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Im einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatssekretär Alexander Pröll hat Microsoft-Geschäftsführer Hermann Erlach am 30. Juni die Cloud-Region in Österreich offiziell eröffnet. Ab August ermöglicht die "Microsoft Cloud Region Austria East" Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, Daten sicher, datenschutzkonform und lokal zu speichern und zu verarbeiten. 

Microsoft eröffnet Rechenzentrumsregion Österreich
Bild: Microsoft/APA-Fotoservice/Juhasz

Unternehmen in Österreich können mit der Cloudregion lokal Microsoft-Dienste wie Azure, Microsoft 365 und Power Platform nutzen, was den sicheren Umgang mit Daten und die Einhaltung der DSGVO vereinfacht. Darüber hinaus hilft eine lokale Cloudregion österreichischen Unternehmen bei der Einhaltung von EU- und nationalen Compliance-Vorschriften, wie zum Beispiel die EU-Richtlinie für Netz- und Informationssicherheit (NIS2). Erste Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen wie die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Umdasch Group oder Kapsch TrafficCom möchten die neue Infrastruktur umgehend nutzen, heißt es.

Staatssekretär Alexander Pröll: „Die Investition in das Rechenzentrum stärkt den Wirtschaftsstandort und schafft die Grundlage für Innovation. Gleichzeitig ist es ein starkes Bekenntnis zum Digitalstandort Österreich. Aber unser Ziel geht weiter: Wir müssen europäisch denken und national handeln. So wollen wir Österreich und Europa digital souverän machen. Das bedeutet, Technologien selbst in der Hand zu behalten und gemeinsam mit Partnern wie Microsoft im Dialog zu bleiben und Verantwortung für eine resiliente digitale Infrastruktur in Europa zu übernehmen.“

Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich: „Der Einsatz von KI ist einer der wesentlichen Innovations- und Produktivitätstreiber für die heimische Wirtschaft. Die Kombination aus KI und Rechenzentren ermöglicht es, das volle Potenzial neuer Technologien auszuschöpfen. Microsoft ist seit 1991 mit einer eigenen Niederlassung in Österreich präsent. Mit der neuen Cloud-Region möchten wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern dazu beitragen, die digitale Transformation in Österreich weiter zu beschleunigen und den breiten verantwortungsvollen Einsatz von KI im Land zu fördern.”  

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Microsoft-Geschäftsführer Hermann Erlach und Staatssekretär Alexander Pröll.

Die Eröffnung der Rechenzentrumsregion in Österreich folgt auf die Ankündigung Microsofts aus dem Mai, den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur in Europa voranzutreiben sowie Europas digitale Resilienz sicherzustellen – unabhängig von geopolitischen oder weltwirtschaftlichen Entwicklungen. Der gesamte Energieverbrauch aller Microsoft-Rechenzentren wird bis Ende 2025 zu 100 Prozent durch den Bezug von erneuerbarer Energie gedeckt. In Österreich arbeitet Microsoft mit dem Verbund zusammen, um direkt Wasserkraft aus den Kraftwerken Mayrhofen/Tuxbach und Freudenau zu nutzen.

„Mit unserer neuen Cloud Region schaffen wir eine sichere und nachhaltige digitale Infrastruktur direkt in Österreich. Für Unternehmen und den öffentlichen Sektor bedeutet das: Sie behalten die volle Kontrolle über ihre Daten – lokal und datenschutzkonform – und können gleichzeitig auf die Innovationskraft und Skalierbarkeit der globalen Microsoft-Cloud mit geringen Latenzen zugreifen. Zugleich investieren wir breit in individuelle sowie Schulungsmaßnahmen für Unternehmen, um digitale Kompetenzen zu erwerben und aufzubauen. Denn nur Anwendung von Innovation schafft Nutzen und Mehrwert“, ergänzt Florian Slezak, Cloud Region Lead bei Microsoft Österreich.

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