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Die Werkzeuge der Bauunternehmen

Sowohl bei CAD- als auch bei AVA-Software ist die Wechselbereitschaft gering. Sowohl bei CAD- als auch bei AVA-Software ist die Wechselbereitschaft gering. Foto: Thinkstock

Eine aktuelle Umfrage des Bau & Immobilien Report zeigt, welche CAD- und AVA-Programme in den bauausführenden Unternehmen Österreichs tatsächlich zum Einsatz kommen.

Im Herbst des letzten Jahres hat der Bau & Immobilien Report die heimischen Architekten und Ziviltechniker befragt, welche CAD- und AVA-Programme in ihren Büros tatsächlich zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse waren zum Teil relativ eindeutig. Bei den CAD-Programmen vertrauen 30,7 % der Architekten nach wie vor auf das klassische AutoCAD. Dahinter folgt mit Respektabstand ArchiCAD aus dem Haus der Nemetschek-Tochter Graphisoft mit 21,8 %. Auf Platz drei folgt Autodesk Revit mit 9,9 %, knapp vor Nemetschek Allplan mit 8,9 %.

Deutlich knapper als im CAD-Bereich war das Rennen um die bei den Architekten beliebteste Ausschreibungs-, Vergabe- und Abrechnungssoftware. Den Platz an der Sonne sicherte sich Auer Success mit einem Marktanteil von 23,33 %, knapp dahinter liegen Abis-AVA mit 20 % und ABK-AVA mit 18,33 %.

Eindeutiges Ergebnis
Jetzt hat der Bau & Immobilien Report die bauausführenden Unternehmen nach ihren CAD- und AVA-Programmen befragt und dabei sehr eindeutige Ergebnisse erhalten. Zwar hören die Spitzenreiter auf denselben Namen wie bei der Architektenumfrage, die Abstände zu den Zweitplatzierten sind aber teils dramatisch größer.

Bei den CAD-Programmen liegt AutoCAD mit 38,24 % an der Spitze, gefolgt von ArchiCAD mit 26,47 % und Allplan mit 11,76 %. Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Markt für CAD-Software fest in der Hand zweier Konzerne ist. Drei Viertel der heimischen Bauunternehmen vertrauen auf Lösungen aus dem Hause Autodesk oder der Nemetschek-Gruppe. Die Zufriedenheit der User mit den verwendeten Programmen ist hoch. Über 90 % bewerten ihre Software mit »Sehr gut« oder »Gut«, nur 1,45 % verteilen ein »Genügend«, »Nicht genügend« wurde keines verteilt. Wie die Architekten zeichnen sich auch die Bauunternehmen durch einem hohes Maß an Treue aus. Nur 4,35 % planen aktuell einen Softwarewechsel. Sollte doch irgendwann ein Wechsel stattfinden, würde derzeit vor allem Allplan mit  30,77 % profitieren, auf den Plätzen folgen AutoCAD mit 23,08 % und EliteCAD mit 15,38 %.

Erdrutschsieg für Auer Success
Noch eindeutiger als im CAD-Bereich fällt das Ergebnis in Sachen Ausschreibungs-, Vergabe- und Abrechnungssoftware aus. Mit über 43 % liegt Auer Success unangefochten an der Spitze, dahinter wird es eng. Auf den Plätzen folgen Sidoun-AVA (8,86 %), ABK-AVA (8,23 %) und Abis-AVA (6,33 %). Die Zufriedenheit mit den Programmen ist ähnlich hoch wie im CAD-Bereich. Knapp 90 % verteilen die Note »Sehr gut« oder »Gut«, nur 1,27 % geben ein »Genügend«.

Die Wechselbereitschaft ist bei der AVA-Software sogar noch geringer ausgeprägt als im CAD-Bereich. Nur 3,75 % planen aktuell den Umstieg auf eine andere Software. Wenn gewechselt würde, dann zu 43,33 % zur neuen AVA-Software von Nemetschek Auer Nevaris, 36,66 % würden auf Auer Success vertrauen und 21,66 % würden bei Abis-AVA eine neue Heimat finden.


Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an der aktuellen Bausoftware-Umfrage. Unter allen Teilnehmern wurde ein Samsung Galaxy Tab 4/10.1 verlost. Gewonnen hat Peter Gastgeber, Gastgeber Bau. Herzlichen Glückwunsch!

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