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Nachhaltige Aufrüstung

 

\"DirkDer Markt für Druckluftlösungen ist gesättigt. Dennoch gibt es für Anbieter wie Atlas Copco viel zu tun.

Gerade in Österreich und Deutschland steht das Thema Energieeffizienz an vorderster Stelle in den Betrieben. „Mit der präziseren Steuerung von drehzahlgeregelten Maschinen lassen sich enorme Kosten einsparen“, erklärt Atlas Copco-Sprecherin Gabriele Zwick. Die Maschinenregelung würde dadurch optimal dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Dies war früher nicht möglich. Die Anwender hatten lediglich die Wahl zwischen den Schalterstellungen Ein und Aus.

Überhaupt begünstigen die stetig steigenden Energiepreise die Umrüstung von Kompressoren, etwa zur nachhaltigen Nutzung von Abwärme. Die bislang ungenutzte Energie wird jetzt zum Erhitzen von Warm- oder Prozesswasser oder zur Beheizung von Räumen eingesetzt. Nebst der allgemeinen Aufrüstung der Installationen werden auch weiterhin klassische Wartungsarbeiten bei dem schwedischen Hersteller stark nachgefragt. In Druckluftverbrauchsmessungen vor Ort werden Fehlerquellen und Problemstellen in den Anlagen gesucht und gefunden. „Gerade in Produktionen im Zweischichtbetrieb kann schnell einmal etwas passieren. Unsere Spezialisten helfen, Leckagen zu orten und zu beheben“, bekräftigt Zwick. Auf der vergangenen vienna-tec standen Innovationen und Energieeffizienz im Fokus des Messeauftritts. „Dank der Synergien zwischen Druckluft- und Vakuum-Technologie entwickelt und produziert Atlas Copco jetzt eigene Vakuumpumpensysteme in der gleich hohen Qualität und mit der gleichen Zuverlässigkeit, wie es unsere Kunden bei Kompressoren gewohnt sind. Wir sind jetzt in der Lage komplette Fabriken sowohl mit Druckluft, Hoch-, Niederdruck und Vakuum auszustatten“, hebt Geschäftsführer Dirk Villé hervor.

Das Jahr 2012 ist für den Kompressor- und Druckluftspezialisten gut verlaufen. Im Frühjahr wurde nach dem Standort Steyrermühl nun in Judendorf bei Graz ein weiterer Servicestützpunkt in einem wichtigen Industriegebiet eröffnet. Für das kommende Jahr erwarten die Österreicher einen Geschäftserfolg „auf ähnlichem Niveau“. Das Produktportfolio umfasst weiters die Sparten Bohr- und Industriewerkzeuge.

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