Freitag, Oktober 16, 2026

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Mit dem 255-Mio.-Euro schweren Ausbau der Magistrale 201 soll die polnische Eisenbahninfrastruktur gestärkt werden. Für die Strabag ist es neben dem Bahnknoten Maksymilianowo das zweite Projekt im Rahmen der umfassenden Modernisierung der Verbindung Maksymilianowo – Kościerzyna.

Nächster Bahnauftrag für die Strabag in Polen

Strabag hat mit PKP, dem polnischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber Polskie Linie Kolejowe S.A., einen Vertrag zur Umsetzung eines weiteren strategischen Infrastrukturprojekts in Polen unterzeichnet. Gegenstand ist der Abschnitt 2 der Eisenbahnlinie Nr. 201 zwischen Maksymilianowo und Wierzchucin. Auf einer Länge von über 31 Kilometern wird die Infrastruktur erneuert und leistungsfähiger gestaltet. Das Projekt ist Teil der umfassenden Modernisierung der Verbindung Maksymilianowo – Kościerzyna und schließt direkt an das bereits laufende Strabag-Projekt am Bahnknoten Maksymilianowo an.

Bei dem Projekt liefert die Strabag Planung und Bauausführung aus einer Hand. Ziel der Investition ist die umfassende Modernisierung der Strecke und die Verbesserung ihrer technischen Leistungsfähigkeit. Im Rahmen des Projekts werden moderne Leit- und Sicherungstechniksysteme sowie Telekommunikationsanlagen geplant und umgesetzt. Erweiterte Gleisanlagen, unter anderem ein neues Gleis im Bahnhof Błądzim, schaffen zusätzliche Verbindungen. Darüber hinaus entstehen drei neue Stellwerksgebäude in Stronno, Serock und Błądzim sowie mehrere Ingenieurbauwerke, darunter Straßenüberführungen und eine Brücke.

Der Auftragswert beträgt rd. 255 Millionen Euro und die geplante Bauzeit liegt bei 32 Monaten ab Vertragsunterzeichnung.

"Die Modernisierung des Eisenbahnknotens Maksymilianowo ist für uns ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau der Bahninfrastruktur in einem unserer wichtigsten osteuropäischen Märkte. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bahnbau werden wir nun auch das Anschlusslos erfolgreich umsetzen. Als Generalunternehmerin zwei benachbarte Abschnitte gleichzeitig zu realisieren, schafft logistische Synergien, effiziente Bauabläufe und einen sicheren Bahnbetrieb während der Bauzeit," so Péter Glöckler, Vorstandsmitglied der Strabag SE für das Segment Süd + Ost.

Zusammen mit der Modernisierung des Bahnknotens Maksymilianowo, der Bahnstrecke 97 im Abschnitt Żywiec – Sucha Beskidzka und dem neu gewonnenen Streckenabschnitt Maksymilianowo – Wierzchucin erneuert Strabag nun insgesamt 104 Bahnkilometer für PKP PLK in Polen.

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