Freitag, September 30, 2022



Der Branchenkongress von ­Oesterreichs Energie versammelte gut 600 Teilnehmer*innen vor Ort und per Stream.

Die sprunghaft steigenden Energiepreise stellen Verbraucher*innen vor die Frage, wo sich beim Heizen und Wohnen noch sparen lässt. Mithilfe von Smart-Home-Anwendungen kann der eigene Energieverbrauch nachverfolgt werden.

Die Strabag erprobt in Wien zum ersten Mal den Betrieb einer Baustelle mittels Solarstrom. Auf die Dächer der Baucontainer werden dafür Photovoltaikanlagen gesetzt. 

Mit der Inbetriebnahme von 14 Ladepunkten neben der Laakirchen Papier AG setzt die Heinzel Energy gemeinsam mit Umsetzungspartner Verbund deutliche Signale für emissionsfreie Mobilität in der Region.

Zwischen den Bahnhöfen Puntigam und Wundschuh im Süden von Graz entsteht eine neue Oberleitungsanlage für die Koralmbahn. Die EQOS Energie bekam den Vier-Millionen-Euro-Auftrag von der ÖBB zugesprochen. 

Vor genau 170 Jahren gründete der Ungar Josef Körösi die „k. k. privilegierte Maschinenfabrik und Eisengießerei“ in Andritz bei Graz. Damit legte er den Grundstein für die mittlerweile international tätige Andritz Gruppe.

Ein österreichisches Projektteam präsentiert einen neuen Ansteuerungs-Prototyp für schnelldrehende Elektromotoren. Der Prototyp vereint Leistung mit Effizienz - und wird durch moderne Energiesparchips zudem kleiner und leichter. Zwei Patente wurden eingereicht.



Siemens Smart Infrastructure und der Energiekonzern Shell haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von kohlenstoffarmen, hocheffizienten Energielösungen zur Unterstützung der Energiewende unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte zur Herstellung von grünem Wasserstoff für industrielle Anwendungen sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Biokraftstoffe und chemischer Kreislaufwirtschaft. 



Mitte September ist ein Musterbeispiel für den Umbau des Stromnetzes hin zu einer 100-prozentigen erneuerbaren Energieversorgung in Betrieb gegangen.



Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung von Österreichs E-Wirtschaft begrüßt die Initiative der EU-Kommission zur Stabilisierung der Energiemärkte grundsätzlich, der gewählte Zugang ist aus Sicht der Branchenvertretung aber enttäuschend. „Es ist gut, dass die Europäische Kommission dieses schwierige Thema nun endlich angeht und konkrete, zeitlich beschränkte Maßnahmen vorgeschlagen hat. Eine reine Umverteilung von Erlösen greift aber zu kurz und wird unweigerlich zu neuen Problemen führen. Wir hätten einen Zugang vorgezogen, der das Thema an der Wurzel packt“, erklärt Michael Strugl, Präsident von Oesterreichs Energie. Mittelfristig favorisiert die Branche einen stärker marktbasierten Ansatz, der Preisspitzen abfängt bevor diese entstehen.

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