Dienstag, April 16, 2024

Haimo Primas übernimmt ab sofort die Leitung des Lafarge Zementwerks Retznei in der Steiermark. Er bekennt sich klar zu Nachhaltigkeit, Regionalität und Diversität. 

Das Zementwerk Retznei ist in mehrerlei Hinsicht ein Vorzeigewerk für Lafarge. So zählt es beispielsweise mit einer jährlichen Produktionskapazität von rund 600.000 Tonnen Zement zu den größten Werken Österreichs. Auch  von ökologischer Warte aus wird das Werk vorbildlich geführt: Betrieben wird es hauptsächlich mit alternativen Brennstoffen, die aus dem Joint Venture mit Saubermacher stammen. Außerdem investierte der Standort bereits in eine Rauchgasentschwefelungsanlage und in neue Filtertechnologien.

Lafarge hat bereits unternehmensweit ein Programm zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, Senkung des CO2-Fußabdrucks und Verringerung des Ressourcenverbrauchs ausgerollt. Der neue Werksleiter Haimo Primas plant nun, dieses Thema an seinem Standort noch zu forcieren: „Mein Motto lautet „Fit 2030+“, das bedeutet, dass wir lokal produzieren und damit Transportwege reduzieren. Wir werden innovative Produkte anbieten, mit denen der CO2-Ausstoß noch weiter reduziert wird. Beton ist eindeutig der Baustoff für unsere Klimazukunft.“

Wichtige Werte: Austausch und Diversität 

Ein Augenmerk des neuen Werksleiters liegt auf der Region selbst. „Wir werden Nachhaltigkeit im Tun zeigen. Das kann aber nur funktionieren, wenn wir ein offenes Ohr haben“, so Primas weiter. Das Lafarge Werk in Retznei sei mit seinen Anrainergemeinden seit langem im Dialog. Dazu gehört der regelmäßige Austausch mit den Nachbarn und das Öffnen des Werks. Letzteres soll nach Corona nun wieder verstärkt angeboten werden. 

Neben der Öffnung des Werks nennt Heimo Primas auch Diversität als Schlüssel zum Erfolg: „Vielfalt führt nachweislich zu besseren Teams und zu besseren Ergebnissen. Nur dann, wenn Menschen unabhängig ihrer Unterschiedlichkeiten so sein können, wie sie sind und so angenommen werden, dann kann eine Gesellschaft auch nachhaltig sein“, so Primas. Bei Lafarge seien deshalb alle Mitarbeiter*innen willkommen – für Diskriminierung sei im Unternehmen kein Platz. „Um im Bereich körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen ebenfalls Diversität sicherstellen zu können, erfordert es noch einige Kreativität. Hier müssen wir noch mehr machen, um Lösungen anbieten zu können um ein nachhaltiger Arbeitgeber zu werden.“

Kurz-Vita

Haimo Primas hat 2003 bei Lafarge Österreich als Werkscontroller im Zementwerk Retznei begonnen und ist derzeit Mitglied des Vorstands. Er ist glücklicher Vater einer 20-jährigen Tochter und genießt mit seinem Mann Michael, einem Cembalisten und Universitätsprofessor für Alte Musik, die Schönheiten der südsteirischen Bergstraßen und norditalienischen Dolomitenpässe auf Motorrädern. Der gebürtige Hausmannstättner lebt seit 
vielen Jahren in Vogau.

(Titelbild: Lafarge)

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