Montag, Juni 17, 2024
Österreichische eGoverment-Lösung für die Schweiz
Andy Frei ist neuer Geschäftsführer von Gentics Software Schweiz. (Fotocredit: Gentics)

Gentics-Software bietet CMS- und E-Portal-Lösungen für den DACH-Raum an - mit Erfolg: Durch die große Nachfrage in der Schweiz wird jetzt das Team in Bern erweitert. 

Die APA-Tochter entwickelt in der Schweiz vor allem Software für die Digitalisierung von Behördengängen. Der neue Leiter des Gentics-Büros in Bern, Andy Frei, will Gentics hier als kompetenten Partner für Content Management Systeme im eGovernment-Umfeld etablieren. Gemeinsam mit der Rubicon IT betreut das Unternehmen bereits die eGovernment-Dienstleistungen der Kantone Appenzell Ausserrhoden - weitere öffentliche Institutionen sollen folgen.

Für die Expansion benötigt es freilich auch qualifizierte Mitarbeiter*innen - neu im Team sind neben Andy Frei die Projektleiter Karin Rösch und Pierre Grossmann, die als eingespieltes Team schon viele Jahre beruflich verbunden sind. Pierre Grossmann war unter anderem beim AIO in Solothurn tätig und hat als Nest/ISE- und Abacus-Supporter für Gemeinden, städtische Werke und Elektrizitätsversorger gearbeitet. Karin Rösch bringt umfangreiche Projektleitungsskills mit zu Gentics, die sie unter anderem auch im öffentlichen Sektor, bei der Kantonspolizei in Bern, einsetzen konnte.

»Mit Karin Rösch und Pierre Grossmann darf ich mich um bestehende Projekte, deren Ausbau und neue Kunden kümmern. Philipp Dörre, unser Geschäftsführer aus Österreich, hat den Standort in Bern aufgebaut und führt die Schweizer Firma zusammen mit mir. Wir freuen uns, die Projekte nun direkt vor Ort betreuen zu dürfen«, verkündet Andy Frei. Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und -informatiker und war vor seinem Eintritt bei Gentics beim Microsoft-Unternehmen novaCapta als Co-Geschäftsführer tätig. »Mein Leadership-Ansatz ist ein kollaborativer: Verantwortung und Kompetenzen im Team nutzen und verteilen, anstatt alles selbst machen zu wollen. Ebenfalls bin ich ein Fan von agilen Organisationsformen, die in Richtung Holokratie gehen.«

Vorzeigeprojekt Appenzell Ausserrhoden

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden hat Gentics Software das »Acta Nova Dialogportal« eingerichtet. DIe Plattform stellt die Basisinfrastruktur für eGovernment: Die Bürgerinnen und Bürger können so bereits einige Behördengänge komplett online und ohne Wartezeiten am Amt erledigen. Neben der Anforderung verschiedener Dokumente, wie zum Beispiel dem Heimatausweis, können weitere externe online-Dienste direkt aufgerufen werden.

»Es kommen laufend neue Services dazu, die sehr einfach von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörde ohne spezifische IT-Kenntnisse über das Acta Nova Dialogportal freigeschalten werden können. Mittlerweile können auch Wohnsitzbescheinigungen und Handlungsfähigkeitszeugnisse unkompliziert von zu Hause aus angefordert werden. Weitere Services sind in Planung«, freut sich Karin Rösch, die das Projekt von Philipp Dörre schrittweise übernimmt. »Durch die Automatisierung können in der Verwaltung Ressourcen umverteilt werden, natürlich bleiben die Schalter in den Gemeinden aber für persönliche Anliegen weiterhin offen.«

»Der Erfolg in der Schweiz freut uns natürlich sehr und zeigt einmal mehr, dass unsere Lösungen bei internationalen Onlineportalen und CMS einwandfrei funktionieren. Mit Andy Frei haben wir einen erfahrenen IT-Fachmann, der den Schweizer Markt und seine Besonderheiten in- und auswendig kennt«, sagt Philipp Dörre, Geschäftsführer von Gentics, der bisher auch die Geschäftsleitung der Schweizer Niederlassung inne hatte und Gentics Schweiz nun gemeinsam mit Andy Frei führt: »Unser Ziel als Gentics Schweiz ist es, gemeinsam mit unseren Partnern leistungsfähige Softwarelösungen für die digitale Verwaltung und E-Government anzubieten sowie CMS und Portallösungen auch auf dem Schweizer Markt zu etablieren.«

Neu: Medientransparenzgesetz-Manager

Vor einigen Tagen hat Gentics außerdem ein neues Produkt gelauncht: Der „Medientransparenzgesetz-Manager“ (MTGM) wurde entwickelt, um Organisationen dabei zu unterstützen, die verschärften Anforderungen der im Vorjahr verabschiedeten Novelle des Medienkooperations- und -förderungs-Transparenzgesetzes (MedKF-TG) effizient und zeitnah umzusetzen. Durch die Gesetzesnovelle steigt die Anzahl der meldepflichtigen Werbeleistungen erheblich. Die Änderungen betreffen nicht nur die Quantität, sondern auch den Umfang der zu meldenden Leistungen, Kampagnen und Sujets. Dies erfordert nicht nur eine schnelle Anpassung der Softwarelösungen, sondern auch eine Überarbeitung organisatorischer Prozesse.

Die neue Software ermöglicht eine einfache Verwaltung und Administration der Meldungen, erklärt Philipp Dörre: »Die KI-unterstützte Automatisierung des MTGM ermöglicht eine prompte Umsetzung der neu gestellten gesetzlichen Anforderungen. Dies gewährleistet, dass Organisationen die vorgegebenen Fristen einhalten und potenziellen Strafen erfolgreich entgehen können.«

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