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Eine kurze Geschichte des Cloud Computing

Mai-Lan Tomsen Bukovec, Vice President of Technology bei Amazon Web Services (AWS) erklärt, wie sich das Cloud Computing seit der Jahrtausendwende bis heute verändert hat und was die Zukunft noch bringt.

In den Jahren nach der Jahrtausendwende begann die Entwicklung des modernen Cloud-Computings, wobei in der Anfangsphase die innovativen Möglichkeiten im Vordergrund standen. Die fortschreitende Entwicklung war von einer steilen Lernkurve geprägt, in denen Features kontinuierlich verfeinert und hinzugefügt wurden.

Die moderne Cloud floriert nun seit mehr als 20 Jahren und ein Ende des stetigen Wachstums ist nicht in Sicht. Im Gegenteil gewinnt die Cloud in der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung und ist in kaum einem Bereich mehr wegzudenken. Cloud-Ingenieur:innen spielen eine zunehmend bedeutende Rolle bei der Gestaltung der digitalen Zukunft. Gartner prognostiziert, dass bis 2026 75 Prozent der Unternehmen ein digitales Transformationsmodell einführen werden, das auf der Cloud als grundlegende Plattform basiert.

„Der Grund, warum sich viele dieser Unternehmen für AWS entscheiden, ist, dass bei uns der Kunde immer an erster Stelle steht. Es gibt keine Abkürzung für Erfahrung, und AWS verfügt über die Erfahrung aus über 17 Jahren Aufbau und Betrieb großer Cloud-Services in großem Maßstab für Millionen von Kunden. Alles, was wir über die Entwicklung von Cloud-Services gelernt haben, seit wir 2006 den ersten allgemein verfügbaren Service, Amazon S3, auf den Markt gebracht haben, ist in die mehr als 240 heute verfügbaren AWS-Services eingeflossen," erklärt Mai-Lan Tomsen Bukovec, Vice President of Technology bei AWS. Sie hat die Zeitspanne der technischen Entwicklung miterlebt und weiß, wie neue Ebenen der virtualisierten Datenverarbeitung aufgebaut werden. Mit einem Team von Ingenieur:innen arbeitet Bukovec daran, die Cloud-Dienste von heute und morgen zu entwickeln und zu betreiben.

Ist Cloud-Native jetzt das neue Normal?

Für die meisten Unternehmen lautet die Frage heute nicht mehr "ob", sondern "wie schnell können wir in die Cloud wechseln". Ein erst kürzlich veröffentlichtes Whitepaper der IDC zeigt, dass Kunden, die zu AWS migrieren, 51 Prozent geringere Betriebskosten, eine 62 Prozent höhere Produktivität der IT-Mitarbeiter:innen und 94 Prozent weniger Ausfallzeiten verzeichnen können.

Für Mai-Lan Tomsen Bukovec liegen die Vorteile der Cloud klar auf der Hand: „Um unseren Kunden die Umstellung auf die Cloud zu erleichtern, bieten wir die Möglichkeit, ihre Anwendungen "as-is" auf AWS auszuführen. Damit meine ich, dass wir oft einen AWS-Service anbieten, der es einfach macht, das, was ein Kunde vor Ort hat, in dieselbe Umgebung in AWS zu verlagern, ohne dass Codeänderungen erforderlich sind. Unser Ziel ist es, die Kunden dort abzuholen, wo sie sind."

Cloud-Fähigkeiten werden der neue Standard für organisatorische Agilität sein, sei es in der Softwareentwicklung, der Datenanalyse oder jeder anderen Funktion in einem Unternehmen. Deshalb entwickelt AWS nicht nur Services für Software-Ingenieur:innen, sondern auch für Business-Analyst:innen, Datenwissenschaftler:innen oder Kundendienstmitarbeiter:innen. Außerdem fördert AWS weltweit die Aus- und Weiterbildung mit einer Vielzahl von frei zugänglichen und kostenlosen Programmen, um die wichtigen digitalen Cloud-Fähigkeiten für die Welt von morgen zu erwerben. Die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten sind dabei nicht nur für Erwachsene konzipiert, sondern auch für Kinder und Jugendliche.

Wo wird Cloud Computing im Jahr 2030 stehen?

Mai-Lan Tomsen Bukovec zufolge wird Cloud Computing 2030 noch stärker allgegenwärtig sein: „Cloud Computing wird alles antreiben, von intelligenten Städten über Bankinfrastrukturen und Behördendienste bis hin zu neuen sozialen Erfahrungen. Mit der Einführung leistungsfähiger neuer Technologien wie der generativen KI wird sich die Entwicklung noch weiter beschleunigen"

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