Montag, September 28, 2026

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Im niedersächsischen Clenze rüstete das Unternehmen Heisig Spezialtief- und Wasserbau das Liebherr Ramm- und Bohrgerät LRB 19 mit dem Rüttler LV 23 aus, um Spundbohlen einzubringen.

Ramm- und Bohrgerät

Ob ein Gerät im Alltag überzeugt, entscheidet sich nicht erst bei der Anwendung, sondern bereits vorher. „Die Auf- und Abrüstzeiten sind für uns ziemlich wichtig. Wir haben auch kleine Baustellen. Wenn wir dann zwei Tage beschäftigt sind mit Auf- und Abrüsten, ist das nicht wirtschaftlich. Jetzt sind wir in einer Stunde rammbereit und können gleich starten“, sagt Jan ter Beek, Prokurist bei Heisig Spezialtief- und Wasserbau GmbH, mit Blick auf das Ramm- und Bohrgerät LRB 19 von Liebherr. Auch beim Transport punktet die Maschine durch ihre kompakte Bauweise. „Das war einer der wichtigsten Punkte beim Kauf des LRB 19. Wir können es unter 60 Tonnen transportieren. Wenn wir den Ballast entfernen, sogar unter 40 Tonnen – mit eigenem Tieflader und ohne Schwerlastgenehmigung“, ergänzt Jan ter Beek.

Beim Bau eines neuen Getreidesilos im niedersächsischen Clenze sorgt das LRB 19 von Liebherr für die sichere Herstellung eines temporären Spundwandkastens. Insgesamt werden dafür 36 Doppelspundbohlen mit dem Rüttler LV 23 zehn Meter in den Boden eingebracht – jede davon in nur fünf Minuten Rüttelzeit. „Die Leistung des Rüttlers passt sehr gut. Man merkt, dass er gut auf das LRB 19 abgestimmt ist“, erzählt Jan ter Beek. Durch die verbesserte Schlauchführung wird der Arbeitsablauf zusätzlich optimiert. Ein neuer Schlauchschlitten sorgt dafür, dass es im Einsatz keine störenden Schläuche mehr gibt, was besonders das Einbringen von Spundwänden wesentlich vereinfacht.

Die Bedingungen auf der Baustelle sind anspruchsvoll: steifer bindiger Boden, enge Platzverhältnisse und die Nähe zu bestehender Infrastruktur und Leitungen. Gerade hier spielt die kompakte Baugröße des LRB 19 erneut ihren Vorteil aus, denn sie ermöglicht präzises Arbeiten auch auf engem Raum und in unmittelbarer Nähe zu sensiblen Bereichen. „Die Baugrube ist nicht groß und das Gerät kann sich trotzdem gut bewegen – das ist eine große Stärke. Seine Ausladung ist auch extrem positiv gegenüber seinen Wettbewerbern. Wir sind damit sehr zufrieden“, freut sich Jan ter Beek. Den gesamten Einsatz konnte Heisig Spezialtief- und Wasserbau GmbH nach nur drei Tagen erfolgreich abschließen.

Viele Möglichkeiten. Schneller Wechsel. Maximale Effizienz.
Das LRB 19 kann im Bereich Spezialtiefbau vielseitig eingesetzt werden: Für Ramm- oder Rütteleinsätze wird der Allrounder mit dem Hammer H 6 oder den Rüttlern LV 23 und LV 23 F, jeweils von Liebherr, ausgerüstet. Bohren mit Kellyausrüstung, Doppelbohrkopf, Vollverdrängerwerkzeug und Endlosschnecke oder Bodenmischen sind weitere Anwendungsgebiete. Der Name LRB 19 spiegelt den maximalen Verfahrweg des Schlittens wider: 19 Meter.

Die verschiedenen Anbaugeräte lassen sich mithilfe des hydraulischen Schnellwechselsystems einfach tauschen – ohne Werkzeug und ohne, dass der Fahrer die Kabine verlassen muss. Alle hydraulischen, mechanischen und elektrischen Verbindungen werden automatisch gekoppelt. Dadurch verkürzt sich die Rüstzeit deutlich und Fehler beim Anschluss werden vermieden. „Früher haben wir immer eine Stunde gebraucht für den Umbau zwischen Rüttler und Bohrgetriebe. Dementsprechend versuchten die Kollegen, so lange wie möglich mit einem Gerät zu arbeiten. Jetzt haben wir in zehn Minuten umgebaut“, sagt Jan ter Beek.

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