Donnerstag, August 20, 2026

Mehrwert für Manager

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Die Analyse riesiger Satellitendatenmengen, Risikomanagement für den Finanzsektor, souveräner Dokumentenaustausch in Österreich, KI-gestützte Krebsdiagnose sowie effiziente Datensicherung mit massiver Ersparnis. Innovative Technologien für Datenmanagement, Sicherheit und medizinischen Fortschritt.


Effizienz

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Das oberösterreichische Unternehmen TGW Logistics entwickelt Systeme für die Lagerautomatisierung und Roboter für Kunden auf der ganzen Welt. Angesichts des schnellen Geschäftswachstums und der sich rasch verändernden Cyberbedrohungslage hat der Industriespezialist seine Datensicherheitsstrategie ausgebaut – gemeinsam mit dem Dienstleister mann&mouse IT Services, dem Veeam-Premium-Partner ANIO Solutions und dem Speichersystemanbieter Pure Storage. Mit ­Technologie von Veeam sorgt TGW Logistics für umfassenden Schutz der vielfältigen Umgebung: 760 virtuelle Maschinen auf 40 physischen Servern in zwei österreichischen Rechenzentren sowie geschäftskritische SAP-HANA-Datenbanken und ein unternehmensweites Dokumentenmanagementsystem, auf das 4.500 Benutzer*innen in drei Kontinenten zugreifen. Datensicherungsprozesse laufen jetzt achtmal schneller ab. Gleichzeitig ist mit der Lösung der Energieverbrauch um 80 % gesunken. Die leistungsfähige Komprimierung und Deduplizierung von Veeam spart mehr als 70 % an physischem Speicherplatz.

Risikomanagement

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Die EU-Verordnung DORA hat im Finanzsektor für einige Bewegung gesorgt. Ziel ist es, Finanzunternehmen widerstandsfähiger gegenüber IT-Ausfällen, Cyberangriffen und digitalen Risiken zu machen. Damit verbunden sind umfassende Anforderungen an das IKT-Risikomanagement, darunter die Dokumentation von Prozessen, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen. Die Volksbank Wien AG setzt dazu auf das digitale Auslagerungsmanagement Fabasoft Dora. Gegenstand sind einige Hundert aktive IKT-Verträge und insgesamt rund 2.000 Datensätze, die im jährlich einzureichenden Informationsregister anzuführen sind. Diese händisch zu pflegen, wäre fehleranfällig und nicht sinnvoll. Fabasoft ist der einzige Anbieter, der ein eigenes Produkt für diese Regulatorik entwickelt und DORA fest in seiner DNA verankert hat. Zudem punktet der Datenexperte mit zahlreichen Zertifikaten wie dem C5-Testat des BSI. Das Tool beinhaltet ein vollwertiges digitales Vertragsmanagement, das das perfekte Pendant zum Informationsregister bildet. Der Bankenverbund erhält damit ein ganzheitliches und zukunftssicheres Gesamtpaket.

 

Erdbeobachtung

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Das Copernicus Data Space Ecosystem ist eine cloudbasierte Plattform zur Bereitstellung, Speicherung und Analyse von Erdbeobachtungsdaten aus den Sentinel-Missionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Als technische Grundlage dient die T Cloud Public von T-Systems, die eine skalierbare und leistungsfähige Infrastruktur für die Verarbeitung großer Datenmengen bereitstellt. Dadurch können mehr als 90 Petabyte an Satellitendaten effizient verwaltet und Analyseergebnisse innerhalb weniger Sekunden geliefert werden. In erster Linie richtet sich die Plattform an Wissenschaft, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und unterstützt sie bei der Entwicklung datenbasierter Anwendungen in Bereichen wie Umwelt- und Klimaschutz, Landwirtschaft, Raumplanung sowie Katastrophenmanagement. Durch die Kombination aus umfangreichen Erdbeobachtungsdaten, moderner Cloud-Technologie und leistungsfähigen Analysewerkzeugen ermöglicht das Copernicus Data Space Ecosystem eine schnelle und zuverlässige Auswertung großer Datenmengen.

 

Souveränität

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Mit Save2Share bietet das BRZ eine Plattform für den sicheren, ortsunabhängigen und bei Bedarf zeitlich eingrenzbaren Dokumentenaustausch an, bei dem die Mailbox nicht belastet wird und die Daten in Österreich liegen. Dokumente werden per Drag-and-Drop hochgeladen und per Mausklick freigegeben. Eine Volltextsuche stellt sicher, dass die gespeicherten Informationen nicht nur sicher aufgehoben, sondern auch leicht auffindbar sind. Im Sinne der Datensouveränität werden sämtliche Daten ausschließlich in den Rechenzentren des BRZ verarbeitet und gespeichert. Eine ausfallsichere Speicherung der Dokumente an zwei geografisch getrennten Standorten des BRZ sowie mehrere Back­up-Generationen stellen die Datensicherheit für den Katastrophenfall sicher. Zugriffe werden detailliert protokolliert, wodurch eine lückenlose Nachvollziehbarkeit aller Aktivitäten gewährleistet ist. Die automatische Versionierung ermöglicht die Rückverfolgung, wie ein Text entstanden ist, und erlaubt den Rückstieg auf Vorversionen, wenn man mit Änderungen nicht zufrieden ist. Versehentlich gelöschte Dokumente sind über einen Papierkorb leicht wiederherstellbar.

 

Lebenswichtig

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Die WHO-Klassifikation für Leukämie und Lymphome umfasst 900 Seiten, allein 60 verschiedene Subtypen von Leukämie. Eine Fehldiagnose kann den Unterschied zwischen einer Heilungsrate von 95 und 40 Prozent bedeuten. Im MLL Münchner Leukämielabor treffen täglich zwischen 300 und 1.000 Blut- und Knochenmarkproben ein  – auch aus Nachbarländern. Durch die Verbindung tiefer medizinischer Expertise mit KI und cloudbasierter Genomik diagnostiziert das MLL seltene Leukämie-Subtypen nun in Stunden statt Wochen. Die Genomanalyse-Zeit pro Probe ist von 20 auf drei Stunden gesunken. Über 1,4 Millionen Fälle hat das Labor in 20 Jahren analysiert, das entspricht 4,5 Petabyte an Daten. Als das MLL vor acht Jahren entschied, Genomdaten in seine Diagnostik aufzunehmen, war klar: Diese Datenmengen lassen sich nicht im eigenen Rechenzentrum bewältigen. Die Wahl fiel auf die Cloud-Infrastruktur von AWS, die zudem höchste Sicherheit für die Daten bietet. Heute setzt das Labor KI in jedem Bereich ein: von der Berechnung genetischer Varianten bis hin zu automatisierten Befundberichten.

Bilder: iStock, ESA, Rommelt Pineda

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