Montag, Juni 24, 2024
Barracuda: Managed Services als Umsatzgarant
Foto: Barracuda

Die Mehrheit der von Barracuda befragten Managed-Services-Partner (MSP) geben sich optimistisch, was Wachstum und Wachstumsmöglichkeiten betrifft. Als Grund dafür nennen sie die fehlenden IT-Ressourcen in Unternehmen, wenn es darum gehe, die eigene IT weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig sehen die Partner aber auch die Risiken, die das Managed-Service-Geschäft birgt: Einerseits sind Preis- und Budgetdruck die Hauptfaktoren für einen Wegfall von Kunden. Andererseits ist es die Übernahme durch ein anderes Unternehmen, weshalb Kunden ihre bestehenden Verträge kündigen.  

Ergebnisse der Barracuda-Umfrage:

  • Großes Umsatzpotenzial: Managed Services sind für 54 Prozent der befragten Vertriebspartner das Geschäftsmodell im Channel mit dem größten Umsatzpotenzial. Cloud Computing-Services trauen dies nur knapp 12 Prozent zu, dem Verkauf von Softwarelizenzen beziehungsweise Hardware sogar nur rund 8 Prozent respektive circa 6 Prozent.
  • Starkes Wachstum: Der Umsatz mit Managed Services wächst im Verhältnis zum Gesamtumsatz. Rund die Hälfte (52 Prozent) der Befragten erwirtschafteten 2018 mehr als 30 Prozent ihrer Einnahmen aus Managed Services, die 2019 auf zwei Drittel (66 Prozent) stiegen.
  • Fehlende IT-Erfahrung in den Unternehmen wichtigster Treiber für Nachfrage nach Managed Services: 69 Prozent der Partner gaben an, dass der Mangel an Kundenqualifikationen der Hauptgrund für die Einführung von Managed Services ist, während 61 Prozent die Migration in die Cloud angeben.
  • MSP-Geschäftsrisiken: MSPs sind sich der Gefahr eines Kundenwechsels bewusst. Während Preis- und Budgetdruck (51 Prozent/45 Prozent) nachvollziehbare Gründe dafür sind, ist ein weiterer Hauptgrund, weshalb Kunden Verträge kündigen, „von einem anderen Unternehmen übernommen zu werden" (55 Prozent).
  • Herausforderungen beim Vertrieb: 89 Prozent der Befragten gaben an, dass ein falsches Konzeptverständnis der Kunden das Angebot an Managed Services behinderten. 76 Prozent konstatierten ein fehlendes Vertrauen der Kunden in die von MSP angebotenen Security-Lösungen.

Die Hitliste, der von MSP am häufigsten angebotenen Technologien und/oder Produkte spiegelt die momentane Bedrohungslage durch Cyberkriminelle wider:

  1. Netzwerk-Monitoring und -Management
  2. E-Mail-Sicherheit
  3. Backup, Business Continuity & Disaster Recovery
  4. Storage
  5. Software as a Service

„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass der MSP-Markt zwar wächst - aber unter einem gewissen Druck“, sagt Michael Zajusch, Regional VP Sales bei Barracuda. „Wir müssen unsere MSP-Partner darin unterstützen, ihre Kunden verstärkt über die Möglichkeiten, die diese durch Managed IT Services erhalten, aufzuklären und so das Vertrauen darin generell stärken.“

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