Donnerstag, August 18, 2022

Das Krankenhaus Schwarzach hat im Zuge des vierstufigen Krankenhaus-Ausbaus ein langfristiges Energiekonzept realisiert.

Noch bis ins Jahr 1994 wurde das Krankenhaus im Salzburger Pongau zu hundert Prozent mit Öl versorgt, heuer geht es ohne Öl. Das Spital setzt auf Wärmepumpen, ein eigenes Blockheizkraftwerk und Fernwärme mit Bioenergie - seit dem heurigen Jahr wird komplett auf Öl verzichtet. Trotz stetig steigender Anforderungen im Haus stagniert der Gesamtaufwand an Energie.

Unter anderem wurden alle neuen und renovierten Gebäude besser isoliert, um durch Wärmedämmung Heizkosten zu sparen. Die beiden hauseigenen Wärmepumpen wurden im letzten Jahr modernisiert und sind während des Winters im Heizbetrieb. Die Ablufttemperatur aus den Lüftungsanlagen wird rückgeführt und erzeugt so wieder neue Energie. Durch die Erneuerung stieg das Verhältnis von erzeugter zu eingesetzter Energie auf 4:1.
Als zweite Energiequelle zur Gewinnung von Strom und Wärme dient ein eigenes Blockheizkraftwerk. Dieses wird im Heizbetrieb zur Abdeckung von teuren Spitzenleistungen genutzt. Als dritte Säule des Energiebezugs steht die Fernwärme mit Bioenergie zur Verfügung. Sie deckt im Winter den restlichen Wärmebedarf ab, im Sommer wird mit ihr das Warmwasser noch auf die im Krankenhaus geforderte Temperatur erhöht. Durch die Umstellung von Gaskesseln auf Fernwärme konnte eine weitere Einsparung erzielt werden. Die Zimmer und Behandlungsräume im gesamten Spital wurden auf Wand- und Fußbodenheizung umgerüstet, es gibt keine offenen Heizkörper mehr. Dies führt zu einer erheblichen Verbesserung der Hygiene im ganzen Krankenhaus.

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