Donnerstag, Dezember 01, 2022

Ärmel hochkrempeln statt Schwarzer-Peter spielen - das fordert der ÖGV: Wenn der Staat an der richtigen Stelle eingreift, könnten Existenzen, Betriebe, Arbeitsplätze und Wohlstand gerettet werden - und Steuergeld würde auch gespart.

Die Turbulenzen am Strommarkt gefährden nicht nur die Wirtschaft, sondern sind auch eine massive Belastung für private Haushalte. Zu lösen ist diese Herausforderung nur, wenn sich der europäische Energiemarkt erneuert - dafür appelliert der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE). 



Das Isoliergas SF6 wird weltweit kritisch diskutiert. Zwar ist es als reaktionsträges und dielektrisches Gas bestens für die Isolierung von Schaltanlagen geeignet, verfügt zugleich jedoch über ein enormes Treibhauspotential, sollte es in die Atmosphäre gelangen. Daher braucht es Alternativen, die ökologisch nachhaltig, aber auch rentabel sind. Um den Übergang in ein fluoridfreies Energiesystem zu unterstützen, hat der Technologiekonzern Schneider Electric mit der AirSeT-Reihe Schaltanlagen entwickelt, die mit reiner Luft und Vakuum isolieren.

SBO strebt in Richtung grüner Energie: Das Werk im österreichischen Ternitz wird künftig durch eigene Photovoltaik-Anlagen von W.E.B. direkt vor Ort mit Sonnenstrom versorgt. 

Die extremen Schwankungen von Angebot und Nachfrage auf den Strommärkten sorgen zusehends für Verunsicherung. Die österreichische Energiebranche plädiert nun für Vorsorgemaßnahmen.



Der Leitungsbetreiber Gas Connect Austria entwickelt Projekte für neue Transportrouten - beispielsweise die West-Austria-Gasleitung. "Das Projekt WAG Loop kann die Versorgungssicherheit signifikant erhöhen und in Zukunft den Transport großer Mengen an Wasserstoff ermöglichen", heißt es in einer Aussendung.



Wien Energie kommentiert die aktuelle Finanzlage und die Notwendigkeit für Sicherheiten im Energiehandel zur langfristigen Absicherung.

Die langandauernde Hitzeperiode hat nicht nur zur Folge, dass Seen austrocknen, sondern wirkt sich auch negativ auf die Stromerzeugung durch Wasserkraft aus. Vor allem in Ostösterreich war es für diese Jahreszeit viel zu trocken.

In den vergangenen vier Jahren hat der Energieunternehmer Verbund neun lokale Batteriespeicher an Hochleistungs-Ladestandorten in Österreich und Deutschland in Betrieb genommen. Damit hat das Unternehmen das EC-geförderte Projekt SYNERG-E erfolgreich abgeschlossen.

So geht klimaneutral: Der neu entwickelte Fronius Tauro produziert innerhalb von maximal 10 Monaten mehr Energie als für seine Fertigung verbraucht wurde.

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