Sonntag, Mai 26, 2024

Die Xella Baustoffgruppe blickt auf ein schwieriges Jahr 2009 zurück, das aber recht ordentlich gemeistert wurde. 2010 soll es wieder deutlich bergauf gehen.


Der Umsatz der Xella Gruppe in den Geschäftseinheiten Baustoffe, Kalk und Trockenbau hat sich gegenüber dem Jahr 2008 von 1,4 Milliarden auf 1,2 Milliarden Euro reduziert. Der Cashflow konnte durch aktives Kostenmanagement stabil gehalten werden. 2010 will Xella laut Marketing-Chef Ernst Arelmann „besser als der Markt abschneiden und die Marktanteile deutlich steigern“.

Aktuell verfügt Xella über 90 Werke in 20 Ländern, Vertriebsorganisationen in über 30 Ländern und beschäftigt insgesamt 6.800 Mitarbeitern. Alle Aktivitäten in Österreich und Südosteuropa werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe-Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert.

In Österreich hat Xella im abgelaufenen Jahr von der Einführung neuer Produkte profitiert. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung des Wandbaustoffes Ytong Thermoblock – ein Verbundstein, dank dessen Wärmeleitfähigkeit bei entsprechender Hausplanung keine zusätzliche Dämmung nötig ist, um Niedrigenergie – Standard zu erreichen. Große Hoffnungen setzt man bei Xella in die Thermische Sanierung von Gründerzeitbauten. Allein in Wien gibt es rund 200.000 Wohneinheiten in Gründerzeithäusern. Die struktierten Fassaden haben eine thermische Sanierung bisher so gut wie unmöglich gemacht. Mit dem neuen Ytong Multipor will man bei Xella jetzt die Lösung für dieses Problem gefunden haben. Denn diese Mineraldämmplatte ist auch für die Verwendung im Innenbereich geeignet. Erste Referenzen für Multipor gibte s auch schon: Etwa das historische Jesuitenkollegium Kalksburg, das mit Hilfe der Dämmplatte thermisch saniert wurde ohne das historische Erscheinungsbild zu verändern.

 
Hintergrund
Im Alpe Adria Raum wird laut Xella unvermindert gebaut. Problem gibt es aber mit der Vermietung der Objekte. Denn die Preise sind trotz Krise auf einem sehr hohen Niveau und potentielle Mieter warten auf mögliche Preisreduktionen. In Slowenien wurden 2009 mit 14.000 Wohnungen etwa gleich viel wie in den Jahren zuvor  gebaut, allerdings stehen 85 Prozent stehen leer. Trotzdem zählt Slowenien gemeinsam mit Österreich und Serbien zu den aufstrebenden Märkten im Alpe Adria Raum. Auch in Bosnien und Kroatien gestaltet sich der Absatz derzeit noch etwas schwierig, diese gelten aber als Zukunftsträger.

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