Freitag, Juni 14, 2024

Am 1. Oktober wurde an der FH Technikum Wien das Josef Ressel Zentrum für Verifikation von eingebetteten Computersystemen offiziell eröffnet. Geforscht wird an neuen Lösungen für die Verifikation von Embedded Computing Systems. Finanziert wird das Josef Ressel Zentrum vom Wirtschaftsministerium und den Unternehmenspartnern Bluetechnix, Infineon, Kapsch TrafficCom, Loytec electronics und Siemens.

"Die Fachhochschule Technikum Wien hat langjährige Erfahrung in der forschungsbezogenen Zusammenarbeit mit Unternehmen. Josef Ressel Zentren stehen exakt für diese Form der Forschungskooperation und deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass heute das erste Josef Ressel Zentrum an der FH Technikum Wien offiziell eröffnet wird", sagt Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien, in seinem Begrüßungsstatement.

"Forschung hat an unserer Hochschule einen hohen Stellenwert erreicht und wir sind stolz, dass wir ein geschätzter Forschungspartner für namhafte Institutionen und Unternehmen geworden sind", betont Michael Würdinger, Geschäftsführer der FH Technikum Wien, bei den Eröffnungsfeierlichkeiten.

Embedded Computing Systems (eingebettete Computersysteme) sind Hard- und Softwarelösungen für viele Einsatzgebiete - von elektronischen Steuergeräten in Autos, Geräten der Medizintechnik bis hin zu Industrieanlagen, Verkehrstelematik-Anwendungen oder Steuerungen in der Gebäudeautomatisierung. Sie sind bereits so sehr in den Alltag integriert, dass sie oft nicht mehr wahrgenommen werden - es sei denn, sie funktionieren nicht.

Um insbesondere seltene Fehler in derartigen Systemen möglichst früh zu erkennen, erforschen Martin Horauer, Leiter des Zentrums, und ein neunköpfiges Team neue Ansätze und Lösungen für die Verifikation von Embedded Systems. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Geräte auf ihre spezifizierten Eigenschaften hin überprüft werden können. Eine der Möglichkeiten ist die Runtime-Verifikation: Dabei wird das Testsystem bereits in die Anwendung mitintegriert und beide arbeiten gleichzeitig. Der Vorteil ist: Wird ein Fehler zur Ausführungszeit erkannt, kann die Anwendung entsprechend darauf reagieren.

Das Fördervolumen für das fünf Jahre dauernde Projekt beträgt rund 1,5 Millionen Euro und kommt zu mehr als der Hälfte vom Wirtschaftsministerium. Den Rest steuern die beteiligten Partner bei.

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