Donnerstag, Juni 30, 2022

Nur einige hundert Meter vom renommierten Forschungs- und Technologie-Zentrum in Hagenberg entfernt, entstanden drei Wohnblöcke mit 24 Wohneinheiten in vorgefertigter Holz-Modulbauweise. Gedämmt wurde mit Capatect Hanf Wall Fassadendämmplatten.


Dank Vorfertigung durch den Bauherrn pod bau wurden alle Holzmodule mit maßgeschneiderten Lösungen per LKW aus dem Werk in Ried im Traunkreis angeliefert. Innerhalb eines Jahres konnten die drei Objekte auf einem 2.000 m² großen, langgestreckten Grundstück aufgebaut und bezugsfertig gemacht werden. 

Rundum nachhaltig

Neben Photovoltaik-Anlagen auf jedem Haus und einer Heiz-Kühl-Decke in jeder Wohneinheit entschied man sich für eine klimafreundliche Dämmung aus Hanffasern von Capatect. Dämmplatten aus Hanf (Dicke 16 cm) sorgen für die ökologische, atmungsaktive Außenwanddämmung.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Hanffassade ist der ausgezeichnete Schallschutz. Der diffusionsoffene und nach Durchtrocknung hydrophobe Capatect SH-Reibputz bildet die wasserabweisende Hülle. Der dekorative Strukturputz mit gleichkörniger Oberfläche ist spannungsarm, witterungsbeständig, händisch und maschinell verarbeitbar. Die Fassadenarbeiten wurden von der Andrijevic Fassadenbau GmbH, Attnang-Puchheim, ausgeführt.

Der Hanf für diese Dämmung kommt ausschließlich von regionalen Erzeugern. Als Hanfdämmplatten auf den Hausfassaden leisten Hanffasern einen jahrzehntelangen Beitrag zum Energiesparen. Pro gedämmtem Einfamilienhaus werden ca. fünf Tonnen CO2 eingespart. Nicht umsonst wurde das Dämmsystem 2013 mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet. 

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