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Zukunftsszenarien

Bankenausstatter Alois Manigatterer (Bild) rief zusammen mit Finanzexperten den Club 2020 ins Leben.Aus der Zukunft zu lernen erfordert Weitsicht, Mut und Vorstellungskraft.

Der Club 2020 – Interessengemeinschaft von Bankern, Vorständen und Führungskräften – versteht sich als Impulsgeber für die Zukunft der Banken. 2004 vom Bankausstatter Manigatterer und dem Consultingunternehmen emotion banking gegründet, entwickelten die Clubmitglieder unterschiedliche Szenarien sowie 57 Thesen, deren Eintrittswahrscheinlichkeiten 2007 im Rahmen einer Studie abgetestet wurden.

Aus heutiger Perspektive bieten die damaligen Gedanken erstaunliche Ein- und Ausblicke. So traten einige Prognosen tatsächlich ein, etwa die Regulierungs- und Einlagenschutzbestimmungen des Staates. Einige Thesen wurden früher als erwartet verwirklicht, z.B. rechnete man erst ab 2010 mit einer eigenen Finanzoptimierungssoftware, die das Internet nach den besten Angeboten durchkämmt und Kunden über Tarifänderungen informiert. Entsprechende Plattformen existieren aber bereits seit 2008. Andere Thesen zeichnen sich dagegen erst als Tendenz ab. So verfügt noch nicht die Mehrzahl der österreichischen Kunden über eine Direktbank als Zweitbankverbindung, die Quote lag 2010 zwischen 23 und 32 Prozent.

Um die Treffsicherheit der Thesen zu erhöhen, lädt der Club 2020 künftig auch internationale Banker aus dem deutschsprachigen Raum zum Gedankenaustausch ein, in den Club-Workshops und virtuell via Xing. Mithilfe der Szenario­technik werden Zukunfts­szenarien für das Jahr 2025 durchgespielt – inspirierende Inputs sind willkommen.

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