Mittwoch, Juli 06, 2022

Der Dachverband Erneuerbaren Energie Österreich (EEÖ) fordert im Lichte der dramatischen Situation in der Ukraine rasches und konsequentes Handeln, um Österreich von der Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu lösen: „Wir müssen uns schnellstmöglich von dieser Erpressbarkeit und Abhängigkeit lossagen, damit wir für Österreichs Bevölkerung und Wirtschaft Sicherheit und Stabilität gewährleisten können. Auch in moralischer Hinsicht ist es nicht mehr tragbar, durch Gasimporte russische Kriegshandlungen und Drohgebärden zu finanzieren!“ so Christoph Wagner, Präsident des EEÖ. Der Dachverband wird die drei vorgeschlagenen Schritte bei einem persönlichen Termin an Bundesministerin Gewessler übergeben.

Unterhaltsame und wichtige Zitate aus der Welt der Energie.



Der Automationsspezialist Keba erwirbt das Softwareunternehmen drag and bot aus Deutschland.



Lademöglichkeiten in Ostrava, klimaneutraler Busverkehr in Zürich, Schnellladungen in Bern und Infrastrukturmanagement in Rom: Siemens liefert die Basis für den Systemwandel zu einer grüneren Mobilität in ganz Europa. 



Nach einem Rückgang im ersten Pandemiejahr hat sich die Akzeptanz für erneuerbare Energieprojekte wieder deutlich verbessert. Das zeigt die aktuelle Erhebung des jährlichen Stimmungsbarometers der Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie. Eine große Mehrheit wünscht sich den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern, Fassaden und Freiflächen. Viele Konsumenten wollen sich auch an Energiegemeinschaften beteiligen. Das Kaufinteresse an Elektroautos stagniert hingegen.

Schon seit Jahrzehnten prophezeien verschiedene Entwickler das Ende des Schaltschranks. Dezentrale Automatisierungsbaukästen sollen die immer gleichen Aufbauten der Schaltschränke ablösen. Marcus Schellerer, Geschäftsführer von Rittal Österreich, versteht die schaltschranklosen Applikationen aber nicht als Abgesang auf die Gehäuse, sondern als sinnvolle Ergänzung.

Die Energiewende ist weiblich, sagt Hemma Bieser, Geschäftsführerin avantsmart. Für Veränderungen in den Systemen braucht es Anstrengungen auf allen Ebenen – sie sind aber machbar, ist die Expertin überzeugt.

Monitoring, Analysen und Maßnahmen in Krankenhäusern, Energietransparenz im Wohnbau, eine Aufdachanlage für eine Fabrik und smartes Energiemanagement in einem Hotelbetrieb.

Vor dem Start einer EEG müssen organisatorische, rechtliche und technische Hürden gemeistert werden, sagt Dominik Kurzmann, Leiter des Energierechtsbereichs bei PHH Rechtsanwälte.

Bis 2030 benötigt Österreich zusätzlich 27 Terawattstunden erneuerbare Energie. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Bürger*innen ins Boot geholt werden, ist die Energiebranche überzeugt. Die Entwicklung und Erprobung innovativer Geschäftsmodelle läuft auf Hochtouren.

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