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Alle ziehen an einem Strang

Geballte Bauprominenz stellt gemeinsame Forderungen an die Politik: Darunter auch Josef Muchitsch von der Gewerkschaft Bau-Holz (rechts) und Hans Werner Frömmel, Bundesinnungsmeister Bau (Mitte). Wenn sich so unterschiedliche Vertreter der Bauwirtschaft wie Gewerkschaft und Industrie, Bausparkassen und Gemeinnützige oder die Dämmstoffindustrie und der Fachverband Steine Keramik an einen Tisch setzen und gemeinsame Ziele formulieren, dann muss ordentlich Feuer am Dach sein.

Grund für die ungewöhnliche Allianz ist die gemeinsame Sorge um die Zukunft – die der Bauwirtschaft ebenso wie die unserer Kinder. »Umwelt + Bauen: Jetzt für unsere Kinder investieren« heißt die von 15 Partnern gestartete Initiative, die die Politik davon überzeugen will, dass Investitionen in nachhaltiges Bauen als Konjunkturmotor Sinn machen. Die vier Kernziele der Initiative sind eine Steigerung der Sanierungsrate, ein höheres Neubauangebot an leistbarem Wohnraum, der Umstieg auf erneuerbare Energieträger sowie der Bau von öffentlichen Verkehrsverbindungen und Bildungseinrichtungen. Für die Sanierung bestehender Gebäude fordert die Bau-Lobby zusätzliche Fördermittel im Ausmaß von jährlich 300 Millionen Euro und die Fortsetzung des erfolgreichen Sanierungsschecks.

Weiters wird eine Absicherung des Wohnbauförderungssystems durch eine bedarfsgerechte Dotierung der Wohnbauförderungsbudgets der Länder gefordert. Dazu seien als Mindestausmaß 2,8 Milliarden Euro wie im Jahr 2008 notwendig. »Aus diesem Grund muss die Zweckbindung und Indexierung der Wohnbauförderungsmittel für Neubau und Sanierung wieder eingeführt werden«, so Initiator Josef Muchitsch von der Gewerkschaft Bau Holz. Unterstützung erhält die Initiative von zahlreichen Wirtschaftsexperten, die Maßnahmen im arbeitsplatzintensiven Bereich des Wohnbau zur Ankurbelung der Konjunktur empfehlen.

Last modified onDienstag, 03 August 2010 13:48
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