Wednesday, June 17, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Font size: +

„Sprechen statt tippen" – Studie: Wie Sprachtechnologie Abläufe vereinfacht und auf das Employer Branding einzahlt

Die Schnittstelle Mensch - Maschine wird langsam, aber sicher durch Sprache abgedeckt. Nun hält auch in den Büros Einzug, was in der Industrie und im B2C-Bereich schon längst gang und gäbe ist: Sprachtechnologie-Lösungen vereinfachen Protokolle, Kundenmeetings und die interne Zusammenarbeit. Zudem tragen sie zu einem State-of-the-Art-Arbeitsplatz bei und unterstützen so zeitgemäße Arbeitsanforderungen nach Mobilität und Flexibilität. Eine Studie aus Deutschland zeigt, wie weit Unternehmen das Thema schon angehen. Schließlich erhofft man sich dadurch eine Effizienzsteigerung von bis zu 75%.

Die Pandemie hat unsere Art, miteinander zu arbeiten und zu kommunizieren, verändert. Dazu kommt der allerorts spürbar wahrnehmbare Fachkräftemangel. Unternehmen wechseln aktuell gerade vom Krisen- in den Chancenmodus und stehen vor der Herausforderung, mit weniger Mitarbeitenden die prognostizierten Zahlen zu erreichen. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist eine, an der angesetzt wird: „Mittelfristig werden wir komplett ohne Tastatur auskommen, wenn es darum geht, Maschinen zu bedienen oder Gedanken so erfassen, dass andere damit weiterarbeiten können", weiß Dr. Thomas Brauner, CEO bei Speech Processing Solutions GmbH, offizieller Hersteller von Philips Diktierlösungen, und fährt fort: „Schließlich sprechen wir dreimal schneller als wir tippen."

Lästiges „Mitschreiben" adé
Wird in einem Unternehmen begonnen, mit Sprachverarbeitungs-Lösungen zu arbeiten, hat dies Effizienzsteigerungen von bis zu 75% zur Folge - das glauben zwei Drittel aller Teilnehmer einer jüngst durchgeführten repräsentativen Studie aus Deutschland. Sie wurde unter 200 Befragten quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen zum Thema „Spracherkennung und -verarbeitung in Unternehmen" durchgeführt. Obwohl die Vorteile der Nutzung von Sprachtechnologie-Lösungen so evident sind, sind derartige Anwendungen bis dato nur in einem guten Drittel der befragten Unternehmen im Einsatz. Zwei Drittel würden in „Speech-to-Text"-Anwendungen massive Vorteile in Sachen Effizienz sehen. Besonders beliebt wären Gesprächs- oder Meeting-Aufzeichnungen; Zwei Drittel der Befragten würden sich für einen derartigen Einsatz in ihrem Unternehmen aussprechen.

Zu viele Informationen: Sprachtechnologie hält Fokus
Zu den aktuellen Herausforderungen in Sachen Sprachverarbeitung zählen Akustik, Probleme beim Zuhören und beim Mitschreiben. Die Akustik-Thematik orten 38% der befragten Personen, ein Drittel hat Probleme beim Mitschreiben, weil sie sich zu wenig auf das eigentlich Gesprochene konzentrieren können (25%). Lediglich ein Fünftel der Befragten empfindet keines der genannten Probleme. Kurz gesagt: Es gibt zu viele Informationen und die Konzentration auf das Wesentliche bleibt auf der Strecke. Spracherkennung und -verarbeitung können diese Herausforderungen lösen. Und das sind die Bereiche, die davon am meisten profitieren: Kundenkontakt, die Stammdatenpflege und die Angebotserstellung und -bearbeitung, Schreibtätigkeiten sowie das Protokollieren von Meetings.

Neben den Themen Effizienz und Innovation ebenfalls wichtig: der Datenschutz und die Erfüllung globaler Sicherheitsstandards (z.B. End-zu-End-Verschlüsselung, benutzerbasierte Zugriffsregelungen etc.). Thomas Brauner dazu ergänzend: „Von überall arbeiten, in virtuellen Teams an verschiedenen Standorten, auf unterschiedlichsten Geräten: Da braucht es die Sicherheit dass alle Prozesse, die mehr und mehr auf Cloud -Lösungen aufbauen, den wachsenden legalen Anforderungen entsprechen."

Fazit: Zur neuen Normalität der Arbeitswelt gehören mehr denn je Sprachtechnologie-Lösungen. Führende Analysten sprechen davon, dass die jährlichen Wachstumsraten für Sprachtechnologien im Business-Umfeld ca. 20% betragen und laufend steigen.

Weitere Infos: www.dictation.philips.com/at/ressourcen/presse/press/sprechen-statt-tippen-1


Wie Spracherkennung im Krankenhaus St. Josef die B...
Die Diffusionstheorie entscheidet

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Redaktion
17 June 2026
Firmen | News
In den letzten Jahren hat sich tragbare Technologie deutlich weiterentwickelt und stark verändert. Während Smartwatches und Fitness-Tracker längst zum festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden sind, rückt mit den smarten Brillen eine andere Ge...
Südtirol
17 June 2026
Firmen | News
Bild: Die Berghütte Oberholz am Fuße des imposanten Latemar-Massivs (Bildquelle: IDM Südtirol-Alto Adige/Finn Beales). Südtirol ist vielen vor allem für seine traumhafte Landschaft und den boomenden Tourismus ein Begriff. Südtirol steht aber auc...
Vertiv
16 June 2026
Firmen | News
Die Übernahme soll die Kompetenzen im Bereich Wärmemanagement sowie die Produktionskapazitäten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika stärken, um Rechenzentren mit hoher Dichte zu unterstützen Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digi...
LANCOM Systems
09 June 2026
Firmen | News
Berlin war Schauplatz des diesjährigen Partner Summit von LANCOM Systems. Mehr als 120 Partner nutzten vom 19. bis 21. Mai die Gelegenheit zu Austausch, Networking und der Teilnahme an informativen Sessions. Highlight war die Verleihung der Partner-A...

Neue Blog Beiträge

17 June 2026
Intelligente Netze
Europa
Irgendwann musste das kommen. Die große Gratisphase der KI war kein Geschäftsmodell, sie war Wachstumsstrategie. Nutzer gewinnen, Daten sammeln, Abhängigkeiten schaffen. Und jetzt, wo die Abhängigkeiten da sind, dreht sich das Modell um. Claude mit v...
14 June 2026
Intelligente Netze
Europa
Eine US-Behörde kann per Knopfdruck zwei KI-Modelle für jeden Nicht-Amerikaner weltweit abschalten - schöner kann man Europas digitale Abhängigkeit kaum illustrieren. Es gibt Momente, die ersparen einem als Vertreter für digitale Souveränität jede Po...
08 June 2026
Intelligente Netze
Europa
Microsoft schließt bis Ende Juni 2026 den weltweiten Rollout einer Teams-Funktion ab, die den Arbeitsort von Beschäftigten automatisch erkennt und im Anwesenheitsstatus hinterlegt. Die Berichterstattung verkürzt das gern auf das Bild einer "digitalen...