Freitag, April 12, 2024

Hochautomatisiertes Fahren
Der tödliche Unfall in den USA, als ein Tesla im Autopilotmodus gegen einen LKW krachte, hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Auch wenn Tesla letztendlich von der Schuld freigesprochen wurde, wurde die Entwicklung dadurch doch deutlich zurückgeworfen. Echtes »autonomes Fahren« wird noch viele Jahre auf sich warten lassen. Weniger Geduld braucht man für »hochautomatisiertes Fahren«. Der Fahrer muss das Auto dann nicht mehr ständig überwachen, es blinkt oder wechselt selbst die Spur. Zusätzlich versorgt die Netzinfrastruktur den Bordcomputer mit relevanten Daten zu Staus, Nässe auf der Fahrbahn oder Baustellenführungen. Auf der A2 nimmt die Asfinag heuer eine erste Teststrecke in Betrieb, 2020 rechnet man mit dem flächendeckenden Start des »hochautomatisierten Fahrens«.

Tools & Toys
Die Gadgets und Apps, die uns dieses Jahr begleiten werden, sind nicht nur smart, sondern auch perfekt auf uns und unseren Alltag abgestimmt. Manche tragen wir als schicke Accessoires direkt am Körper. Andere bewegen sich als vife Helferlein ferngesteuert durch Räume und auch andere Gefilde. Sie helfen uns, nüchtern zu bleiben, bringen Licht in unsere Wohnung und Musik  in unser Leben.
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Building Information Modeling
Es ist eines der ganz großen Themen in der Architektur- und Bauszene. Von BIM, der digitalen Abbildung aller architektonischen, technischen, physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks schon vor Baubeginn in einem zentralen Datenmodell, wird nichts weniger als ein Paradigmenwechsel erwartet. Allerdings wird hierzulande eher noch abgewartet: Wer bewegt sich zuerst? Die öffentlichen Bauherren, die großen Bauunternehmen oder die Planer? Noch schiebt man sich gegenseitig die Verantwortung in die Schuhe. Dass BIM kommen wird, ist aber unbestritten. Die Vorteile sind enorm: Alle Stakeholder haben simultanen Zugriff auf alle Daten sowie den Wissensaustausch über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes. Sämtliche Parameter können schon in der Planungsphase auf ihre Plausibilität geprüft und sogar die Einhaltung der Baukosten überwacht werden.
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Mattscheibe
Full HD war vorgestern, UHD ist mittlerweile Standard, nach 3D und Curved Displays kräht kein Hahn mehr. Der Weg der TV-Hersteller in die Zukunft ist kein linearer, Irrungen und Wirrungen sind Teil der Entwicklung. Aktuell ruhen die Hoffnungen – je nach Hersteller – auf OLED oder QLED. Das organische Display OLED soll besonders gute Kontraste  und einen satten Schwarzton bieten, QLED mit Nanopartikeln für kräftigere Farben und einen größeren Einblickwinkel sorgen.

Innovative IT
Im European Innovation Scoreboard nimmt Österreich den zehnten Platz ein. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, darüber scheiden sich die Geister. Sicher, mehr geht immer, aber die Entwicklung der letzten Jahre geht zumindest in die richtige Richtung. Einige Stärkefelder wurden ausgebaut, Schwächen verringert. Die ganzjährige Serie „Innovatives Österreich“ des eAward zeigt Monat für Monat, wie erfindungsreich und hemdsärmelig der Werkzeugkasten IT in Österreich von Startups, g’standenen Unternehmen und engagierten Vereinen genutzt wird.
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Rohstoff der Zukunft
Bis 28. Februar läuft noch die Aktienemission der ecoduna AG. Das in Bruck an der Leitha angesiedelte Unternehmen ist internationaler Technologieführer in der Algenproduktion. Mit der Kapitalerhöhung in Höhe von 1,9 Millionen Euro soll der Bau der ersten industriellen Anlage (Gesamtkosten 18 Mio. Euro) finanziert werden. Die Mikroalgen, nach einem weltweit patentierten Verfahren in sechs Meter hohen Glasröhren gezüchtet, enthalten wertvolle Öle, Farbstoffe und Proteine, die in der Nahrungsmittelindustrie, Kosmetik und Pharmazie begehrte Rohstoffe sind.

Skiurlaub 2.0
Auch wenn es der Jahresbeginn 2017 nur schwer erahnen lässt: Die Winter werden wärmer, die Schneesicherheit schmilzt dahin. Kürzere Skisaisonen werden in Zukunft die Regel sein. In den Skigebieten basteln findige Hoteliers und Touristiker an Pisten-Alternativen, die weit über eine hübsche Wellnesslandschaft hinausgehen und einen echten USP bieten. Beispiele gefällig: Das Designhotel Pacheiner auf der Gerlitzen hat eine eigene Sternwarte eingerichtet, im Hotel Riml in Obergurgl-Hochgurgl kann man auf 2.200 Metern in Europas größter Indoor-Golfanlage seinen Schwung verbessern, am Dachstein dehnt sich auf 2.700 Metern die längste Gletscherloipe der Welt aus und auf der Turracher Höhe lernt man im Husky-Workshop, wie man mit einem Hundeschlitten umgeht.

Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz
Eine aktuelle Studie von Infosys belegt: Investition in Künstliche Intelligenz begünstigt den Erfolg von Unternehmensstrategien. Zu den derzeit am häufigsten genutzten Anwendungsmöglichkeiten für KIs gehört die Automatisierung von Prozessen im Zusammenhang mit Big Data. Branchen wie Medizin, Finanzwirtschaft, Energie, Luft- und Raumfahrt sowie Automobilindustrie profitieren bereits jetzt enorm von dieser Technologie, in den kommenden Jahren dürfte sich der Trend fortsetzen. Bei der Ausschöpfung des Potenzials ist nach Expertenmeinung noch viel Luft nach oben.

Virtuelle Welten, real Vermischt
Wenn Science-Fiction auf die Gegenwart trifft, dann befinden wir uns mittendrin, in den neuen und praktischen Technologielösungen für die Wirtschaft. Technologien für »Virtual Reality«, »Augmented Reality« und »Mixed Reality« werden die Maschinen- und Betriebsführung ebenso wie andere Bereiche in der Wirtschaft gehörig auf den Kopf stellen.
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Startups: Innovation als Geschäftsmodell
Etwas in Gang setzen, einen Schritt voraus sein mit Nischenprodukten, neue Märkte erschließen: Dafür stehen Startups. Das Geschäftsmodell verändert viele Branchen und kurbelt Innovationen an. Essentiell ist das passende Umfeld und das richtige Zusammenspiel von Infrastruktur, Anbindung, finanziellen Möglichkeiten und Partnern. Gründerzentren müssen sich aber noch besser vernetzen, um mehr Anlaufstellen zu schaffen. Diese Idee ist auch in Österreich angekommen: Mit dem Talent Garden wird es bald den ersten Co-Working-Campus in Wien geben.

Volle Kraft voraus
Mit der Elektromobilität geht es auf Österreichs Straßen voran, wenn auch in kleinen Schritten. Neue Förderungen und die technische Weiterentwicklung der batteriebetriebenen Fahrzeuge sollen das Wachstum nun antreiben. Wer es nicht weiß: Drei Brüder aus Oberösterreich, Arnold Schwarzenegger und Minister Jörg Leichtfried werden das ermöglichen.
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Internet der Trilliarden Dinge
Der eingeschlagene Weg der Technologieindustrie ist glasfaserklar: Alles, was bei 0,0001 nicht auf den Bäumen ist, wird vernetzt. Geräte, Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge, Mensch und Tier – der Fantasie der Hersteller und Netzbetreiber sind keine Grenzen gesetzt. Das Internet der Dinge ist faszinierend und smarte Geräte werden rasch Einzug ins tägliche Leben halten. Damit wird auch der Schutz von privaten Informationen für Otto-Normalvernetzten immer schwieriger.

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