Wednesday, April 08, 2026

Mehrwert für Manager

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KI ist jetzt allerorts im »Core« – aber wie schaut es mit den Endgeräten aus? Was auf dem »Mobile ­World Congress« in Barcelona zu sehen war. Die besten Gadgets für 2026.


Frage des Begleiters

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Auf dem MWC stellte der Hersteller TCL das Konzept des »Tbot« vor. Der KI-Begleiter wird als Erweiterung von Smartwatches gehandelt, der einspringt, wenn die Watch aufgeladen wird. Der Tbot ist als intelligenter Begleiter gedacht, der Kinder im Alltag unterstützt: mit altersgerechten Erinnerungen für Tagesroutinen, als Lernpartner für spielerisches Entdecken, als Schlafbegleiter mit Gute-Nacht-Geschichten und als Assistenz für Eltern, die über konfigurierbare Benachrichtigungen informiert bleiben möchten. Die KI-Funktionen werden nur mit elterlicher Erlaubnis aktiviert, um Wahlfreiheit und Kontrolle zu gewährleisten. Der Tbot soll eine Umgebung schaffen, in der sich Kinder wertgeschätzt fühlen, heißt es bei TCL. Eltern, die ihre Kinder lieben, werden auf den smarten Begleiter setzen – oder vielleicht aus diesem Grund gerade nicht.

Preis: in Konzeptphase

Hören mit Stil

 

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Mit den TCL CrystalClip führt das Unternehmen Open-Ear-Kopfhörer ein, die durch ihr Clip-Design Umgebungsgeräusche bewusst wahrnehmbar lassen. Ein Dual-Magnet-Treiber und 3D-Spatial-Audio sorgen für tiefen, räumlichen Klang. Besonders elegant wird es mit der Sonderedition, die durch abnehmbare Swarovski-Elemente glänzt. Die CrystalClip sind für den modernen Lebensstil konzipiert: Das offene Design ermöglicht es, Musik zu genießen, ohne die Umgebung auszublenden – ideal für Pendeln, Sport oder den Arbeitsalltag. Der leichte Titanbogen sorgt für angenehmen, druckfreien Tragekomfort, während bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit und schnelles Laden für Flexibilität sorgen. Dank Dual-Mikrofon-ENC bleiben Gespräche auch in lauten Umgebungen klar. Intuitive Touchsteuerung und Echtzeit-Übersetzungsfunktionen in Kombination mit TCL-Smartphones machen die Kopfhörer zu einem vielseitigen Begleiter. Die Sonderedition mit Swarovski-Kristallen verwandelt die CrystalClip in ein modisches Accessoire. Der abnehmbare Rosé-Schmuck kann auch an Taschen, Hüten oder im Haar getragen werden.

Preis: ab 79 Euro, Sonderedition ab 149 Euro

Ohne Google

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Es ist eine amerikanisch-europäische Zusammenarbeit: Der junge US-Smartphonehersteller Hiroh setzt auf das »entgoogelte« Betriebssystem von Murena. Das französische Unternehmen vermarktet die eigenentwickelte An­droid-Variante /e/OS. Das Betriebssystem ist vollständig von Google-Diensten befreit und bietet je nach Stellung eines »Advanced Privacy«-Schiebereglers Kompatibilität und Konnektivität mit Android-Apps. Hardwareseitig kann mit physischen Kill-Switches die Stromzufuhr für Kamera, Mikrofon und Funkverbindungen unterbrochen werden. »Die Latino-Community in Texas liebt unser Phone«, verrät Hiroh-CEO Victor Cocchia. Er sieht gerade in den USA einen großen Markt für das überwachungssichere Smartphone. Im Inneren schnurren ein MediaTek-Dimensity-8300-Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Die Auslieferung des Hiroh Phone startet Anfang Juni.

Preis: ab 999 Euro

Pixelige Privatsphäre

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Mit dem Galaxy S26 Ultra führt Samsung ein integriertes »Privacy Display« für Smartphones ein. Es nutzt eine smarte Steuerung der Lichtstreuung: Inhalte bleiben für Nutzer klar und hell sichtbar, während sie für andere aus seitlichen Winkeln über 45 Grad nur eingeschränkt erkennbar sind. Die Privatsphäre lässt sich anpassen – etwa bei der PIN-Eingabe oder beim Öffnen von Apps. Zudem warnt das System vor unerwünschten Zugriffen auf Standort, Kontakte oder Anrufprotokolle. Unter der Haube sorgt ein Snapdragon 8 Elite Gen 5 für mehr CPU-Leistung und schnellere KI-Berechnungen fürs Prompting am Handy. Die Hülle ist aus Aluminium, das Wärme besser ableitet. Das Gerät bleibt auch bei intensiver Nutzung vergleichsweise kühl. Samsung verspricht 14 Stunden Nutzungszeit. Ein 60 Watt starkes »Super Fast Charging« füllt den Akku in 30 Minuten auf 75 Prozent.

Preis: ab 1.449 Euro

Unabhängig

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Das Jolla Phone aus Finnland ist das erste Smartphone, das vollständig auf europäischer Technologie basiert – mit dem Linux-basierten Sailfish OS als Herzstück. Es bietet eine Alternative zu den dominierenden Systemen aus den USA und China, ohne Nutzerdaten an Big-Tech-Server zu senden. Ein physischer Privatsphäre-Schalter ermöglicht es, Mikrofon, Kamera und Sensoren bei Bedarf komplett zu deaktivieren. Trotz des Fokus auf Datenschutz bleibt das Gerät alltagstauglich: Dank App-Support-Technologie laufen auch Banking- und Messaging-Dienste problemlos. Mit einem 6,36-Zoll-AMOLED-Display, MediaTek-Dimensity-7100-Prozessor, 8 bis 12 GB RAM und einer austauschbaren 5.450-mAh-Batterie verbindet es europäische Werte mit moderner Technik. Die erste Charge ist nach 10.000 Vorbestellungen bereits vergeben, eine weitere Vermarktungssrunde für 649 Euro startet jetzt. Jolla wurde vor 15 Jahren von ehemaligen Nokia-Ingenieuren gegründet und baut auf dem MeeGo-Betriebssystem auf.

Preis: ab 649 Euro

Klang für jeden Tag

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Eine Smart Glass einmal nur für den Sound? Die »Mijia Smart Audio Glasses« von Xiaomi verbinden elegantes Brillendesign mit Open-Ear-Audiotechnologie. Vier Mikrofone und Lautsprecher sorgen für einen klaren Klang, während die Umgebung wahrnehmbar bleibt. Eine Geräuschreduzierung bei Windstärken bis zu 4,5 m/s macht Spaziergänge oder Reisen noch angenehmer. Die Brille ist in drei Designs erhältlich: Titanium, Pilot-Style mit UV400-Schutz und Browline mit Blaulichtfilter. Alle Modelle lassen sich mit Korrekturgläsern ausstatten. Das Titanium-Modell wiegt 27,6 g, seine Scharniere halten bis zu 15.000 Biegungen stand. Die IP54-Zertifizierung schützt vor Staub und Spritzwasser. Mit den 114-mAh-Batterien in den Bügeln hält die Brille bis zu 13 Stunden Musikwiedergabe durch. Über eine App lassen sich Gestensteuerung, Sprachassistent und die Verbindung zu zwei Geräten gleichzeitig anpassen. Eine LED-Anzeige signalisiert eine, wenn eingeschaltet, aktive Aufnahme.

Preis: ab 179,99 Euro

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