Freitag, Juni 14, 2024
Innovation fürs Business
Sehen so die Flugautos der Zukunft aus? (Fotocredit: Hyundai)

Mehr als 4.300 Aussteller waren laut Veranstalter CTA im Jänner auf der Fachmesse CES, und über 3.000 Einreichungen bewarben sich für die diesjährigen Innovation Awards – ein Rekordwert. Aber welche werden sich durchsetzen? Eine Auswahl an Innovationen, die auch wirtschaftlich künftig interessant sein könnten.

Auf und davon

Schon seit den 1930er-Jahren gibt es (funktionierende) Prototypen für Flugautos. Mit dem S-A2 will die Hyundai-Tochter Supernal das erste wirtschaftliche und massentaugliche Fluggefährt auf den Markt bringen – und das schon 2028. Bis zu vier Passagiere soll das sogenannte eVTOL in einer Höhe von 450 Metern bis zu 60 Kilometer weit transportieren können. Praktisch ist es damit vor allem im städtischen Verkehr. Trotz Maximalgeschwindigkeit von 190 km/h und acht Rotoren ist das S-A2 mit 45–65 Dezibel nur halb so laut wie ein Hubschrauber.

KI im Prozessor

(Foto: Nvidia)


Während Apple schon letztes Jahr neue KI-Chips gelauncht hatte, kündigten auf der CES auch Intel, AMD und Qualcomm neue KI-GPUs an. Spitzenreiter bleibt aber Nvidia: Schon Ende Januar bringt der Hersteller seine neue GeForce RTX 40 Super-Serie auf den Markt. Die bietet im Vergleich zu den Vorgängermodellen nicht nur rund fünf bis 15 Prozent mehr Rechen- und Speicherleistung sowie Geschwindigkeit, sondern auch einen guten Preis.

GPU zu verleihen

(Foto: iStock)


Aufgrund der hohen Rechenarbeit laufen die meisten KI-Anwendungen auf GPUs. Diese Infrastruktur müssen Unternehmen entweder selbst bereitstellen oder über proprietäre Cloud-Services mieten. Das hat den Nachteil, dass sie von den Kapazitäten, der Resilienz (und den Preisen) eines Anbieters abhängig sind. Mit FluxCore soll aber bald eine dezentrale Web3-Lösung auf den Markt kommen: Über das Cloud-Netzwerk kann dort jeder seine ungenutzten GPU-Kapazitäten zur Verfügung stellen – oder im Umkehrschluss mieten.

Energie-Folie

(Foto: Exeger)


Endlos Energie, egal ob drinnen oder draußen, und nie wieder Batterien wechseln: Die Solarzellenfolie PowerFoyle soll das möglich machen. Gemeinsam mit dem Modelabel Urbanista bringt der schwedische Hersteller Exeger 2024 die ersten kabellosen, selbstaufladenden Kopfhörer auf den Markt – für einen wirklich annehmbaren Preis. Entwickelt wurde die Powerfoyle für IoT-Anwendungen – theoretisch kann das flexible Material aber für jedes Gerät genutzt werden.

Connections für Profis

(Foto: iStock)


Auch die intelligentesten Innovationen funktionieren nur, wenn sie gut vernetzt sind. Dazu gibt es tolle Neuigkeiten von der CES: Die internationale WiFi-Alliance kündigte den neuen WiFi-Standard 7 an – und damit die Chance auf mehr Geschwindigkeit, höhere Übertragungsraten, MLO, Signaloptimierung und weniger Unterbrechungen. Schon 2024 sollen die ersten Geräte nach dem neuen Standard zertifiziert werden und WiFi 6(E) langsam ablösen. Bei kompatiblen Routern und vor allem Endgeräten müssen die Hersteller aber noch nachziehen. 


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