Arbeitssitzung zur »Ö-Cloud«

Kanzler Sebastian Kurz hat im Juli 2019 den Wunsch nach einer  Ö-Cloud ausgesprochen. Nun trafen sich Unternehmensvertreter dazu bei Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Foto: BMDW/Hartberger Kanzler Sebastian Kurz hat im Juli 2019 den Wunsch nach einer Ö-Cloud ausgesprochen. Nun trafen sich Unternehmensvertreter dazu bei Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Foto: BMDW/Hartberger

Unabhängig von den großen Cloud-Plattformen zu werden ist ein Wunsch der Bundesregierung und ­Teilen der Wirtschaft.

Mitte Juni fand die erste Arbeitssitzung im Digitalisierungs- und Wirtschaftsministerium statt. VertreterInnen von 15 Rechenzentrumsbetreibern folgten der Einladung von Ministerin Margarete Schramböck. Ziel der »Ö-Cloud« ist der Zusammenschluss österreichischer Cloud-Anbieter zu einer Allianz. »Es ist wichtig, dass wir auch auf einen digitalen Shutdown vorbereitet sind. Wir haben gesehen, wie schnell unsere Grenzen in Europa gefallen sind. Stellen wir uns einen digitalen Lockdown vor. Wir wissen nicht, wie nächste Krise aussieht. Wir brauchen eine umfassende digitale Landesverteidigung Österreichs. Wir müssen zügig die digitale Souveränität Österreichs sicherstellen«, betont die Digitalisierungsministerin. Zu dem Gespräch im Ministerium fanden sich VertreterInnen von A-Trust, ARZ, A1, Anexia, Interxion, Eurocloud, eww AG, T-Systems, NTS, ACOmarket, BRZ, Kapsch, Atos, msgPlaut und der Internetoffensive Österreich ein.

Detail am Rande: Software- und IT-Infrastrukturanbieter wie beispielsweise Fabasoft und A1 können bereits den Speicherort Österreich garantieren. 2017 wurde zudem mit dem Gütesiegel »Austrian Cloud« eine Initiative der heimischen Wirtschaft ins Leben gerufen. Das Zertifikat ermöglicht Anbietern von Cloud-Lösungen auf den Heimatbezug ihrer IT-Infrastruktur hinzuweisen. EuroCloud Austria und die Wirtschaftskammer Wien haben dazu ein Onlinetool zur Erlangung des Gütesiegels ausgearbeitet.

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