Saturday, March 14, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Font size: +

„Sprechen statt tippen" – Studie: Wie Sprachtechnologie Abläufe vereinfacht und auf das Employer Branding einzahlt

Die Schnittstelle Mensch - Maschine wird langsam, aber sicher durch Sprache abgedeckt. Nun hält auch in den Büros Einzug, was in der Industrie und im B2C-Bereich schon längst gang und gäbe ist: Sprachtechnologie-Lösungen vereinfachen Protokolle, Kundenmeetings und die interne Zusammenarbeit. Zudem tragen sie zu einem State-of-the-Art-Arbeitsplatz bei und unterstützen so zeitgemäße Arbeitsanforderungen nach Mobilität und Flexibilität. Eine Studie aus Deutschland zeigt, wie weit Unternehmen das Thema schon angehen. Schließlich erhofft man sich dadurch eine Effizienzsteigerung von bis zu 75%.

Die Pandemie hat unsere Art, miteinander zu arbeiten und zu kommunizieren, verändert. Dazu kommt der allerorts spürbar wahrnehmbare Fachkräftemangel. Unternehmen wechseln aktuell gerade vom Krisen- in den Chancenmodus und stehen vor der Herausforderung, mit weniger Mitarbeitenden die prognostizierten Zahlen zu erreichen. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist eine, an der angesetzt wird: „Mittelfristig werden wir komplett ohne Tastatur auskommen, wenn es darum geht, Maschinen zu bedienen oder Gedanken so erfassen, dass andere damit weiterarbeiten können", weiß Dr. Thomas Brauner, CEO bei Speech Processing Solutions GmbH, offizieller Hersteller von Philips Diktierlösungen, und fährt fort: „Schließlich sprechen wir dreimal schneller als wir tippen."

Lästiges „Mitschreiben" adé
Wird in einem Unternehmen begonnen, mit Sprachverarbeitungs-Lösungen zu arbeiten, hat dies Effizienzsteigerungen von bis zu 75% zur Folge - das glauben zwei Drittel aller Teilnehmer einer jüngst durchgeführten repräsentativen Studie aus Deutschland. Sie wurde unter 200 Befragten quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen zum Thema „Spracherkennung und -verarbeitung in Unternehmen" durchgeführt. Obwohl die Vorteile der Nutzung von Sprachtechnologie-Lösungen so evident sind, sind derartige Anwendungen bis dato nur in einem guten Drittel der befragten Unternehmen im Einsatz. Zwei Drittel würden in „Speech-to-Text"-Anwendungen massive Vorteile in Sachen Effizienz sehen. Besonders beliebt wären Gesprächs- oder Meeting-Aufzeichnungen; Zwei Drittel der Befragten würden sich für einen derartigen Einsatz in ihrem Unternehmen aussprechen.

Zu viele Informationen: Sprachtechnologie hält Fokus
Zu den aktuellen Herausforderungen in Sachen Sprachverarbeitung zählen Akustik, Probleme beim Zuhören und beim Mitschreiben. Die Akustik-Thematik orten 38% der befragten Personen, ein Drittel hat Probleme beim Mitschreiben, weil sie sich zu wenig auf das eigentlich Gesprochene konzentrieren können (25%). Lediglich ein Fünftel der Befragten empfindet keines der genannten Probleme. Kurz gesagt: Es gibt zu viele Informationen und die Konzentration auf das Wesentliche bleibt auf der Strecke. Spracherkennung und -verarbeitung können diese Herausforderungen lösen. Und das sind die Bereiche, die davon am meisten profitieren: Kundenkontakt, die Stammdatenpflege und die Angebotserstellung und -bearbeitung, Schreibtätigkeiten sowie das Protokollieren von Meetings.

Neben den Themen Effizienz und Innovation ebenfalls wichtig: der Datenschutz und die Erfüllung globaler Sicherheitsstandards (z.B. End-zu-End-Verschlüsselung, benutzerbasierte Zugriffsregelungen etc.). Thomas Brauner dazu ergänzend: „Von überall arbeiten, in virtuellen Teams an verschiedenen Standorten, auf unterschiedlichsten Geräten: Da braucht es die Sicherheit dass alle Prozesse, die mehr und mehr auf Cloud -Lösungen aufbauen, den wachsenden legalen Anforderungen entsprechen."

Fazit: Zur neuen Normalität der Arbeitswelt gehören mehr denn je Sprachtechnologie-Lösungen. Führende Analysten sprechen davon, dass die jährlichen Wachstumsraten für Sprachtechnologien im Business-Umfeld ca. 20% betragen und laufend steigen.

Weitere Infos: www.dictation.philips.com/at/ressourcen/presse/press/sprechen-statt-tippen-1


Wie Spracherkennung im Krankenhaus St. Josef die B...
Die Diffusionstheorie entscheidet

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.report.at/

Firmen | News

Vertiv
12 March 2026
Firmen | News
Vertiv, ein weltweit führender Anbieter für kritische digitale Infrastrukturen, stellt das unterbrechungsfreie Stromversorgungssystem (USV) Vertiv™ PowerUPS 6000 Industrial vor, das zuverlässigen Stromschutz für gewerbliche und industrielle Märkte (C...
Vertiv
06 March 2026
Firmen | News
Die nächste Evolutionsstufe der digitalen Infrastruktur zeichnet sich deutlich ab: KI im Gigawatt-Maßstab erfordert neue Architekturansätze, integrierte Systemkonzepte und deutlich verkürzte Bereitstellungszeiten. Statt klassischer Rechenzentrumsmode...
Vertiv
04 March 2026
Firmen | News
Steigende Leistungsdichten und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen rücken nicht nur den Betrieb, sondern bereits die Bauphase von Rechenzentren in den Fokus der CO₂-Bilanz. Insbesondere das sogenannte graue CO₂ aus Materialien und Konstruktion gew...
Vertiv
02 March 2026
Firmen | News
Mit steigenden Leistungsdichten durch KI- und HPC-Anwendungen stoßen klassische Luftkühlkonzepte zunehmend an ihre Grenzen. Flüssigkeitskühlung gewinnt daher an Bedeutung – insbesondere in Kombination mit präzise geregelten Coolant Distribution Units...

Neue Blog Beiträge

02 March 2026
Markt und Marketing
Der deutsche Gründer und reichweitenstarke Content Creator Christian Wolf, bekannt als Kopf hinter Upscale Invest und mit über einer Million Followern einer der einflussreichsten Unternehmer-Influencer im deutschsprachigen Raum, bündelt derzeit Fälle...
25 February 2026
Intelligente Netze
Neue Welt des Arbeitens
Cyberversicherungen decken technische Vorfälle ab, oft aber nicht moderne Betrugsformen. Welche neuen Strategien und Maßnahmen braucht es zur Risikoabsicherung? Ein Kommentar von Kerstin Keltner, Aon Austria. Die Cyberversicherung wird in der Außenwi...
23 February 2026
Europa
Politik
Die österreichische Industriestrategie 2035 will Wettbewerbsfähigkeit sichern, Innovation fördern und die Resilienz stärken. Diese Ziele sind richtig. Doch sie beruhen auf einem Denk­rahmen, der aus einer Welt stammt, die es so nicht mehr gibt. Wir o...