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Deutscher Energieregulator: Energiewende braucht Infrastrukturausbau

Jochen Homann ist Präsident der deutschen Bundesnetzagentur. Jochen Homann ist Präsident der deutschen Bundesnetzagentur. Foto: Anna Rauchenberger

Der Präsident der deutschen Bundesnetzagentur Jochen Homann plädiert bei Veranstaltung der E-Control für Ausbau der Strominfrastruktur.

Für den Erfolg der deutschen Energiewende sei ein Bekenntnis zum Infrastrukturausbau nötig, sagte Jochen Homann, Präsident der deutschen Bundesnetzagentur, auf einer Veranstaltung des Regulators E-Control in Wien. Die deutsche Energiewende sei nicht auf Deutschland beschränkt, sondern habe vielfache Auswirkungen auf die Nachbarländer. Daher sei eine Kooperation zwischen den Ländern unerlässlich. "Die Versorgungssicherheit lässt sich in einem gemeinsamen Markt besser organisieren als nationalstaatlich alleine", betonte Homann, der sich zu einem freien Energiemarkt bekannte. Allerdings müssten die Transportkapazitäten berücksichtigt werden. Die deutsche Energiewende müsse in ein europäisches Energieumfeld eingebettet werden. Österreich sei einer der wichtigsten Stromhandelspartner Deutschlands. E-Control-Vorstand Martin Graf bekannte sich ebenfalls zu einem möglichst freien Markt. "Das ist die beste Lösung für die Haushaltskunden und die Industrie."

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