Wednesday, April 29, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Bereits im ersten Jahr der Umsetzung hat die ESG-Strategie der PORR klare Erfolge erzielt. So wurden die Emissionen deutlich reduziert, die Kreislaufwirtschaft gestärkt und der Frauenanteil ausgebaut. Nun erweitert der Baukonzern das Portfolio „Nachhaltiges Bauen“.

Recyclingziegel, Foto: PORR

„Wer die Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss das auch belegen“, erklärt PORR-CEO Karl-Heinz Strauss. „Mit unseren Zahlen zeigen wir, dass wir Emissionen erfolgreich reduzieren, Ressourcen effizienter nutzen und gleichzeitig wirtschaftlich wachsen können. Nachhaltigkeit ist für uns ein integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“

Mit der 2025 präsentierten ESG-Strategie verfolgt die PORR 18 messbare Ziele bis 2030, hinterlegt durch 55 konkrete Maßnahmen. 13 % der Maßnahmen wurden bereits vollständig integriert, weitere 71 % befinden sich in Umsetzung. Das Unternehmen reduzierte die direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 22,5 % sowie entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 12,9 %. Möglich war dies vor allem durch den verstärkten Einsatz alternativer Treibstoffe und den Ausbau erneuerbarer Energien. Auch die Energieeffizienz konnte deutlich gesteigert werden. Der Gesamtenergieverbrauch sank um 9,2 %.

Durch die Aufbereitung von Aushubmaterial, Recyclingasphalt und den Einsatz sekundärer Baustoffe wird die Kreislaufwirtschaft forciert. Mehr als die Hälfte der Ressourcen im PORR-Kreislauf stammt inzwischen aus der eigenen Wiederverwertung. Als erstes Bauunternehmen in Österreich erhielt das Unternehmen 2025 das ÖGNI-Basiszertifikat für nachhaltige Baustellen im Hoch- und Tiefbau. Die Positionierung als Anbieter integrierter nachhaltiger Bauleistungen schließt auch explizit Frauenförderung ein: Der Frauenanteil stieg auf 17 %, in Führungspositionen auf 16,4 %.

Das Angebot an ESG-Leistungen wird kontinuierlich ausgebaut. Konkret geht es um die Kombination von Mindeststandards für nachhaltige Baustellen und maßgeschneiderten Lösungen für Kunden, die ökologische und wirtschaftliche Anforderungen verbinden. Das Spektrum reicht dabei von CO2-optimierter Planung und Umsetzung über emissionsreduzierte Materialien bis hin zu energieeffizienten Baustellen, innovativen Logistiklösungen sowie Rückbau- und Recyclingkonzepten.

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