Thursday, June 18, 2026

Mehrwert für Manager

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Wie können mehr Frauen für IT, Technik und digitale Zukunftsbranchen gewonnen werden? Welche Rolle spielen Unternehmen, Bildung und soziale Innovationen dabei? Und wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, Vereinbarkeit und Gleichstellung in Unternehmen weiterzudenken? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des WOMENinICT- Frühstücksalons, der am 17. Juni von abz*austria in Kooperation mit MP2 IT-Solutions in Wien gehostet wurde.

Michael Bendl, Manuela Vollmann, Gerlinde Macho. (Fotos: Sabine Filzmair)

Im Zentrum des Frühstücksalons stand der Austausch darüber, wie Bildung Frauen neue berufliche Perspektiven eröffnet und wie Unternehmen aktiv zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen können. Unter dem Titel „Empowerment durch Bildung – Soziale Innovationen an der Schnittstelle von Unternehmen und Gesellschaft“ sprachen Gerlinde Macho, Unternehmensführung MP2 IT-Solutions, und Manuela Vollmann, Geschäftsführerin abz*austria, über die Bedeutung von Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bildungsinitiativen und arbeitsmarktpolitischen Angeboten.

„Wir brauchen mehr Frauen in IT und Technik – nicht nur, weil der Fachkräftebedarf groß ist, sondern weil digitale Lösungen besser werden, wenn unterschiedliche Perspektiven einfließen. Es gilt, Mädchen und Frauen für technische Berufe zu begeistern, Zugänge sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Unternehmen weiter auszubauen“, bekräftigte die IT- Unternehmerin Gerlinde Macho.

Manuela Vollmann betonte: „Frauen bringen enormes Potenzial für Technik, Digitalisierung und Innovation mit. Entscheidend ist, dass sie nicht nur angesprochen, sondern entlang des gesamten Weges unterstützt werden – beim Einstieg, bei Qualifizierung, bei beruflicher Weiterentwicklung und bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

Ein weiterer Schwerpunkt widmete sich konkreten Potenzialen für Unternehmen. Michael Bendl, Betriebsleiter von MP2 IT-Solutions, und Corina Exenberger, Projektleiterin von abz*austria, gaben Einblicke in die Programme FIT – Frauen in die Technik und Umweltstiftung. Beide Ansätze zeigen, wie Qualifizierung, Unternehmensbedarf und Zukunftsbranchen zusammengeführt werden können.

Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in technischen und digitalen Berufen wird deutlich: Mehr Frauen für IT und Technik zu gewinnen, ist nicht nur eine Gleichstellungsfrage, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Unternehmen, die gezielt auf Frauen setzen, erweitern ihren Talentpool, stärken Innovationskraft und schaffen nachhaltigere Personalstrategien.

Gleichstellung weiterdenken

Mit dem Programmpunkt „AI Companion für Vereinbarkeit – Gleichstellungsorientierung weiter gedacht“ richtete der Frühstückssalon von WOMENinICT den Blick auf aktuelle Entwicklungen im B2B- und HR-Bereich. Im Fokus steht die Frage, wie KI-Anwendungen rund um Karenzmanagement, Vereinbarkeit und Personalprozesse so entwickelt werden können, dass sie Gleichstellung unterstützen und strukturelle Benachteiligungen nicht fortschreiben.

Ein fixer Bestandteil des Frühstücksalons ist auch die Vorstellung von drei IT-Botschafterinnen. Sie machen sichtbar, wie vielfältig Karrierewege in der so spannenden Branche sein können – und warum Role Models für Berufsorientierung, Selbstvertrauen und Netzwerke eine zentrale Rolle spielen.

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