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Für die Auftraggeber Salzburg wohnbau GmbH und Bausparerheim errichtet Dywidag ein modernes Wohn- und Geschäftshaus im Süden der Stadt Salzburg. Für die Auftraggeber Salzburg wohnbau GmbH und Bausparerheim errichtet Dywidag ein modernes Wohn- und Geschäftshaus im Süden der Stadt Salzburg.

Trotz der nach wie vor unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen tut sich einiges auf Österreichs Baustellen. Da werden luxuriöse Ferienresorts gebaut, Traditionshäuser saniert und modernste Infrastruktur errichtet. Der Bau & Immobilien Report hat die wichtigsten Vertreter der heimischen Bauindustrie nach ihren aktuellen Vorzeigeprojekten gefragt.

Durst Bau – Wohnhaus
In Sieveringer StraSSe 69 der Sieveringer Straße im 19. Wiener Gemeindebezirk errichtete Durst-Bau als Bauherr und Generalunternehmer in Personalunion ein Wohngebäude mit zwölf frei finanzierten Eigentumswohnungen. Nach Plänen von Andreas K. Bohrn setzt das Projekt moderne architektonische Akzente, ohne das Gründerzeitflair des Viertels zu beeinträchtigen. Sämtliche Wohnungen verfügen über großzügige Freiflächen in Form von Loggien, Terrassen oder Gärten. Die exklusive Ausstattung der Wohnungen reicht von Fußbodenheizung über elektrische Außenbeschattung, Holz-Alu-Fenster und Parkettböden bis zur bereits installierten Alarmanlage und einer Videogegensprechanlage. Bei Redaktionsschluss waren noch vier Wohnungen verfügbar.

Baubeginn: Oktober 2013
Bauende: Dezember 2014
Auftraggeber: Durst-Bau GmbH
Generalunternehmer: Durst-Bau GmbH
Architektur: Dipl. Ing. Andreas K. Bohrn
Investition: 8,5 Mio. €

Dywidag – Wohn- und Geschäftshaus Ginzkeyplatz
Für die Auftraggeber Salzburg Wohnbau GmbH und Bausparerheim errichtet Dywidag ein modernes Wohn- und Geschäftshaus im Süden der Stadt Salzburg. Die Ausführung der Generalunternehmerarbeiten erfolgt in Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Bodner. Der Baukörper hat im Untergeschoß und Erdgeschoß eine Grundrissfläche von ca. 62 mal 62 Meter und gliedert sich vom 1. bis zum 4. Obergeschoß in drei Baukörper mit Wohnungseinheiten. Das Wohn- und Geschäftshaus wird über 2.600 Quadratmeter Geschäfts- und 5.800 Quadtratmeter Wohnfläche verfügen. Die Dachfläche über dem Erdgeschoß wird zwischen den Baukörpern intensiv begrünt. Nach Fertigstellung wird das in Niedrigenergiebauweise ausgeführte Objekt 81 Wohnungen in den Obergeschoßen, Geschäftsflächen im Erdgeschoß sowie für die Bewohner eine Tiefgarage mit 94 Pkw-Stellplätzen bieten.

Baubeginn: März 2014
Bauende: November 2015
Auftraggeber: Salzburg Wohnbau & Bausparerheim
Generalunternehmer: ARGE Dywdag Bodner
Architektur: Kada-Wittfeld
Investition: 12 Mio. €

Jäger Bau – AlpinLodges Maria Alm
In Maria Alm im Pinzgau startet Jäger Bau im Spätsommer auf einem 14.500 Quadratmeter großen Grundstück die Realisierung eines Premium-Ferienresorts mit insgesamt 103 Apartments. Das Projekt AlpinLodges Maria Alm ist ein Immobilieninvestment mit Vermietverpflichtung inklusive vier Wochen Eigennutzung des erworbenen Apartments pro Jahr. Die hohe Qualität des Projektes und Maria Alm als Spitzendestination mit Sommerund Wintersaison sollen für eine hohe Auslastung und damit sichere und attraktive Renditen sorgen. Als Bauträger fungiert die Jäger AlpinLodges Bau & Management GmbH, ein Tochterunternehmen der Jäger Bau GmbH, die auch das Resort-Management übernimmt. Im Kaufpreis von 5.600 €/m² sind neben dem eingerichteten Apartment ein bis drei Tiefgaragenplätze sowie ein Anteil an der Infrastruktur wie Restaurant, Lobby oder Hallenbad enthalten.

Baubeginn: Spätsommer 2015
Bauende: Dezember 2016
Auftraggeber: Jäger AlpinLodges Bau & Management GmbH
Generalunternehmer: Jäger Bau GmbH
Architektur: Jäger Bau GmbH
Investition: 55 Mio. €

Leyrer + Graf – Müller Megastore
Als Generalunternehmer inklusive der gesamten Detail- und Ausführungsplanung, Statik und Bauphysik sorgt Leyrer + Graf für einen optischen Aufputz in der St. Pöltner Innenstadt und errichtet bis Herbst 2015 einen neuen 3.000 m² großen, zweigeschoßigen Megastore der Drogeriekette Müller sowie 19 Mietwohnungen. Dabei werden auf ca. 1.500 m² Grundfläche etwa 4.000 m³ Beton mit 500 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet und mit 15.500 m² Schalung in Form gebracht. Das Projektvolumen beträgt 12 Millionen Euro. Das Bauvorhaben stellt für das Waldviertler Familienunternehmen aus zwei Gründen eine Herausforderung dar. Zum einen liegt die komplette Baustelle in der Fußgängerzone, was bedeutet, dass mit engsten Platzverhältnissen und eingeschränkten Zufahrtsverhältnissen zurechtgekommen werden muss. Zum anderen handelt es sich dabei um eine Baulücke, die wiederum aufwendige Unterfangungsmaßnahmen der Nachbargebäude bedingt hat.

Baubeginn: März 2014
Bauende: Oktober 2015
Auftraggeber: IBC Liegenschaftsverwaltungs- und -verwertungsgmbH
Generalunternehmer: Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H.
Architektur: Architekten Maurer & Partner ZT GmbH
Projektvolumen: 12 Mio. €

Rhomberg Bau – Hotel Star Inn Premium
Südlich des Haupteingangs des neuen Wiener Hauptbahnhofs befindet sich das Baufeld B.02. Dieses wurde federführend von der Rhomberg Bau GmbH entwickelt und weist eine gemischte Nutzung mit in Summe ca. 54.000 m² oberirdischer Bruttogeschossfläche auf. Mit den Entwicklungspartnern ECE, BUWOG, MIGRA und GÖD entstanden und entstehen auf dem Baufeld zwei Hotels, drei Wohnbauten, eine gemischt genutzte Immobilie und eine Tiefgarage mit 324 Stellplätzen. Für die Gesamtentwicklung, die bauteilübergreifende Tiefgarage und eines der beiden Hotels – das Hotel Star Inn Premium – zeichnet die Rhomberg Bau GmbH verantwortlich. Die Tiefgarage ist seit Mitte 2014 in Betrieb, im April folgt nun das Star Inn Premium als erstes Hotel direkt am Hauptbahnhof. Das Haus verfügt über 300 Zimmer und sowohl in der Ausstattung als auch im äußeren Erscheinungsbild über einen gehobenen Standard. Das Hotel, das als erstes in Österreich in LEED-Gold zertifiziert wird, nimmt am 1. April den Betrieb auf – am 16. April erfolgt im festlichen Rahmen die offizielle Eröffnungsfeier.

Baubeginn: August 2013
Bauende: April 2015
Auftraggeber: Rhomberg Bau GmbH
Generalunternehmer: ARGE Porr Rhomberg
Architektur: Mascha & Seethaler
Investition: k.A.

Hochtief Infrastructure Austria–Triebwasserstollen Maria Stein
HOCHTIEF Infrastructure Austria baut mit dem Triebwasserstollen Maria Stein den wichtigsten Teil des in drei Abschnitte aufgeteilten Bauprojekts Gemeinschaftskraftwerk Inn. Die dafür nötigen Tübbingen werden in einer eigenen Feldfabrik direkt beim Fensterstollen Maria Stein hergestellt. Die Feldfabrik soll im Mai 2015 in Betrieb gehen. Der Stollen wird mit zwei Hartgesteins-Doppelschild-Tunnelvortriebsmaschinen aufgefahren. Die erste Maschine soll noch im Sommer innaufwärts die Arbeit aufnehmen, die zweite folgt einige Wochen später und bohrt sich von Maria Stein innabwärts nach Prutz. Im Herbst 2017 sollen die Bohrarbeiten abgeschlossen sein. Aktuell hat man sich bereits mittels Sprengvortrieb über 430 Meter in das Berginnere vorgearbeitet.

Baubeginn: 2014
Bauende: 2018
Auftraggeber: Gemeinschaftskraftwerk Inn GmbH
Ausführung: Hochtief Infrastructure Austria
Investition: 132 Mio. €

Porr – Speicherbecken Simmering
Im Herbst 2013 erhielt die ARGE Speicherbecken Simmering unter der technischen Federführung der Porr Bau GmbH von Wien Kanal den Generalunternehmerauftrag für die Neuerrichtung des Speicherbeckens Simmering. Für den unterirdischen Speicher haben die Kanalplaner des Auftraggebers mit dem Sportplatz in der Haidestraße 10 den idealen Standort gefunden. Unmittelbar unter dem Hauptspielfeld werden bei Regenwetter im Speicherbecken und den Transportkanälen mehr als 34 Mio. Liter Wasser zwischengespeichert. Um das Becken nach einem Regenereignis wieder zu entleeren, sorgen leistungsstarke Pumpen für eine Weiterleitung über das Kanalsystem in Richtung Hauptkläranlage. Die beiden Transportkanäle, die das Speicherbecken dotieren, verfügen mit einem Durchmesser von zwei Metern und einer Länge von 1.970 m über ein Fassungsvermögen von 6 Mio. Liter Regenwasser. Das künftige Speicherbecken und die beiden Transportkanäle sind die letzten Bausteine einer insgesamt 86 Mio. Liter Regenwasser fassenden Speicherkette in und um den 11. Wiener Gemeindebezirk.

Baubeginn: Oktober 2014
Bauende: Frühjahr 2016
Auftraggeber: Wien Kanal
Generalunternehmer: ARGE Speicherbecken Simmering
Architektur: -
Investition: 30 Mio. €

Strabag – Kaufhaus Stafa
eit April 2014 wird das Wiener Traditionskaufhaus Stafa mit seinem markanten, neungeschossigen Rundbau unter der Leitung von STRABAG umgebaut. Nach den Ausführungsplänen und unter der künstlerischen Leitung von BEHF Corporate Architects entsteht ein Hotel der Dreisterne-Kategorie sowie Handelsflächen in der Sockelzone und im Untergeschoß. Das neue Gebäude mit einer Größenordnung von ca. 18.000 m2 (BGF) wird durch seine asymetrische Gebäudestruktur bestehend aus zentralem Zylinder (mit Innenhof/«Auge«) mit abgewinkelten Anbauten sowie durch einen mit dem Stadtraum in fließendem Dialog stehenden Sockel weiterhin klar und eindeutig erkennbar sein. Um die Banalität der jetzigen Lochfassade zu brechen und um eine nutzungsunabhängige Kontrolle über ein geordnetes Fassadenbild zu erreichen, werden den Fensteröffnungen rahmenlose Glasschilder vorgesetzt. Der zylindrisch geformte Mittelbaukörper erhält eine gräuliche, grobstrukturierte Putzfassade, sodass ein spannungsvoller Kontrast zu den vorgesetzten, spiegelnden Glasschildern entsteht. Durch innovative Tageslicht-Lenkungsmaßnahmen im zylindrischen Innenhofbereich konnte die baurechtlich zulässige Zimmeranzahl für das Hotel erhöht und die Wirtschaftlichkeit des Projekts gesichert werden.

Baubeginn: Sommer 2014
Bauende: Sommer 2015
Auftraggeber: MH 120 Immobilienanlage 2 Gmbh
Generalunternehmer: Strabag
Architektur: BEHF Corporate Architects
Investition: 22 Mio. €

Swietelsky – Kraftabstieg Kaunertal
wietelsky Tunnelbau zeichnet für die Herstellung eines neuen Kraftabstieges für das Kaunertalkraftwerk verantwortlich. Der neue Kraftabstieg besteht aus einem Wasserschloss und einem 60 % geneigten Druckschacht. Im Zuge der Baumaßnahme sind der Neubau der Wasserschloss-Unterkammer samt eines 150 Meter tiefen Steigschachtes sowie die Erweiterung der Wasserschloss-Oberkammer vorgesehen. Die neue Anlage wird zur Gänze unterirdisch errichtet. Mit Ausnahme des Druckschachtes selbst werden alle Vortriebe nach dem Prinzip der neuen österreichischen Tunnelbaumethode (NATM) aufgefahren. Das Lösen des Gebirges erfolgt überwiegend im Sprengvortrieb. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 geplant.

Baubeginn: 1. März 2012
Bauende: Frühjahr 2016
Auftraggeber: TIWAG
Generalunternehmer: Swietelsky Tunnelbau
Architektur: -
Investition: 46,6 Mio. €

Last modified onDienstag, 28 April 2015 14:28
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