Montag, September 28, 2026

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Vorfälle, bei denen sich KI-Agenten unbemerkt Zugriff auf unterschiedlichste Systeme verschaffen, häufen sich. Rüdiger Linhart, Sprecher der UBIT Wien, erinnert Unternehmen, dringend ihre Cybersecurity-Hausaufgaben zu machen.

In Österreich konnten kürzlich KI-Agenten von OpenAI – zunächst unbemerkt – in ein Grazer Wiki eindringen. Dieser Vorfall wird kein Einzelfall bleiben, warnt Rüdiger Linhart, Berufsgruppensprecher IT in der UBIT Wien: „Österreich kann es sich nicht leisten, darauf zu hoffen, dass KI-Konzerne künftig mehr Verantwortung übernehmen. Wir müssen die Vorfälle klar als das erkennen, was sie sind: ein Warnsignal an Wirtschaft und Politik.“
Das Problem sei nicht die KI an sich. Viel mehr müssten Unternehmen jetzt hochdynamische Cybersecurity-Strategien aufstellen, die sich den laufend erweiternden Fähigkeiten von KI-Agenten anpassen. „Ohne professionelle Hilfe ist dies nicht zu stemmen“, sagt Linhart. „Seitens der Politik muss gleichzeitig die digitale Souveränität gewährleistet werden – durch zeitgemäße Rahmenbedingungen für KI-Unternehmen und die gesamte Wirtschaft sowie Stresstests in der kritischen Infrastruktur.“

 

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