ort voranzutreiben“, bekräftigt Michael Strugl, CEO Verbund.  

„VERBUND ist Österreichs führendes Energieunternehmen mit über 75 Jahren Erfahrung in der Errichtung und im Betrieb erneuerbarer Erzeugungsanlagen wie Wasser-, Wind- und Sonnenkraft. Dabei sind uns die enge Einbindung aller Stakeholder – Anrainer:innen und Grundstückseigentümer:innen – und die kommunale Verankerung extrem wichtig. Denn nur so entsteht ein Projekt, das langfristig erfolgreich und von der Region mitgetragen wird“, erklärt Dörte Zink, Geschäftsführerin von VERBUND Green Power Deutschland GmbH.

VERBUND plant, 2027 mit dem Bau zu beginnen, der sich voraussichtlich über drei bis vier Jahre erstrecken wird. Die Genehmigungsanträge gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für drei von fünf der Windenergieprojekte sind bereits eingereicht. VERBUND und ENOVA werden die Genehmigungsverfahren der Vorhaben gemeinsam mit dem Ziel weiterführen, die Projekte zügig in Betrieb zu nehmen.

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